Deutschland gegen Elfenbeinküste live: Das sagt Julian Nagelsmann vor dem Spiel

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Toronto (Kanada) - Nach dem berauschenden 7:1-Auftakterfolg gegen Curaçao bei der Fußball-WM 2026 steht heute für die deutsche Nationalmannschaft das zweite Spiel in der Gruppe E auf dem Programm. Im kanadischen Toronto heißt ab 22 Uhr der Gegner Elfenbeinküste.

Dass die DFB-Elf dabei vor einer viel größeren Herausforderung als noch am ersten Spieltag steht, ist klar. Das Team vom afrikanischen Kontinent ist stark besetzt, bestens bekannt aus der Bundesliga ist Yan Diomande (19) von RB Leipzig.

Wir berichten für Euch im Liveticker und versorgen Euch vor dem Anpfiff, während der Partie und nach dem Schlusspfiff mit allen wichtigen Informationen.

21.14 Uhr: Deutschland gegen Elfenbeinküste: Das sagt Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem Spiel

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sich bereits bei Magenta TV geäußert. Das sagte er zu...

... Yan Diomande von RB Leipzig: "Wir fokussieren uns nie auf einzelne Spieler, aber klar, das ist schon einer der viel Gefahr ausstrahlt, die Jungs kennen ihn aus der Bundesliga. Es gibt aber auch noch ein paar andere auf dem Feld, die was können. Diallo hat dann auf der anderen Seite gegen Ecuador das entscheidende Tor gemacht, also die haben schon ein paar ganz interessante Spieler."

... seiner ersten WM: "Sehr spannend. Es ist ungewöhnlich, dass man bei der Nationalmannschaft in der Woche über Zeit hat zu trainieren. Das ist ganz, ganz selten, das haben wir ja normalerweise nie. Wir hatten dadurch Zeit zum Regenerieren, aber auch Dinge nochmal anzupassen nach dem Curaçao-Spiel. Heute sind manche Dinge ähnlich gefragt, manche schon ein bisschen mehr, deswegen mussten wir ein paar Dinge optimieren, das ist auch normal vor dem zweiten Spiel."

... der Stimmung: "Wenn man nach Toronto gefahren ist, oder man saß im Hotel, da hat man durchs Fenster die Stimmung gehört, das ist schon etwas sehr Besonderes."

... der Bedeutung eines möglichen Gruppensieges: "Wichtig ist es immer, den nächsten Schritt zu machen und der ist heute die Elfenbeinküste, das ist das Entscheidende. Wir versuchen, das Spiel zu gewinnen gegen einen Gegner, der so gefährlich ist. Wir wollen unsere Art von Fußball auf den Platz kriegen, aber mit einem guten Gleichgewicht. Wir wollen wenig Konter kassieren, um da den nächsten Schritt zu machen."

... der Aufstellung: "Wir haben relativ schnell gesagt, dass wenn alle fit sind, spielen wir mit derselben Elf. Es geht auch um Belohnung, es geht auch um weiterhin Rhythmus sammeln, es geht aber auch darum den Spielern, die gegen Curaçao gespielt haben und jetzt ein anderes Profil vom Gegner erwarten, Dinge auch umzusetzen. Wir müssen uns weiter einspielen und Rhythmus kriegen. Es hat keiner schlecht gemacht und deshalb gab es keinen Anlass, zu wechseln.

... der Frage, wie schwer es war, Deniz Undav nicht aufzustellen: "Ich glaube es wird immer schwer, bei allen Spielern. Wir haben eine sehr homogene Truppe, in der alle Gas geben, in der alle ihre Qualitäten und unterschiedlichen Vorzüge haben. Deniz ist ein Finisher, er wird sicherlich heute, wenn er reinkommt, Momente kreieren, die eben besonders sind, weil er im letzten Drittel eben besondere Fähigkeiten hat, das haben wir auch gegen Curaçao gegen Ende genossen."

... Manuel Neuer: "In seinem ersten Spiel hat er jetzt nicht so viel zu tun gehabt, aber ansonsten gibt er uns so viel Ruhe im Training, hat einfach eine große Erfahrung, die er gerade den jüngeren Spielern, die noch kein Turnier gespielt haben, weitergeben kann und die davon zehren."

