Verliert Union Berlin eines seiner größten Talente?

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Berlin - Union Berlin hat in der aktuellen Transferperiode noch keine großen Sprünge gemacht und könnte jetzt sogar einen zukünftigen Star verlieren.

Aljoscha Kemlein (l.) und Ilyas Ansah (beide 21) sind zwei Spieler der Zukunft bei Union Berlin.
Aljoscha Kemlein (l.) und Ilyas Ansah (beide 21) sind zwei Spieler der Zukunft bei Union Berlin.  © Soeren Stache/dpa

Wie der Transfer-Experte Ekrem Konur bei fussballdaden.de berichtete, soll Aljoscha Kemlein (21) bei mehreren Ligarivalen und auch bei ausländischen Klubs auf dem Zettel stehen.

Besonders der AS Rom soll es der dynamische Mittelfeldspieler angetan haben. Die Römer seien demnach aktuell dabei, ein offizielles Angebot über etwa 15 Millionen Euro vorzubereiten. Auch Ligue-1-Vertreter LOSC Lille habe den 21-Jährigen auf dem Schirm.

Dazu gesellen sich demnach auch die Ligarivalen Werder Bremen und der VfB Stuttgart, wobei die Hanseaten sich das Gesamtpaket wohl kaum leisten können.

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Kemlein ist in den bisherigen Vorbereitungsspielen immer wieder als Kapitän in Erscheinung getreten. Die Rolle des Eigengewächses soll sukzessive gestärkt werden.

Coach Mauro Lustrinelli (50) traut dem Youngster das Amt auf Dauer zu, auch wenn er sich vorerst für die bisherigen Platzhirsche Christopher Trimmel (39) und Rani Khedira (32) ausgesprochen hat.

Aljoscha Kemlein soll Ausstiegsklausel im Vertrag haben

Aljoscha Kemlein wird mit einem Wechsel nach Italien in Verbindung gebracht.
Aljoscha Kemlein wird mit einem Wechsel nach Italien in Verbindung gebracht.  © Harry Langer/dpa

Präsident Dirk Zingler (61) sieht in dem Box-to-Box-Spieler eines der Paradebeispiele für die Nachwuchsarbeit der Eisernen, sodass der Verein kaum gewillt sein dürfte, das Juwel zu veräußern.

15 Millionen Euro wären angesichts eines geschätzten Markwertes von derzeit 12 Millionen Euro freilich kein schlechtes Angebot. Allerdings hat der designierte Khedira-Nachfolger im Maschinenraum der Köpenicker sein Potenzial wohl längst noch nicht voll ausgeschöpft, sodass sein Wert weiter steigen dürfte.

Zumal die Berliner ihren "Joschi" fest als Stütze für den Kader der Zukunft eingeplant haben, was ebenfalls gegen einen Verkauf spricht.

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Allerdings soll nach Informationen von Bild eine Ausstiegsklausel in Kemleins Vertrag verankert sein, die jedoch "sehr hoch" angesetzt sei - eine konkrete Zahl nannte das Boulevardblatt nicht.

Somit dürfen die Union-Fans also aufatmen, denn es ist nicht anzunehmen, dass die Verantwortlichen um Zingler und Manager Horst Heldt (56) einem Verkauf zustimmen, außer in der Alten Försterei flattert ein nahezu unverschämt lukratives Angebot auf den Tisch.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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