14 Verletzte und sieben Autos Schrott: Zwei Unfälle auf A24 nahe Fehrbellin
Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin) - In Brandenburg hat es innerhalb von 24 Stunden gleich zweimal heftig auf der Autobahn 24 nahe Fehrbellin gekracht.
Bei den Auffahrunfällen wurden drei Menschen schwer und elf weitere leicht verletzt, wie die Polizeidirektion Nord am Montag mitteilte. Alle 14 mussten zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Beide Unfälle ereigneten sich demnach zwischen den Anschlussstellen Kremmen und Fehrbellin in Fahrtrichtung Hamburg.
Zum ersten Mal krachte es am Sonntagmittag, als ein 19 Jahre alter Kia-Fahrer das Ende eines Staus zu spät bemerkte. In der Folge kollidierte er mit dem Toyota, der vor ihm rechtzeitig abgebremst hatte. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls in einen BMW geschoben.
Bei dem Zusammenprall wurde die 18 Jahre alte Beifahrerin im Kia schwer verletzt, während der 19-Jährige selbst nur leichte Verletzungen davontrug. Der 57 Jahre alte BMW-Fahrer wurde ebenfalls leicht verletzt, genauso wie der 37-jährige Toyota-Fahrer und drei weitere Insassen im Alter von sechs, 36 und 71 Jahren.
Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 40.000 Euro. Alle drei Autos mussten abgeschleppt werden. Die Sperrung während der Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerte etwa eineinhalb Stunden an.
Karambolage von vier Autos sorgt am Montag für Stau auf A24
Ein ganz ähnlicher Vorfall spielte sich dann am Montagvormittag ab - diesmal unter der Beteiligung von vier Autos.
Nach ersten Erkenntnissen der Behörde hielt ein Volvo-Fahrer nicht den Sicherheitsabstand ein und fuhr gegen 11 Uhr mit seinem Wagen auf einen Škoda auf.
Dadurch wurden im weiteren Verlauf auch noch ein Seat und ein Toyota in den Unfall verwickelt. Durch den heftigen Aufprall wurden der Volvo-Fahrer und sein Beifahrer schwer verletzt. In den anderen Autos gab es insgesamt fünf leicht verletzte Insassen.
Auch bei diesem Crash mussten alle vier Fahrzeuge abgeschleppt werden. Die Polizei geht von einem Sachschaden in Höhe von 70.000 Euro aus.
Die A24 in Richtung Hamburg musste auch nach dieser Karambolage vorübergehend gesperrt werden, wodurch sich ein Stau bildete.
Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa, Jens Kalaene/dpa (Bildmontage)

