Home-Office einrichten: Arbeiten in besten Bedingungen

Du hast die Möglichkeit, komfortabel von zu Hause aus zu arbeiten? Um das produktiv und gewissenhaft tun zu können, muss man zunächst sein zukünftiges Home-Office einrichten. Wie das geht, erfährst Du hier.

Um sein Home-Office richtig einzurichten, bedarf es einiger Überlegungen und Planung.
Um sein Home-Office richtig einzurichten, bedarf es einiger Überlegungen und Planung.  © 123RF/peshkov, 123RF/khosrork, Fotomontage

Inzwischen viel weiter verbreitet als noch vor wenigen Jahren ist das Arbeiten aus dem Home-Office.

Des einen Freud und des anderen Leid, denn wie alles andere hat auch die Heimarbeit seine Vor- und Nachteile. Allerdings hat man bei der Arbeit im eigenen Zuhause sein Glück etwas mehr selbst in der Hand.

Wie Du bei Dir zu Hause eine angemessene und angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen und wie Du auch bei wenig Platz ein Home-Office einrichten kannst, zeigt Dir dieser Ratgeber.

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Ähnliche Artikel mit Einrichtungstipps und Gestaltungsideen findest Du im Ratgeber Wohnen & Deko.

Tipps für Schnellleser:

  • Hast Du kein extra vorgesehenes Arbeitszimmer, trenne den Arbeits- vom Wohnbereich visuell ab.
  • Sei bei der Wahl der Ausstattung nicht zu geizig und investiere lieber in langfristig überzeugende und ergonomische Möbel.
  • Um Dich am Arbeitsplatz wohlzufühlen, kannst Du Dein Home-Office individuell und gemütlich einrichten.
  • Die Kosten für Deine Home-Office-Einrichtung kannst Du Dir in Deiner Einkommensteuererklärung (teilweise) zurückerstatten lassen.

Home-Office einrichten: Im Arbeitszimmer oder Wandschrank

Bevor Du mit dem Einrichten beginnen kannst, brauchst Du natürlich Raum für Dein neues Arbeitsreich. Hast Du ein eigenes Arbeitszimmer in Deiner Wohnung, hat sich diese Überlegung für Dich schon erledigt. Ein eigenes Zimmer, idealerweise mindestens zehn Quadratmeter groß und mit Fenster und Heizung ist natürlich immer besser als eine Arbeitsnische in Wohn- oder Schlafzimmer.

Das ist allein schon aus offensichtlichen Platzgründen und dank der Möglichkeit zum Verschließen der Tür der Fall. Aber auch psychisch macht es einen Unterschied, da Du Arbeit und Freizeit besser trennen kannst, was sowohl Deine Produktivität als auch die Entspannung in der Freizeit fördert. Zudem hat ein extra vorgesehenes Zimmer auch steuerliche Vorteile, denn dann kannst Du die Einrichtung von den Steuern absetzen, wie Du später erfahren wirst.

Hat man kein eigenes Arbeitszimmer, kann man sein Home-Office auch in anderen Nischen und Ecken in der Wohnung einrichten.
Hat man kein eigenes Arbeitszimmer, kann man sein Home-Office auch in anderen Nischen und Ecken in der Wohnung einrichten.  © 123RF/pcphotography

Natürlich hat nicht jeder diesen Luxus eines eigenen Heimbüros. Hast Du eine kleine Wohnung und kein Arbeitszimmer, folgt die Überlegung, welcher Platz tagsüber - oder zur Hauptarbeitszeit - am wenigsten genutzt wird. Theoretisch kannst Du in jedem Zimmer eine kleine Home-Office-Ecke einrichten. Ist zum Beispiel noch etwas Platz im Schlafzimmer? Im Wohn- oder Esszimmer? Auch der Flur kann genutzt werden.

Dabei sollte jede Ecke, jede freie Nische zwischen Pfeilern sowie unter Schrägen und der Treppe bedacht werden. Diese sollte natürlich auch geeignet sein, ausreichend Ruhe gewährleisten und idealerweise auch etwas natürliches Licht erlauben.

Noch besser geeignet ist ein Platz, den man zum Feierabend verschließen oder verdecken kann.

