Nach 118 Tagen: Brand-Opfer darf nach Schweizer Silvester-Drama zurück in Heimat

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Halle (Saale) - Monatelang versorgten die Ärzte und Pfleger des Klinikums Bergmannstrost Halle einen Mann, der dem schweren Silvesterbrand im Schweizer Crans-Montana zum Opfer gefallen war. Nun die erfreuliche Nachricht: Der Patient darf wieder zurück in seine Heimat.

Das Klinikum Bergmannstrost in Halle nahm einen Verletzten auf. Er konnte nun wieder in seine Heimat geflogen werden.
Das Klinikum Bergmannstrost in Halle nahm einen Verletzten auf. Er konnte nun wieder in seine Heimat geflogen werden.  © Jan Woitas/dpa

Insgesamt 118 Tage wurden die schweren Verletzungen des Mannes in dem Brandverletztenzentrum behandelt.

"Der junge Mann war auch für uns ein besonderer Patient. Wir sind sehr froh, dass er seine schweren Verbrennungen überlebt hat", resümiert der Chefarzt Prof. Dr. Frank Siemers.

Mit einem Ambulanzflug wurde der Patient nun in ein Krankenhaus in der Nähe seiner Heimat gebracht, wo er weiter behandelt wird.

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"Er hat noch einen weiten Weg vor sich", so Siemers.

Kerzen und Blumen erinnern am Eingang der Bar "Le Constellation" an das schwere Silvesterunglück. (Archivfoto)
Kerzen und Blumen erinnern am Eingang der Bar "Le Constellation" an das schwere Silvesterunglück. (Archivfoto)  © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

Auf der Silvesterparty in der Schweizer Bar "Le Constellation" kamen insgesamt 41 Menschen ums Leben. Über 100 Personen wurden verletzt. Neben Halle nahmen auch weitere deutsche Krankenhäuser Opfer mit Brandverletzungen auf.

Titelfoto: Montage: Jan Woitas/dpa; Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

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