Frankfurt am Main - Das kommt überraschend: Eintracht Frankfurts etatmäßiger Rechtsverteidiger Rasmus Kristensen (28) soll kurz vor einem Wechsel zurück zum FC Midtjylland nach Dänemark stehen.
Das berichtet das renommierte dänische Fußballmagazin "Tipsbladet". Demnach hätten sich Midtjylland und Kristensen, der bei den "Wölfen" seine Profikarriere begonnen hatte, bereits auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt.
Auch mit der Eintracht sei der Transfer weitgehend geklärt, allerdings müsse noch eine Ablösesumme festgelegt werden. Kristensen hat bei den Hessen einen Vertrag bis 2029, sein Marktwert beträgt laut "Transfermarkt.de" zehn Millionen Euro.
Für Midtjylland und auch die gesamte dänische Superliga wäre eine Verpflichtung Kristensens ein Megatransfer, der die Ambitionen des Klubs auf die Meisterschaft unterstreichen würde. Zuletzt wurde man zweimal Vizemeister, jetzt soll der fünfte Titel nach 2015, 2018, 2020 und 2024 geholt werden.
Und zu diesem Unterfangen soll Kristensen als Führungsspieler und wohl möglicherweise auch Kapitän maßgeblich beitragen. Der 28-Jährige fühle sich mit den "Wölfen", wo er zum Star heranreifte, zudem immer noch sehr verbunden.
Eintracht Frankfurt verliert mit Rasmus Kristensen Führungsspieler und "Mentalitätsmonster"
2018 wechselte der Spieler dann für fünf Millionen Euro zu Ajax Amsterdam und über die weiteren Stationen Red Bull Salzburg und Leeds United fand er 2024 seinen Weg nach Frankfurt.
Bei den Adlerträgern gehörte er sofort zum Stammpersonal und wurde schnell Führungsspieler. Insgesamt 71 Pflichteinsätze absolvierte er für die Hessen, in denen ihm neun Tore und vier Assists gelangen.
Auch unter dem neuen Trainer Adi Hütter (56) sollte der 35-fache dänische Nationalspieler eigentlich auf der rechten Defensivseite gesetzt sein. Zudem sollte das "Mentalitätsmonster" in der kommenden Saison die Mannschaft auf und neben dem Platz mitreißen.
Von daher wäre sein Abgang in zweifacher Hinsicht ein Verlust. Zudem müsste personell noch einmal nachgelegt werden.
Denn mit U-21-Nationalspieler Elias Baum (20), der ebenfalls mit Abwanderungsgedanken spielt, steht nur noch ein gelernter Rechtsverteidiger im Kader der SGE.