Wie Du potenziell passende Räume vorher ausmisten kannst, erfährst Du hier: Marie-Kondo-Methode.

8 Tipps für die richtige Ausstattung fürs Home-Office

Hast Du einen passenden Raum gefunden, geht es nun weiter ans Eingemachte: die passende Ausstattung. Hier ein paar Tipps fürs passende Mobiliar:

1. Schreibtischstuhl

Wenn Du schon viel Zeit am Schreibtisch verbringst, solltest Du wenigstens gut sitzen. Verzichte daher auf Küchenstühle oder weitere Übergangsmaßnahmen und gönne Dir einen ergonomisch optimierten Sitz.

Auch wenn Du es nicht für nötig hältst: Bevor Du Dich für einen wahllosen oder gar den günstigsten entscheidest, teste den Stuhl bei einem Probesitzen. Bei der Auswahl sollte außerdem die Empfehlung eines Stuhls mit Wippmechanik oder gar Synchronmechanik bei einer Büroarbeit von mindestens zwei Stunden berücksichtigt werden.

Unabhängig von der Auswahl des jeweiligen Bürostuhls solltest Du beim Sitzen mit dem Rücken an der Lehne lehnen und gleichzeitig mit den Ober- und Unterschenkeln einen rechten Winkel bilden können.

Alternativ oder besser zur Abwechslung kannst Du auch einen Sitzball zum Sitzen benutzen. Durch diesen wird die Muskulatur nicht vernachlässigt, da sie durchgehend zum Balancieren gebraucht wird. Falsche Haltung wird zudem schnell korrigiert.

Ein Gymnastikball korrigiert schlechte Haltung und kann die Muskulatur vor Vernachlässigung bewahren.
Ein Gymnastikball korrigiert schlechte Haltung und kann die Muskulatur vor Vernachlässigung bewahren.  © 123rf/pepgrafico

2. Schreibtisch

Je nach Bedarf eignen sich in der Regel mindestens 60 Zentimeter tiefe Schreibtische für das Home-Office. Die Höhe sollte abhängig von der Körpergröße zwischen 68 und 76 Zentimeter sein.

Da Du Dir den morgendlichen Gang ins Büro sparst und vermutlich, trotz vielleicht anfänglicher Motivation und Vorsätze, mit der Zeit etwas träge wirst, bietet sich idealerweise ein höhenverstellbarer oder Steh-Sitz-Schreibtisch an. Mit diesem kannst Du durch gelegentliches Arbeiten im Stehen Deine Inaktivität und Müdigkeit reduzieren. Dadurch behältst Du mehr Energie und Konzentration, und auch das Krankheitsrisiko sowie Anfälligkeit für Rückenschmerzen werden reduziert.

Um an diesem richtig sitzen zu können, sollten auch die Ober- und Unterarme bei der Nutzung der Maus oder Tastatur einen 90-Grad-Winkel ergeben. Ist dem nicht so, sollte die Sitzhöhe angepasst werden.

Mit Deinem Schreibtisch solltest Du außerdem genügend Beinfreiheit haben, um zwischendurch die Position Deiner Beine zu verändern.

Nach langem Sitzen tut es gut, auch im Stehen arbeiten zu können.
Nach langem Sitzen tut es gut, auch im Stehen arbeiten zu können.  © 123rf/andreypopov

3. Beleuchtung

Die Beleuchtung hat einen Einfluss auf Konzentrationsfähigkeit und Motivation. Nicht ausreichende Beleuchtung kann sich daher negativ auf den Arbeitsfluss auswirken. Auch die Art der Beleuchtung spielt eine Rolle: Kaltes, blaues Licht unterstützt Produktivität und Aufmerksamkeit, warmes Licht wirkt entspannend. Empfohlen werden daher energiesparende LEDs mit mindestens neutralweißem Licht (3300 bis 5300 Kelvin) oder tageslichtweißes Licht (über 5300 Kelvin) und idealerweise 500 Lux.

Zudem solltest Du Deinen Arbeitsplatz mit grundlegendem sowie punktuellem Licht beleuchten. Verstellbare Lampen garantieren dabei, dass Du nicht geblendet wirst. Dabei sollte sich Deine primäre Lichtquelle, also das Hauptlicht oder das Fenster, idealerweise im rechten Winkel zum Bildschirm, also weder direkt vor Dir noch in Deinem Rücken befinden. Das ermöglicht einen möglichst geringen Lichtkontrast zwischen dem Gerät und dem Rest des Raumes und schont damit die Augen.

