Vision und Ambitionen! Hat CFC-Sportdirektor Löwe ein Top-Team gebaut?

Chemnitz - Chris Löwe (37) gab ganz klar vorm Auftakt bei Hertha II. am Sonnabend zu verstehen: "Die Jungs, die wir geholt haben, konnten wir nicht ausschließlich mit Geld locken, sondern mit einer Vision, dass wir vorne mitspielen wollen!"

Blickt man jetzt aktuell auf den Kader, dann hat Chris Löwe (37) seinen Job gut gemacht.  © Picture Point / Gabor Krieg

Der Chemnitzer FC hat in dieser Saison, in der die Regionalliga Nordost den turnusmäßigen Aufsteiger stellt, auch Ambitionen. Die sind, "konstanter zu spielen als in den letzten beiden Jahren". Spieler wie einen Andreas Geipl (34) habe man mit dem Argument überzeugt, dass der Club eben nicht nur um Platz sieben bis neun mitspielen will.

Löwe hat seine Hausaufgaben gemacht. Und wie! Er hat Coach Benjamin Duda (38) mit Trainingsbeginn eine Mannschaft hingestellt, die genau dem Anspruch gerecht wird, den er zur Mitgliederversammlung postuliert hatte: Der CFC bedient sich aus einem höheren Regal.

Wenngleich Löwe den seinerzeit getätigten Spruch in der Retrospektive besser erklären würde, wie er gestand, trifft er doch den Kern. Geipl, Ron Berlinski (31), Dennis Slamar (31) oder Jan Löhmannsröben (35) sind ein höheres Regal.

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Nun ist es an Duda, daraus die schlagkräftige Truppe zu formen. Die soll mit Aue, Jena, Altglienicke, Zwickau oder Lok Leipzig um die Top-Plätze konkurrieren. "Die Mannschaft ist megaheiß darauf, dass es Samstag wieder um Punkte geht. Sie ist bereit", versichert Duda.

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Vorbereitung gibt gutes Gefühl

CFC-Neuzugang und Routinier Andreas Geipl (34) machte gegen Union und Janik Haberer ein super Spiel.  © imago/eibner

Die Vorbereitung lief, bis auf das 1:4 zur Generalprobe gegen Fürth II., wie am Schnürchen, mit teils überzeugenden Siegen über Schweinfurt (4:0) und Unterhaching (3:0) oder dem 1:1 gegen Union Berlin. Das gibt ein gutes Gefühl, mehr nicht.

"Es geht in der Liga bei null los", so Duda. Er weiß auch, dass der Club liefern muss - nicht nur Ergebnisse.

"Wir wissen, was am Standort gefragt ist. Es geht immer darum, das Herz auf dem Platz zu lassen und intensiven Fußball zu spielen, den die Zuschauer spüren können", so der 38-Jährige.

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Jenen Herzblutfußball ließen die Himmelblauen, zum Leidwesen der eingefleischten Fans, vergangene Saison genau da missen, wo es darauf angekommen wäre - beim 0:4 im Derby in Zwickau oder dem Halbfinal-Aus im Sachsenpokal gegen den Schacht.

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