Von Aue zum Meister! Pikanter Wechsel innerhalb Sachsens

Leipzig/Aue-Bad Schlema - Für den Angriff hat sich der 1. FC Lokomotive Leipzig mit Ricky Bornschein (26) verstärkt. Pikant: Er wechselt vom neuen Ligakonkurrenten FC Erzgebirge Aue in die Messestadt.

Lok-Sportdirektor Toni Wachsmuth (39, l.) begrüßt Aues Ex-Stürmer Ricky Bornschein (26).  © 1. FC Lok Leipzig

Nach zwei Jahren Aue und 37 Pflichtspielen, in denen er neun seiner zehn Tore im Sachsenpokal gegen Underdogs erzielte und in der 3. Liga nur einmal beim 3:5 gegen Hoffenheim II erfolgreich war, verlässt der gebürtige Naumburger den Schacht. Sein neuer Arbeitgeber ist zugleich einer von Aues größten Kontrahenten um die Regionalliga-Meisterschaft: Lok Leipzig.

Weil Stefan Maderer (29, SV Sandhausen) und Luc Elsner (22, Magdeburg II) durch ihre Abgänge Sturmstellen freigeräumt haben, war der Platz für Bornschein da.

Der 1,93 Meter große Mittelstürmer habe "in all seinen Stationen nachgewiesen [...], dass er Tore schießen kann", sagt Sportdirektor Toni Wachsmuth (39).

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Und die Stationen sind ungewöhnlich: Bis Januar 2023 kickte Bornschein in Sachsen-Anhalt. Dann ging es zur Zweitvertretung von Greuther Fürth, ehe es 18 Monate später Aue wurde.

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Wegen einer Krebserkrankung verpasste der 26-Jährige beim FCE das Ende der Saison 2024/25 und den Anfang der Folgesaison. Bornschein zu seinem Wechsel: "Ich freue mich auf eine geile Liga mit vielen Derbys und spannenden Duellen."

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