Tipp: Tischlampen sollten Rechtshänder am besten links von sich stellen, Linkshänder platzieren sie dagegen rechts von sich.

4. Technik

Die (technische) Ausstattung hängt natürlich von Deiner Arbeit und Deinen Wünschen und Ansprüchen ab, und variiert daher. Je nach Bedarf können jedoch zwei Bildschirme sinnvoll sein. Für ein ergonomisches Arbeiten und eine angenehmere Arbeitshaltung sind zudem eine externe Maus sowie Tastatur ratsam. Sofern Du ihn benötigst, ergibt auch ein platzsparender Multifunktionsdrucker Sinn, um außerdem scannen und kopieren zu können.

Für alle in Haushalten mit etwas mehr Trubel, mit Kindern oder lauter Nachbarschaft sowie alle, die sich ein Arbeitszimmer teilen, können Noise-Cancelling-Kopfhörer hilfreich sein.

Ansonsten bereichert ein Headset noch die Ausstattung, wenn regelmäßig Videokonferenzen anstehen.

Wenn Du Dein Home-Office einrichtest, statte Deinen Arbeitsplatz mit allem aus, was Du brauchst.
Wenn Du Dein Home-Office einrichtest, statte Deinen Arbeitsplatz mit allem aus, was Du brauchst.  © Unsplash/Piotr Wilk

5. Raumteiler

Je nachdem, wo Du Dir Dein Home-Office einrichtest, ist ein Raumtrenner sinnvoll. Zum einen gewährt Dir dieser etwas Privatsphäre, andererseits reduziert er mögliche Ablenkungen. Zudem kannst Du Arbeitszeit und Freizeit besser trennen.

Dafür eignen sich Stellwände und Paravents, Gardinen, Vorhänge oder Regale, um gleichzeitig etwas Stauraum zu schaffen.

6. Ordnung

Mit dem Stichpunkt Stauraum sind wir auch schon beim nächsten Punkt angelangt: Ordnung. Um produktiv in Deiner Tätigkeit arbeiten zu können, ist ein gewisser Grad an Ordnung ratsam.

So gilt es, ausreichend Stauraum zu ermöglichen und diesen optimal zu nutzen. Diesen Stauraum erhältst Du durch Regale, Schubladen - beispielsweise auch unter dem Schreibtisch - Ordnungs- und Aufbewahrungshelfer und Ablagesystemen. Durch Wandregale nutzt Du auch die obere Staufläche. Für kleinere Utensilien bieten sich zum Beispiel Lochwände an. Um den Platz sinnvoll zu nutzen, kannst Du ihn zum Beispiel einteilen in Stauraum für

  • Objekte, die Du jederzeit verfügbar und zu Hand haben musst,
  • Objekte oder Dokumente, auf die Du vereinzelt und nur ab und zu zurückgreifen musst, und
  • solche Objekte, die Du in der Regel nicht brauchst, die jedoch trotzdem aufgehoben werden sollten.

Versuche jedoch nicht krampfhaft, alle Ordner und Gebrauchsgegenstände in Reichweite unterzukriegen. Durch gelegentliches Aufstehen erlaubst Du Dir immerhin etwas Bewegung zwischendurch.

Um Kabelsalat auf und um den Schreibtisch zu vermeiden, nutze Kabelsammler und -kanäle.

Ein Kabelkanal kann vor großem Chaos bewahren.
Ein Kabelkanal kann vor großem Chaos bewahren.  © 123rf/andreypopov

7. Deko

Zwar solltest Du unnötigen dekorativen Kram auf dem Minimum halten, ganz verzichten musst Du aber nicht. Damit Du Deiner Arbeit gerne und produktiv nachgehen kannst, musst Du Dich an Deinem Arbeitsplatz wohlfühlen.