... der Euphorie der deutschen Fans und dem Zusammenhalt, den man spürt: "Ich habe zu meiner Zeit als Nationaltrainer nie eine Kluft zwischen Fans und Mannschaft gesehen. Man ist gemeinsam stärker als alleine, wir brauchen die Fans und wir spüren auch die Leute in der Heimat, die hinter uns stehen. Es überträgt uns aber auch die Verantwortung, heute wieder alles rauszuhauen."

Julian Nagelsmann (38) auf dem Weg ins Stadion.
Julian Nagelsmann (38) auf dem Weg ins Stadion.  © Jan Woitas/dpa

20.49 Uhr: Gleich fünf Änderungen bei der Elfenbeinküste

Bei der Elfenbeinküste gibt es im Vergleich zum Auftakt-Sieg gegen Ecuador (1:0) gleich fünf Änderungen, das kommt überraschend.

Doué, Fofana, Touré, Pepé und Wahi müssen raus, dafür rücken Koussounou, Sangaré, Ina Oulai, Amad und Bonny in die Anfangsformation.

Aufstellung: Y. Fofana - Singo, Koussounou, Agbadou, Konan - Kessié, I. Sangaré - Amad, Inao Oulai, Diomande - Bonny

20.42 Uhr: DFB-Kapitän Joshua Kimmich macht klar: "Wir wollen nachlegen"

Kapitän Joshua Kimmich war kurz nach der Ankunft bei Magenta TV im Interview: "Ich habe das Gefühl, dass sich jeder auf das Spiel freut, wir wollen nachlegen. Die Elfenbeinküste ist sehr gut im Umschalten, auf den Außen viel Schnelligkeit", sagt er.

20.38 Uhr: Aufstellung von Deutschland da! So spielt die DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste

Die Aufstellung ist da und bei Deutschland ändert sich im Vergleich zum Auftakt gegen Curaçao nichts. Bundestrainer Julian Nagelsmann schickt genau die gleichen Elf Spieler auf den Rasen.

Aufstellung: Neuer - Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown - Nmecha, Pavlovic - Sané, Musiala, Wirtz - Havertz

20.27 Uhr: DFB-Elf inspiziert den Rasen in Toronto

Die DFB-Elf ist im Toronto Stadium angekommen und inspiziert soeben den Rasen. Der sieht gut aus, das Wetter passt auch bei aktuell 23 Grad und Sonnenschein.

Das DFB-Team inspiziert den Rasen in Toronto.
Das DFB-Team inspiziert den Rasen in Toronto.  © Tom Weller/dpa

20.22 Uhr: Fanmarsch der deutschen Fans zum Stadion in Toronto vor der Partie gegen die Elfenbeinküste

Deutschland kann heute bei dem Match gegen die Elfenbeinküste wieder auf die Unterstützung der Fans aus dem eigenen Land und auch von Deutschen, die in Kanada leben, zählen.

Im Vorfeld gab es bereits einen Fanmarsch zum Stadion in Toronto.

Die deutschen Fans auf dem Weg ins Stadion in Toronto.
Die deutschen Fans auf dem Weg ins Stadion in Toronto.  © Christian Charisius/dpa

20.20 Uhr: Dieser Schiedsrichter pfeift heute die Partie Deutschland gegen die Elfenbeinküste, deutsches Team angekommen

Die Partie zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste wird heute von Schiedsrichter Juan Gabriel Benitez aus Paraguay geleitet. Ihm assistieren Eduardo Cardozo und Miliciades Saldivar, ebenfalls aus Paraguay.

Vierter Offizieller ist Khalid Saleh Al-Turais aus Saudi-Arabien. Videoschiedsrichter sind Antonio Garcia aus Uruguay und Guillermo Pacheco aus Mexiko.

Eine Stunde und 41 Minuten vor dem Anpfiff ist das deutsche Team jetzt auch im Stadion angekommen.

