London (Großbritannien) - Dieser Karriereschritt ging eindeutig in die Hose. Xavi Simons (22) wollte bei Tottenham Hotspur richtig aufgehen, sich in der Premier League beweisen und in der Königsklasse international weit kommen. Doch alles ging schief. Jetzt droht sogar das Super-Debakel.
Denn die Londoner sind inzwischen auf einem Abstiegsplatz gelandet. Nach 49 Jahren könnte es für die Spurs in die Zweitklassigkeit gehen, eine absolute Katastrophe für die Engländer.
Zumindest beim 2:2 gegen Brighton & Hove Albion am Samstag hatte Xavi aber wenig Anteil an der aktuellen Krise. Der Niederländer glänzte mit einem Traumtor, bereitete den zweiten Treffer durch Pedro Porro (26) zudem vor.
Das reichte am Ende aber nicht für den Sieg. Für Tottenham gilt es jetzt in den restlichen Partien unbedingt noch West Ham United einzuholen, die nur einen Zähler weiter vorn - aber mit einer gespielten Partie weniger - auf einem Nichtabstiegsplatz stehen.
Als Xavi sich vergangenen Sommer dafür entschied, für 65 Millionen Euro RB Leipzig zu verlassen und auf die Insel zu wechseln, war damit nun wirklich nicht zu rechnen.
Vielleicht wäre der Schritt zum FC Bayern München ja sogar besser gewesen. Wie Uli Hoeneß (74) zuletzt im Podcast der Bayerischen Staatsregierung "Auf eine weiß-blaue Tasse" verriet, wollte Coach Vincent Kompany (40) den Offensivflitzer ja haben. Die Bayern-Bosse machten dem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung.
Wo geht Xavi Simons im Falle eines Abstiegs hin?
Was jetzt klar ist: Der 22-Jährige muss sich zwingend schon mit einem Wechsel beschäftigen. Dass Xavi im Falle eines Abstiegs bei den Spurs bleibt, scheint nahezu ausgeschlossen.
Zuletzt wurden Gerüchte laut, dass es ihn zu seinem Ausbildungsklub nach Barcelona zurückziehen könnte.
Tottenham hätte bei einem Gang in die Championship sicherlich nichts gegen eine mächtige Finanzspritze.
Der Vertrag läuft ja eigentlich noch bis 2030. Ob bei den Modalitäten auch an einen möglichen Abstieg gedacht wurde?