Chemie Leipzig bekommt endlich Belohnung nach Hertha-Sieg: "Seit Wochen das erste Mal ..."

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Berlin/Leipzig - Endlich über dem Strich! Durch das 1:0 bei den Hertha-Bubis am Samstag ist die BSG Chemie Leipzig auf den 15. Rang und damit eben auf einen Nichtabstiegsplatz gerutscht. Das muss natürlich auch entsprechend belohnt werden - und wird es jetzt auch!

Torschütze Kay Seidemann (26) durfte sich zu Recht von seinen Mitspielern für den Siegtreffer feiern lassen.
Torschütze Kay Seidemann (26) durfte sich zu Recht von seinen Mitspielern für den Siegtreffer feiern lassen.  © Matthias Koch

"Ich glaube wir haben seit Wochen jetzt das erste Mal zwei Tage frei. Nach dem Derby-Sieg gegen Lok Leipzig war es so, dass die Jungs schon unbedingt wollten. Aber da hab ich noch nein gesagt und ihnen aber versprochen, dass es nach dem Hertha-Spiel was wird", so Trainer Alexander Schmidt (57) bei "OstSportTV".

Auch, weil es zeitlich besser passt. Chemie muss erst am Samstag daheim gegen Zehlendorf wieder ran, hat eine lange Woche vor sich. Da wird eine Pause guttun.

Und die haben sich die Sachsen auch verdient! Vor fast 1000 mitgereisten Fans lieferten die Grün-Weißen gerade im zweiten Durchgang einen überzeugenden Auftritt ab. Gerade Stürmer Stanley Ratifo (31) brachte sich immer wieder gut in Position, verpasste nur mehrfach die Chance, ein Tor zu erzielen.

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Dann musste es eben Winterneuzugang Kay Seidemann (26) machen, der nach seinem Sprint Richtung Tor rechts ins lange Eck traf.

Wie befreiend das gewesen sein muss, machten die Szenen danach deutlich. Wie entfesselt lief der Offensivmann auf die Chemie-Fans zu, ließ sich zu Recht für den Treffer feiern. "Wenn wir sehen, was für eine Kulisse wir heute hatten, das war unglaublich. Das pusht uns, darauf können wir jetzt aufbauen. Nächstes Spiel geht es wieder bei 0:0 los", so der Torschütze nach dem Spiel.

Geile Kulisse: Knapp 1000 Chemiker unterstützten ihre Mannschaft in Berlin.
Geile Kulisse: Knapp 1000 Chemiker unterstützten ihre Mannschaft in Berlin.  © Matthias Koch

Chemie Leipzig überm Strich - aber noch nicht gerettet

Für Grün-Weiß gilt es jetzt, nicht nachzulassen. Vier Spiele sind noch zu gehen, 12 Punkte zu vergeben, da kann noch so viel passieren. Plötzlich sind aber auch Meuselwitz und Babelsberg wieder einholbar.

Der Kampf um den Nichtabstieg ist wieder richtig spannend.

Titelfoto: Matthias Koch

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