Schon wieder Anlagebetrug: Sachse verliert seine Ersparnisse

Niederwiesa - Ein Senior aus Mittelsachsen wollte seine Ersparnisse anlegen und ist dabei auf einen Betrug hereingefallen. Am Montag meldete er sich bei der Polizei.

Der Mann hat mehrere Tausend Euro von seinen Ersparnissen verloren. (Symbolbild)
Der Mann hat mehrere Tausend Euro von seinen Ersparnissen verloren. (Symbolbild)  © 123RF/thodonal

Der Mann hatte im Dezember im Internet ein scheinbar seriöses Angebot für eine Geldanlage gesehen.

"Zunächst überwies der Senior eine niedrige dreistellige Summe als Startbetrag, woraufhin sich ein vermeintlicher Finanzberater telefonisch bei ihm meldete. Dieser brachte den Geschädigten unter dem Vorwand weiterer lukrativer Investitionsmöglichkeiten dazu, mehrere Überweisungen im Gesamtwert von rund 8000 Euro auf verschiedene Konten zu tätigen", berichtet eine Polizeisprecherin.

Dem Sachsen wurde eine angebliche Gewinnsumme in Höhe von mehreren zehntausend Euro in Aussicht gestellte. Für die Auszahlung sollte er aber eine vermeintliche Bearbeitungsgebühr von nochmals mehreren Tausend Euro zahlen.

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Das kam dem Rentner schließlich verdächtig vor. Er ahnte den Betrug und der Schwindel flog auf.

Betrüger arbeiten mit scheinbar seriösen Internetseiten

Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen mit angeblich lukrativen Anlagen. (Symbolbild)
Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen mit angeblich lukrativen Anlagen. (Symbolbild)  © 123 RF/Torsten Rempt

Erst Anfang März wurde bekannt, dass ein 66 Jahre alter Mann aus der Region Mittweida durch eine angebliche Anlage in Kryptowährungen mehr als 200.000 Euro verloren hat. Er überwies das Geld auf ein Konto in den Niederlanden. Erst als er noch zusätzlich eine hohe Versicherungsgebühr zahlen sollte, nahm er Kontakt mit seiner Bank auf.

Da derartige Betrugsmaschen im Internet immer wieder vorkommen, warnt die Polizei. Täter nutzen professionell gestaltete Webseiten, die gewinnbringende Anlagen versprechen. "Die falschen Plattformen mögen anfangs keine Zweifel an Echtheit und Seriosität aufkommen lassen, doch der Schein trügt", warnt die Polizei.

Man solle vor allem vorsichtig sein, wenn hohe Gewinne versprochen werden. "Was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist es meist auch!"

Titelfoto: 123RF/thodonal

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