Juan Gabriel Benitez (2.v.l.) leitet heute die Partie.
Juan Gabriel Benitez (2.v.l.) leitet heute die Partie.  © KEVIN C. COX / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

20 Uhr: Diese besondere Verbindung hat Deutschlands Innenverteidiger Jonathan Tah zur Elfenbeinküste

Für Deutschlands Innenverteidiger Jonathan Tah (30) wird es eine ganz besondere Begegnung gegen die Elfenbeinküste. Tah wurde zwar in Hamburg geboren und spielt mittlerweile für den FC Bayern, doch sein Vater Aquilas stammt von der Elfenbeinküste, seine Mama ist Deutsche.

So beantwortete er die Fragen der Journalisten vor dem Spiel auf der Pressekonferenz teils auch in fließendem Französisch. "Das wird schon sehr besonders sein für mich, anders als gegen andere Gegner", erklärte der neue Abwehrchef vor der Partie.

Er hat damit Antonio Rüdiger (33) in seiner Rolle als bisheriger Boss der Abwehr den Rang abgelaufen und bekam von ihm höchstpersönlich viel Lob: "Er ist der neue Chef", sagte der Star von Real Madrid.

Tah fühlte sich geehrt: "Es ist grundsätzlich schön, lobende Worte zu bekommen, aber wenn sie von Toni kommen, noch mal besonders. Wenn man sich anschaut, was er schon alles erreicht hat in seiner Karriere, unter anderem hat er zweimal die Champions League gewonnen, ehrt mich das noch mehr. Und auch wenn ich nicht gespielt habe, hat er mich immer gepusht und mir gesagt: Glaub an dich, deine Zeit wird kommen."

Der Vater von Jonathan Tah (30) stammt von der Elfenbeinküste.
Der Vater von Jonathan Tah (30) stammt von der Elfenbeinküste.  © Christian Charisius/dpa

19.40 Uhr: Hier wird das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste heute live im TV übertragen

Das zweite Gruppenspiel in Pool E bei dieser WM von Deutschland gegen die Elfenbeinküste wird im Free-TV beim ZDF übertragen. Auch Magenta TV zeigt die Begegnung.

Beim ZDF sind Moderator Jochen Breyer mit den Experten Christoph Kramer, Per Mertesacker, Christian Streich und Fritzy Kromp am Start. Zudem sind Lili Engels, Nils Kaben und Florian Zschiedrich im Einsatz. Kommentiert wird das Spiel von Oliver Schmidt.

Bei Magenta TV moderiert Laura Wontorra und erhält dabei Unterstützung von den Experten Mats Hummels und Thomas Müller. Zudem am Mikrofon ist Thomas Wagner. Kommentiert wird das Spiel von Wolff Fuss und Robert Andrich.

IM ZDF sind Christoph Kramer (M.) und Per Mertesacker (r.) als Experten zu hören.
IM ZDF sind Christoph Kramer (M.) und Per Mertesacker (r.) als Experten zu hören.  © Tom Weller/dpa
Thomas Müller und Mats Hummels (v.l.) sind heute beim Spiel von Deutschland für Magenta TV als Experten im Einsatz.
Thomas Müller und Mats Hummels (v.l.) sind heute beim Spiel von Deutschland für Magenta TV als Experten im Einsatz.  © AL BELLO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

19.20 Uhr: So kommt Deutschland heute sicher ins Sechzehntelfinale, und so ist der Gruppensieg sicher

Heute Abend könnte Deutschland nicht nur den Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt machen, sondern auch den Gruppensieg, ist in letzterem Punkt aber auf Schützenhilfe angewiesen.

Bei einem Sieg gegen die Elfenbeinküste ist dem deutschen Team der Einzug in die K.-o.-Runde nicht mehr zu nehmen. Hintergrund ist, dass auch die acht besten Dritten der zwölf Gruppen weiterkommen. Deutschland hätte dann sechs Punkte auf dem Konto und ihnen wäre einer der Plätze nicht mehr zu nehmen. Durch die bisherigen Unentschieden in den Gruppen B, C, F und H, können die jeweiligen Teams nicht mehr auf sechs oder mehr Punkte kommen.