Dafür kannst Du Deinen Home-Office Arbeitsplatz einrichten, und zwar nach Deinem eigenen Geschmack mit Dekoration und persönlichen Gegenständen. Das können Wandbilder oder sogar Fotos, selbst gestaltete Memoboards und eigens ausgesuchtes, vielleicht farblich passendes und einheitliches Arbeitszubehör sein. Vor allem Zimmerpflanzen sollten, wenn möglich, nicht im Home-Office fehlen, da sie entspannend wirken und gute Laune bereiten. Zudem haben viele Zimmerpflanzen eine luftreinigende Wirkung.

Pass jedoch auf, dass Du nicht übertreibst. Zeugs und Krempel werden schnell zur Ablenkung und damit genau das, was Du vermeiden wolltest. Deine Dekorations-Wut kannst Du dann an anderen Ecken der Schlaf- und Wohnräume auslassen.

Um produktiv zu arbeiten, kannst Du Dein Home-Office gemütlich einrichten.
Um produktiv zu arbeiten, kannst Du Dein Home-Office gemütlich einrichten.  © 123RF/bialasiewicz

8. Farben

Farben dienen in Deinem Büro nicht nur als Dekoration, sondern haben auch gewisse Wirkungen. Daher ist die passende Wandfarbe für Dein Home-Office eine kurze Überlegung wert. Für kleine, dunkle Zimmer eignen sich meist nur helle Farben, da dunklere erdrückend wirken können. Bei größeren Zimmern eignen sich zum Teil auch dunklere Farben.

Pastellfarben sind in der Regel gut geeignet, da sie zurückhaltend sind, nicht ablenken und somit zur Konzentration beitragen. Besonders Gelb (wirkt stimmungsaufhellend) und zartes Grün (entspannend und positiv) eignen sich für die Wände des Arbeitszimmers. Aber auch einige andere Farben wie blasses Blau (beruhigend) und Grau (beruhigend und nicht ablenkend) sind besser geeignet als andere.

Dagegen können weiße Wände zum Beispiel sehr steril und nicht sehr entspannend wirken. Diese können daher von farbigen Akzenten z. B. durch farbige Arbeitsmittel profitieren. Auch Rot und Schwarz sind nicht die geeignetsten Wandfarben für ein Büro.

Wer sich doch an mutigere, knalligere Farben heranwagen möchte, kann dies auch an kleinen Flächen oder mit kleinen Akzenten an der Wand ausprobieren.

Home-Office-Einrichtung richtig platzieren und ausrichten

Nicht nur die jeweilige Ausstattung spielt eine Rolle. Auch wie diese platziert und ausgerichtet ist, ist nicht unbedeutend.

1. Positionierung des Schreibtisches

Die falsche Positionierung des Schreibtischs ist vermutlich der häufigste Fehler beim Einrichten vom Home-Office. Er sollte, wenn möglich, nämlich nicht direkt vor dem Fenster stehen. Frontal zum Fenster gerichtet, blickt man in der Regel häufig Richtung Sonne oder zumindest in das Tageslicht, was zu einer Hochkontrast-Situation führt. Diese kann zu Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten führen.

Ebenso ungeeignet steht der Schreibtisch, wenn man mit dem Rücken zum Fenster sitzt. In diesem Fall kommt es zur Reflexion des Tageslichts, was zu trockenen oder sogar tränenden Augen und folglich zu Augen- und Kopfschmerzen führen kann.

Richtig steht der Schreibtisch daher seitlich, im rechten Winkel zum Fenster. Dadurch herrschen bessere Lichtverhältnisse, aber man hat auch die Gelegenheit, die Augen aus dem Fenster weiter schweifen zu lassen und sie zu entspannen.

Tipp 1: Wenn Du viel mit der Hand schreibst, bietet es sich an, den Schreibtisch als Rechtshänder rechts neben das Fenster und als Linkshänder links neben das Fenster zu stellen, um einen störenden Schatteneinwurf auf das Papier zu verhindern.

Tipp 2: Denke beim Positionieren auch an eventuelle zukünftige Videokonferenzen. Zum einen kann auch hier das Fenster im Rücken problematisch sein. Zum anderen sollte im Hintergrund nichts präsentiert werden, was man in der Videokonferenz nicht zeigen will oder störend ist.

