Die Karriere dieses ehemaligen RB-Leipzig-Stars ist jetzt ein großes Fragezeichen
Wolverhampton (England) - Er ist einer der Stürmer, der trotz großer Ambitionen bei RB Leipzig nie richtig in Tritt kam. Doch bei den Wolverhampton Wanderers erlebte Hee-chan Hwang (30) bis zu dieser Saison eine richtig gute Zeit. Jetzt ist allerdings Schluss damit.
Bereits fünf Spieltage vor dem Saisonende standen die Wolves als Absteiger aus der Premier League fest. Am Samstag kassierte der Klub die 23. (!) Niederlage der laufenden Spielzeit beim 0:1 gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten Verein, den Tottenham Hotspurs.
Mittendrin eben Hwang, der in der 85. Minute eingewechselt wurde und an der Niederlage auch nichts mehr ändern konnte. Mit zwei Treffern und einer Vorlage in dieser Liga-Saison hat der Südkoreaner auch einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass es mit den Wolves bergab geht.
In der Saison 2023/24 kam der 30-Jährige, der die Sachsen 2022 für eine Ablösesumme in Höhe von 16 Millionen Euro verließ, noch auf zwölf Treffer. Damals war er ein Schlüsselspieler für den Klub von der Insel. Wie es jetzt weitergeht, ist ein großes Fragezeichen.
Hwangs Marktwert ist von einst 25 Millionen Euro auf acht Millionen Euro abgestürzt. Vor ein paar Jahren wurde der Vertrag des Torjägers bis 2028 verlängert, sogar mit der Option auf ein weiteres Jahr.
Dass der Nationalspieler aber jetzt tatsächlich auch in der Championship auflaufen wird, scheint mehr als fraglich.
Timo Werner wird dank Doppelpack und Vorlage zum Matchwinner
Während für Hwang gerade alles den Bach hinuntergeht, läuft es für einen anderen Ex-RB-Stürmer Woche für Woche besser.
Timo Werner (30) war beim 3:2 der San Jose Earthquakes gegen St. Louis City SC am Sonntag der Mann des Spiels.
Der Goalgetter, der bereits in den vergangenen Wochen mehr und mehr in der MLS anzukommen scheint, bereitete den ersten Treffer der Amerikaner vor und drehte dann per Doppelpack das 1:2 noch zu einem Triumph.
Mit neun Siegen aus den ersten zehn Saisonspielen stellten die Earthquakes damit einen neuen Startrekord auf und sind weiterhin Tabellenführer.
Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