Sollte bei einem Deutschland-Sieg im Anschluss Ecuador nicht gegen Curaçao gewinnen, stehen die Deutschen sogar schon als Gruppensieger fest, da bei dieser WM bei Punktgleichheit zunächst der direkte Vergleich zählt, erst dann die Tordifferenz. Und auch da hat Deutschland durch das 7:1 eine hervorragende Bilanz. Als nächstes Kriterium folgen die erzielten Tore, danach die Fair-Play-Wertung und dann die FIFA-Weltrangliste.

Bei einem Sieg heute hat die deutsche Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schon gut lachen.
Bei einem Sieg heute hat die deutsche Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schon gut lachen.  © Federico Gambarini/dpa

19 Uhr: Irrer Wirbel vor dem Deutschland-Spiel um Elye Wahi von der Elfenbeinküste

Vor dem Spiel von Deutschland heute Abend in Gruppe E gegen die Elfenbeinküste gab es beim Gegner jede Menge Aufregung und Wirbel.

Denn zunächst wollten die kanadischen Behörden den Stürmer von Eintracht Frankfurt, Elye Wahi (23), nicht einreisen lassen. Während der WM war bekannt geworden, dass Wahi offenbar vor dem Turnier in Frankreich zeitweise in Gewahrsam genommen worden war. Am 29. Mai soll demnach in Marseille wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrug, bandenmäßige Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche ein Spieler festgenommen worden sein. Nach der Befragung sei er aber wieder auf freien Fuß gekommen. Laut eines Berichts von "The Athletic" soll es sich dabei womöglich um Wahi gehandelt haben.

Wahi war in der Rückrunde von Frankfurt an OGC Nizza verliehen und um eine Partie des französischen Klubs am 17. Mai gegen den FC Metz soll es sich bei den Vorwürfen handeln. Wahi bekam in der Begegnung spät eine Gelbe Karte, es besteht der Verdacht, er habe die sich absichtlich eingehandelt. Dabei seien untypische Vorgänge bei internationalen Sportwetten verzeichnet worden. Ungewöhnlich viele und hohe Einsätze habe es dabei auf eine Gelbe Karte Wahis gegeben.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat der ivorische Verband aber keine Information über eine Verwicklung Wahis in den Fall, auch ist nicht bestätigt, dass das vorläufige Einreiseverbot mit der Festnahme in Frankreich in Zusammenhang steht.

Am Donnerstagabend deutscher Zeit war bekannt geworden, dass Elye Wahi doch nach Kanada einreisen darf und heute zum Spiel gegen Deutschland bereitsteht.

Um Stürmer Elye Wahi (23) gab es vor dem Spiel gegen Deutschland in Kanada jede Menge Aufregung.
Um Stürmer Elye Wahi (23) gab es vor dem Spiel gegen Deutschland in Kanada jede Menge Aufregung.  © IMAGO / APL

18.40 Uhr: So lief der WM-Auftakt für die Elfenbeinküste

Zum Auftakt in die WM 2026 sicherte sich die Elfenbeinküste in der Gruppe E den Sieg gegen Ecuador. Erst in der 90. Minute gelang den Ivorern durch Joker "Amad" (Amad Diallo Traoré) der viel umjubelte Siegtreffer.

Bis dahin hatten beide Teams extrem viele Aluminiumtreffer zu verzeichnen, der Sieg für die Elfenbeinküste ging am Ende in Ordnung. Offensiv haben die Ivorer einiges zu bieten, in der Defensive hingegen wirkten sie teils anfällig und im Abschluss vorn nicht immer zielstrebig genug.

"Amad" erzielte das viel umjubelte Jokertor für die Elfenbeinküste beim Auftaktsieg gegen Ecuador.
"Amad" erzielte das viel umjubelte Jokertor für die Elfenbeinküste beim Auftaktsieg gegen Ecuador.  © Petr David Josek/AP/dpa

18.22 Uhr: Deutschland gegen die Elfenbeinküste! Das ist am Toronto Stadium, in dem heute gespielt wird, ganz kurios

Da musste man schon am ersten Spieltag genauer hinsehen. Denn beim Toronto-Stadium, in dem die deutsche Nationalmannschaft heute gegen die Elfenbeinküste spielt, wurde extra für die WM 2026 die Zuschauerkapazität erhöht.

