Für Eintracht-Bosse nicht mehr unverkäuflich: Ist Uzun schon im Sommer weg?
Frankfurt am Main - Er galt vor allem nach seinem starken Saisonstart und mit Blick auf die Zukunft als unverkäuflich, inzwischen hat sich das Blatt bei Can Uzun (20) aus Sicht der Chefetage von Eintracht Frankfurt aber wohl gewendet.
Wie "Sky Sport" berichtet, soll die aktuelle interne Marschroute mit Blick auf den Youngster stark von den vorliegenden Angeboten abhängig gemacht werden. Ein eigentlich ausgeschlossener Verkauf des türkischen Nationalspielers scheint möglich.
Vertraglich gebunden ist der Rechtsfuß, der für elf Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg an den Main gelotst wurde, langfristig bis zum Sommer 2029.
An Interessenten dürfte es nicht mangeln. Dem Bericht zufolge liegen der Eintracht Anfragen aus der Bundesliga, der englischen Premier League und der spanischen Primera División vor. An der nötigen Zahlungskraft sollte es nicht scheitern.
Und das, obwohl Uzun in Frankfurt derzeit keine leichte Phase seiner jungen Karriere durchläuft.
Der 20-Jährige, der von Ende Januar bis Mitte März von einer Oberschenkelverletzung und dem Trainingsrückstand ausgebremst worden war, spielt unter Albert Riera (43) keinerlei Rolle. Nur zwei Kurzeinsätze stehen zu Buche.
Eintracht Frankfurt: Can Uzun spielt unter Trainer Albert Riera aktuell keine Rolle
Zu allem Überfluss musste er nach dem unnötigen Unentschieden gegen den 1. FC Köln zuletzt noch einen zwar indirekten, allerdings dennoch überaus deutlichen Seitenhieb wegstecken - ohne überhaupt selbst auf dem Rasen gestanden zu haben.
"Du kannst mit dem Ball so gut sein, wie du willst. Wenn du es allerdings nicht ohne Ball bist, wirst du bei Albert nicht spielen", hatte der Übungsleiter auf der Pressekonferenz nach der Partie seinen Standpunkt klargestellt und damit zweifelsohne Uzun kritisiert. Am Samstag durfte der Youngster beim Sieg gegen den VfL Wolfsburg sechs Minuten ran.
Titelfoto: Arne Dedert/dpa
