Fußball-Talent erleidet bei Feuerdrama in der Schweiz schwere Verbrennungen

Crans-Montana (Schweiz) - Bei der Brand-Tragödie in der Silvesternacht im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana sind auch zwei junge Fußballer in der Bar "Le Constellation" verletzt worden. Einen davon hat es besonders schwer erwischt.

In der Bar "Le Novellation" im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana brach in der Silvesternacht ein verheerendes Feuer aus.  © Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Wie der französische Erstligist FC Metz am späten Montagabend mitteilte, erlitt Tahirys Dos Santos (19) bei dem Drama Verbrennungen.

"Der 19-jährige Grenat-Spieler erlitt schwere Verbrennungen und wurde per Flugzeug nach Deutschland gebracht, wo er derzeit behandelt wird", schrieb der Klub auf seiner Homepage.

Dos Santos war mit einem Kumpel unterwegs, der ebenfalls Fußball spielt. Der luxemburgische U21-Nationalspieler Eliot Thelen (18) hatte allerdings mehr Glück als der Franzose. Er wurde Medienberichten zufolge nur leicht verletzt. Er und alle anderen bangen nun um den Zustand von Dos Santos, zu dem sich der FC Metz erst wieder äußern will, wenn es "wesentliche Veränderungen" geben sollte.

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"Der Verein möchte auch seiner Familie seine volle Unterstützung zukommen lassen und arbeitet in Zusammenarbeit mit den medizinischen Behörden daran, Tahirys in das Krankenhaus von Mercy in der Nähe seines Wohnortes zu verlegen", schrieb der Klub zuvor.

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40 Tote und 115 Verletzte bei verheerendem Brand in der Silvesternacht in Crans-Montana

Der junge Fußballer Tahirys Dos Santos (19) wurde bei dem Feuer schwer verletzt.  © Screenshot/Instagram/tahirys3

Bei der Brand-Katastrophe, die in der Silvesternacht in der kleinen Bar ausgebrochen war, gibt es nach aktuellem Stand 40 Tote und 115 Verletzte Menschen zu beklagen.

Dabei weisen zahlreiche Betroffene lebensgefährliche Verbrennungen auf. Allein in der Uniklinik Lausanne seien 13 Erwachsene und acht Minderjährige eingeliefert worden, "deren Körperoberfläche zu mehr als 60 Prozent verbrannt ist", teilte der Chefarzt des Krankenhauses dem Sender RTS mit.

Die Identifizierung der Todesopfer werde mehrere Tage oder länger dauern, erklärte der Staatsrat Stéphane Ganzer (50) am Freitagmorgen.

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Wie Schweizer Medien berichten, soll es sich bei den Opfern und Verletzten vorrangig um Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren handeln.

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