Das führte dazu, dass extra Tribünen aus Stahl gebaut wurden, eine davon ragt über den eigentlichen Balken des Daches hinaus. Normalerweise fasst das "BMO Field", wie es die Einheimischen nennen, rund 28.000 Zuschauer. Durch die Erweiterung um 17.000 Plätze passen nun 45.000 hinein. In einigen Teilen sitzen die Fans ohne Dach, zudem wurde nach den ersten Spielen schon berichtet, dass die Stahlkonstruktion ordentlich wackelt, wenn vom benachbarten Lake Ontario ein kräftiger Wind bläst.

2007 wurde das Stadion für die U20-WM gebaut, mittlerweile spielt Toronto FC in der Major League Soccer (MLS) in dem Rund. Satte 98 Millionen Euro wurden investiert, um das Stadion WM-tauglich zu machen.

Der obere Tribünenteil auf der rechten Seite des Bildes wurde extra für die WM konstruiert. Dort kommt es aber zu Sichteinschränkungen.
Der obere Tribünenteil auf der rechten Seite des Bildes wurde extra für die WM konstruiert. Dort kommt es aber zu Sichteinschränkungen.  © MICHAEL STEELE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP
Neben dem Blick aufs Spielfeld gibt es auf dieser Sondertribüne auch eine hervorragende Sicht auf die Skyline von Toronto. Im Hintergrund sieht man die neu errichtete Gegentribüne. Nur die beiden seitlichen Teile der Haupttribüne sind überdacht.
Neben dem Blick aufs Spielfeld gibt es auf dieser Sondertribüne auch eine hervorragende Sicht auf die Skyline von Toronto. Im Hintergrund sieht man die neu errichtete Gegentribüne. Nur die beiden seitlichen Teile der Haupttribüne sind überdacht.  © Frank Gunn/The Canadian Press/AP/dpa

18 Uhr: Security Check auf dem Vorfeld! Lustige Bilder vom DFB-Abflug in Winston-Salem

Beim Abflug am Freitag von Winston-Salem nach Toronto gingen lustige Bilder um die Welt. Denn der Security Check des deutschen Tross wurde auf dem Vorfeld durchgeführt. Dabei konnte man beobachten, wie die Spieler abgescannt wurden, sich auf Stühle setzen mussten. Natürlich wurde auch das Handgepäck genau unter die Lupe genommen.

Der DFB-Tross bei der Ankunft am Flieger von "Air Canada".
Der DFB-Tross bei der Ankunft am Flieger von "Air Canada".  © Federico Gambarini/dpa
Hier werden die Schuhe von DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) unter die Lupe genommen.
Hier werden die Schuhe von DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) unter die Lupe genommen.  © Federico Gambarini/dpa
Hier wird Kapitän Joshua Kimmich (31) abgescannt.
Hier wird Kapitän Joshua Kimmich (31) abgescannt.  © Federico Gambarini/dpa

17.40 Uhr: Die bislang einzige Begegnung zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste stand im Schatten des Todes von DFB-Torhüter Robert Enke (†32)

Die bislang einzige Begegnung zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Elfenbeinküste stand am 18. November 2009 unter einem ganz traurigen Stern. Nur acht Tage zuvor war DFB-Torhüter Robert Enke im Alter von nur 32 Jahren aufgrund von Depressionen freiwillig aus dem Leben geschieden.

Sein Tod hatte nicht nur seine Familie und das ganze Land, sondern vor allem auch seine ehemaligen und aktuellen Mitspieler und Trainer erschüttert, die damals von seiner Erkrankung nichts wussten. Am 12. November 2009 wollte die DFB-Elf gegen Chile testen, das Spiel wurde abgesagt.

Die Begegnung gegen die Elfenbeinküste am 18. November fand aber statt und stand dann ganz im Zeichen des Gedenkens an Robert Enke. Bewegend war unter anderem die Geste der Ivorer, die beim Aufwärmen mit Gedenkshirts an den verstorbenen Torhüter aufliefen. Auf der deutschen Bank wurde sein Trikot platziert, die Mannschaften spielten nach einer Schweigeminute vor der Partie in Trauerflor.

