Union Berlin will Abgang verhindern: Preisschild für Abwehr-Star

Berlin - Union Berlin hat sich mit Zeno Van Den Bosch (22) und Rückkehrer Marvin Friedrich (30) verstärkt - damit scheint die Hintermannschaft eigentlich gut aufgestellt.

Nach Diogo Leite (27, l.) könnte Union Berlin mit Leopold Querfeld (22) einen weiteren Innenverteidiger verlieren.  © Andreas Gora/dpa

Mit den beiden Neuzugängen sollen die ablösefreien Abgänge von Diogo Leite und Danilho Doekhi (beide 27) aufgefangen werden - ob das auch in sportlicher Hinsicht klappt, muss sich freilich erst noch herausstellen.

Bislang galt Leopold Querfeld (22) als neuer Abwehrchef unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli (50), unter dem die Köpenicker wahrscheinlich in einer Viererkette agieren werden.

Allerdings könnte der Plan womöglich nicht aufgehen, denn auch der österreichische Nationalspieler, der von seinem Trainer Ralf Rangnick (67) aber nicht für den WM-Kader nominiert wurde, scheint bei der Konkurrenz heiß begehrt zu sein.

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Mögliche Interessenten sollen aus der Bundesliga, der Premier League aber auch aus Frankreich und Italien kommen. Kein Wunder, schließlich war der 22-Jährige unangefochtener Stammspieler bei den Eisernen, kam nur am Saisonende unter Marie-Louise Eta (34) nicht mehr zum Zug.

Ganz billig wird der Innenverteidiger allerdings nicht. Nach Informationen von Bild sollen in seinem Vertrag gleich zwei Ausstiegsklauseln verankert sein.

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Leopold Querfeld hat Ausstiegsklauseln in Vertrag

Wagt Leopold Querfeld schon in diesem Sommer den nächsten Schritt in seiner Karriere?  © Soeren Stache/dpa

Für Ligarivalen beträgt sie demnach elf Millionen Euro - erhält ein Klub aus Englands Oberhaus den Zuschlag, so soll der Preis sogar auf 15 Millionen steigen. Ob es auch eine Sonderklausel für Klubs anderer ausländischer Ligen gibt, ist derweil nicht bekannt.

Zieht man dabei jedoch Querfelds jüngsten Marktwert-Sprung auf 20 Millionen Euro in Betracht, wäre der Rechtsfuß immer noch ein Schnäppchen und die meisten Premier-League-Klubs zahlen 15 Millionen Euro sowieso quasi aus der Portokasse.

Ein Transfer des Österreichers liegt also eindeutig im Bereich des Möglichen. In seinen jungen Jahren verfügt er schon über viel Spielpraxis und Erfahrung, besitzt aber trotzdem noch Entwicklungspotenzial.

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Dass er den nächsten Schritt gehen wird, ist nur eine Frage der Zeit - ob es schon diesen Sommer sein wird, bleibt abzuwarten.

Mit Stanley Nsoki (27) hätte der Hauptstadtklub einen weiteren Innenverteidiger in der Hinterhand. Die Zukunft der Hoffenheim-Leihgabe ist offenbar nach wie vor ungeklärt - womöglich um einen eventuellen Abgang von Leopold Querfeld schnell auffangen zu können.

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