Sommerfeeling mit 25 Grad, aber: Diese Gefahr droht jetzt!
Offenbach - Nach reichlich Regen, Wolken und frischen Temperaturen kehrt pünktlich zum 1. Mai der Frühling zurück! Mit 25 Grad wird es sogar richtig sommerlich. Doch damit steigt leider auch die Waldbrandgefahr.
Schon ab Dienstagnachmittag lockert sich von Nordosten her die Wolkendecke auf und es zeigt sich zunehmend die Sonne. Während es an der Küste noch mit zehn Grad recht frischt ist, klettern die Temperaturen in der Nordosthälfte auf 18 Grad, in den restlichen Teilen Deutschlands sogar schon auf milde 23 Grad.
In der Nacht auf Mittwoch ist es um Süden eher bewölkt, in den Alpen sind Schauer möglich. Im Laufe des Tages erreichen die Höchstwerte im Norden und Osten elf bis 18 Grad, im Westen 21 Grad. Dabei weht ein mäßiger Nordost- bis Ostwind. Im Südwesten und im Hochschwarzwald wird es sogar teils stark böig.
Donnerstagnacht bleibt es fast überall in Deutschland klar und trocken, mit Tiefstwerten zwischen acht und null Grad allerdings frisch. Tagsüber ist es im Osten etwas bewölkt, aber trocken.
Die Höchstwerte klettern an der See auf milde 15, im Südwesten auf sommerliche 23 Grad. Zudem kann es teilweise zu sturmartigen Böen kommen.
In weiten Teilen Deutschlands besteht Waldbrandgefahr
Aufgrund der tagelangen milden Temperaturen und der Böen zeigt der Waldbrand-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes bereits am Dienstag in großen Teilen Mittel- und Süddeutschlands Stufe vier. Bis Donnerstag ist in einigen Regionen sogar Gefahrenstufe fünf möglich.
Die höchste Waldbrandgefahr herrscht demnach im südlichen Rheinland-Pfalz, Unterfranken und im südlichen Bayern sowie im Südosten Baden-Württembergs. Auch in Brandenburg besteht zum Mai-Wochenende ein erhöhtes Risiko.
Am ersten Mai nimmt der Wind ab und fast überall zeigt sich die Sonne. Mit 20 bis 26 Grad kann die Übergangsjacke getrost im Schrank bleiben. Am Wochenende wird es in Deutschland wieder wechselhafter.
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