Das 2:2-Unentschieden trat an diesem Abend völlig in den Hintergrund. Lukas Podolski zeigte nach seinem Tor zum 1:0 gen Himmel. In seinem zweiten Länderspiel verursachte damals Manuel Neuer den ersten Gegentreffer, indem er Emmanuel Eboué anschoss, von ihm prallte der Ball ins deutsche Tor.

Seydou Doumbia ließ die Elfenbeinküste kurz vor Schluss dem Sieg nahe sein, doch erneut war es Podolski, der in der 90. Minute zum 2:2-Endstand traf.

Seit dieser Partie spielten beide Teams nie wieder gegeneinander. Allerdings sollte vor der WM ein Testspiel stattfinden. Als allerdings die Auslosung ergab, dass beide Länder in Gruppe E aufeinander treffen, tauschte der DFB den Gegner und testete vor der WM gegen Ghana.

Die Spieler der Elfenbeinküste trugen bei der Partie 2009 Gedenkshirts für Robert Enke (†32).
Die Spieler der Elfenbeinküste trugen bei der Partie 2009 Gedenkshirts für Robert Enke (†32).  © IMAGO / Sven Simon
Beide Teams liefen mit einem Trauerflor auf.
Beide Teams liefen mit einem Trauerflor auf.  © IMAGO / DeFodi
Lukas Podolski sendete nach seinem verwandelten Elfmeter zur 1:0-Führung Grüße gen Himmel.
Lukas Podolski sendete nach seinem verwandelten Elfmeter zur 1:0-Führung Grüße gen Himmel.  © IMAGO / Laci Perenyi

17.20 Uhr: So ist die personelle Lage bei der deutschen Nationalmannschaft vor dem Duell mit der Elfenbeinküste

Alle Spieler haben bei der deutschen Nationalmannschaft den Auftakt gegen Curaçao gut überstanden. Im WM-Camp in Winston-Salem konnte sich die Elf von Trainer Julian Nagelsmann seit Mittwoch ungestört auf die zweite Gruppenpartie vorbereiten.

Von dort drangen keine Informationen über mögliche angeschlagene Spieler nach außen, sodass man Stand jetzt davon ausgehen kann, dass der Coach all seine Akteure heute Abend zur Verfügung hat und die in seinen Augen deutsche Bestbesetzung an den Start gehen kann.

Beim Abschlusstraining am Freitag in Winston-Salem waren alle DFB-Kicker dabei.
Beim Abschlusstraining am Freitag in Winston-Salem waren alle DFB-Kicker dabei.  © Federico Gambarini/dpa

17 Uhr: Ballert sich die deutsche Nationalmannschaft heute zum nächsten Sieg bei der WM?

Der Auftakt der deutschen Nationalmannschaft am vergangenen Sonntag hat aber mal so richtig Laune aufs Turnier gemacht. Mit 7:1 feierte das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann einen Auftakt nach Super-Maß.

Dass es nun im zweiten Spiel gegen die Elfenbeinküste wesentlich schwerer wird, ist allen klar. Die Ivorer sind enorm stark besetzt, vor allem der Star von RB Leipzig, Yan Diomande (19) sticht dabei hervor.

Die deutsche Nationalmannschaft feierte einen berauschenden 7:1-Erfolg gegen Curaçao.
Die deutsche Nationalmannschaft feierte einen berauschenden 7:1-Erfolg gegen Curaçao.  © RONALDO SCHEMIDT / AFP

20. Juni, 16.39 Uhr: WM-Liveticker zum Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste

Hallo und herzlich willkommen zu unserem Liveticker für die WM-Partie zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Elfenbeinküste. Es ist für beide die jeweils zweite Begegnung in Gruppe E dieser XXL-WM. Mit einem Sieg wären beide Teams sicher im Sechzehntelfinale.

Wir versorgen Euch hier mit allen wichtigen Informationen rund um die Partie im kanadischen Toronto.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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