Von wegen Frühling! Hier ist der Winterdienst weiterhin im Einsatz

Plauen - Frostige Nächte, glatte Straßen: Auch Mitte April ist der Winterdienst im Vogtland weiterhin im Einsatz. Insgesamt hatten die Mitarbeiter in dieser Saison allerhand zu tun, auch zusätzliche Streusalz-Reserven wurden angefordert.

Der Winterdienst ist im Vogtland weiterhin im Einsatz. (Symbolfoto)  © Patrick Pleul/dpa

Bereits Mitte November wurde das Vogtland von einem Wintereinbruch überrascht. Die Folge: glatte Straßen und Blechschäden, glücklicherweise keine Verletzten.

"Seitdem prägten insbesondere Nachtfröste sowie Schneefälle in den höheren Lagen das Wettergeschehen. In diesen Bereichen wird der Einsatz des Winterdienstes weiterhin unerlässlich und wird konsequent beobachtet und bei Notwendigkeit durchgeführt", teilt das Landratsamt mit.

Heißt: Der Winterdienst ist weiterhin im Einsatz. Vor allem in den kommenden Nächten soll es noch mal frostig werden, auch Niederschläge sind nicht ausgeschlossen.

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Der Vogtlandkreis hat sich bereits vor der Saison mit ordentlich Streusalz eingedeckt – rund 8300 Tonnen standen zur Verfügung. Zusätzlich wurden weitere 3175 Tonnen als Reserve eingeplant. "Diese Lieferkontingente wurden größtenteils abgerufen und vollständig bereitgestellt", heißt es dazu.

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Noch genug Salz auf Lager: Vogtland für weitere Wintereinbrüche gewappnet

Die Salzlager der Straßenmeistereien (hier in Reichenbach) waren Anfang der Saison komplett gefüllt. Auch jetzt ist noch genügend Salz vorhanden, sollte ein unerwarteter Wintereinbruch kommen.  © Landratsamt Vogtlandkreis

"Aktuell beläuft sich der durchschnittliche Füllstand der Salzlager auf etwa 38 Prozent. Damit ist die Einsatzfähigkeit des Winterdienstes im Vogtlandkreis weiterhin gesichert", teilt das Landratsamt mit.

Insgesamt sorgten in der Wintersaison 2025/26 acht Lkw, acht Unimog sowie vier Multicar-Fahrzeuge für Sicherheit auf den Straßen. Ergänzt wurde die Kapazität durch 20 Fahrzeuge externer Dienstleister.

Unfälle ließen sich damit allerdings dennoch nicht vermeiden: Aufgrund des Winterwetters rutschte unter anderem ein Lkw bei Falkenstein von der Straße.

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Völlig unverantwortlich war ein Fiat-Fahrer Anfang Januar in Bad Brambach unterwegs. Er krachte mit einem Auto zusammen. Kaum zu glauben: Bei eisigem Winterwetter hatte der Fiat noch zwei Sommerreifen drauf.

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