Frankfurt am Main - Das schmachvolle Aus bei der WM 2026 bringt offenbar gleich einige Steine bei der deutschen Nationalmannschaft ins Rollen. Während Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) unmittelbar vor einem mehr oder weniger freiwilligen Rücktritt stehen soll, ist die Zeit mit dem Adler auf der Brust wohl auch für insgesamt sechs Spieler vorbei.
Wie der "kicker" in der Ausgabe vom Donnerstag berichtet, war das verhängnisvolle Sechzehntelfinale gegen Paraguay nämlich aller Voraussicht nach der letzte DFB-Auftritt für gleich mehrere Akteure.
Offiziell geklärt ist dabei die Zukunft von Manuel Neuer (40). Der zurückgekehrte Rekordtorwart hatte seinen erneuten Natio-Ruhestand schon gleich nach dem Spiel bestätigt.
Daneben soll sich aber auch Antonio Rüdiger (33) endgültig vom DFB-Team verabschiedet haben. Demnach will der Real-Star im Urlaub zwar noch einmal gründlich über alles nachdenken, eigentlich sei das Ende seiner Länderspielkarriere aber so gut wie beschlossen.
Außerdem nennt das Fachblatt bei der Aufzählung Pascal Groß (35), Oliver Baumann (36), Leon Goretzka (31) und Leroy Sané (30). Ersterer scheide aufgrund seines Alters bei einem Neuaufbau zwangsläufig aus, bei dem zweiten im Bunde führe der unschöne Ablauf der Causa Neuer höchstwahrscheinlich zum DFB-Abschied.
Derweil herrsche bei Goretzka und Sané lediglich "der Eindruck vor, dass ihre Zeit im Nationalteam vorbei ist".
Antonio Rüdiger und Leroy Sané nach WM-Aus enttäuscht
Selbst erklärte bis auf Neuer jedoch noch keiner der Genannten, dass er der Nationelf künftig auch nicht mehr zur Verfügung stehen würde.
Baumann sprach in einem Statement auf Instagram gar von seiner "ersten WM" und bekräftigte noch einmal, dass er die sicher ungewollte Rolle als Nummer zwei "von Tag eins an" angenommen habe.
Rüdiger und Sané brachten in den sozialen Netzwerken lediglich ihre große Enttäuschung zum Ausdruck, während sich Groß und Goretzka bislang gar nicht äußerten.
Am 24. September steht für die DFB-Auswahl gegen die Niederlande in der Nations League das erste Spiel nach dem WM-Fiasko an.