2. Ergonomische Bildschirmausrichtung

Wenn Du Deinen Home-Office Arbeitsplatz einrichtest, spielt auch die Ausrichtung des Bildschirms eine wichtige Rolle, denn dieser ist häufig zu hoch, bei der Arbeit mit dem Laptop häufig zu niedrig positioniert. Das führt langfristig zu Schmerzen und Verspannungen sowie generell Nacken- und Rückenproblemen.

Aus diesem Grund sollte sich der obere Rand des Bildschirms ungefähr auf Augenhöhe befinden.

Mit einem Monitorständer kannst Du Deinen Arbeitsplatz gegebenenfalls anpassen und Dein Home-Office einrichten. PC Monitor oder Laptop sollten dabei ungefähr 50 bis 80 Zentimeter von Dir entfernt stehen.

Ein erhöhter Computerbildschirm kann Dich vor Nackenproblemen bewahren.
Ein erhöhter Computerbildschirm kann Dich vor Nackenproblemen bewahren.  © Unsplash/Grovemade

Home-Office einrichten bei wenig Platz

Wer nicht gerade ein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung hat, muss häufig etwas puzzeln, um ein kleines Home-Office einrichten zu können. Mit Raumtrennern lassen sich Arbeitsnischen erstellen oder das Home-Office im Flur, Schlaf- oder Wohnzimmer integrieren.

Diese bieten in der Regel natürlich nicht ausreichend Platz für Schreibtisch und Schrank in voller Größe. Alternativ kann daher ein funktionaler Sekretär oder praktischer Klapptisch Wunder wirken.

Auch ein Wandschrank kann oftmals benutzt werden und nach getaner Arbeit effektiv den Arbeitsplatz verstecken. Im Notfall kann auch ein Murphy-Bett durch das Hoch- und Herunterklappen vor und nach der Arbeit für ausreichend Platz sorgen, um Dir ein Home-Office im Schlafzimmer einrichten zu können.

Gerade in kleinen Arbeitsnischen muss jeder Zentimeter Stauraum genutzt werden. Dabei helfen Schubladen, Lochplatten und Wandgitter. Bei elektronischen Geräten sollte, wo möglich, auf multifunktionale Geräte zurückgegriffen werden, um Platz einzusparen.

Bist Du unsicher, ob Du genügend Platz hast, um ein kleines Arbeitszimmer einzurichten, messe das Zimmer aus und zeichne Dir einen Plan des Zimmers auf kariertem Papier, um die Einrichtung in den Plan zu puzzeln.

Kosten für die Einrichtung des Home-Office

Zu den Kosten für die Einrichtung eines Home-Office kann keine pauschale Angabe gemacht werden, da dies stark von eigenen Ansprüchen abhängig ist. Die preiswertesten Schreibtische und passendes Zubehör gibt es jedoch schon ab ungefähr 30 Euro. Allerdings lohnt es sich bei der Anschaffung, von Anfang an in qualitative, langlebige und ergonomische Möbel zu investieren.

Tipp: Die Kosten für die Einrichtung kannst Du unter Umständen steuerlich absetzen.

  • Als Angestellter kannst Du die Kosten bis zu 1250 Euro absetzen, sofern Du keinen designierten Arbeitsplatz im Betrieb hast und zu Hause in einem ausschließlich aus Büro fungierenden Arbeitszimmer arbeitest.
  • Als Freiberufler kann man sein steuerlich anerkanntes Arbeitszimmer unbegrenzt absetzen.
  • Seit 2023 gibt es eine Homeoffice-Pauschale von jährlich 1260 Euro (6 Euro pro Tag) für alle Arbeitenden ohne steuerlich anerkanntes Arbeitszimmer, die also in Arbeitsnischen und -ecken arbeiten.

Fazit: Die richtige Ausstattung ist entscheidend

Wer aus dem Home-Office arbeiten darf, sollte sich von der heimischen Atmosphäre nicht hinsichtlich seiner Arbeitseinstellung negativ beeinflussen lassen.

Mit ein paar Maßnahmen lassen sich angenehme und produktive Arbeitsbedingungen kreieren, unter denen Du auch langfristig gesund und effektiv Deiner Tätigkeit nachgehen kannst.

Titelfoto: 123RF/peshkov, 123RF/khosrork, Fotomontage

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