Verstärkung für die Mittelfeld-Zentrale: Holt Eintracht Frankfurt Deutschland-Bezwinger Bobadilla?
Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt soll ein Auge auf Paraguays Nationalspieler Damián Bobadilla (25) geworfen haben, der auch beim deutschen WM-Aus bis in die Nachspielzeit auf dem Platz stand.
Das berichtet das brasilianische Sportmagazin "RTI Esporte". Bobadilla steht in Brasilien beim Erstligisten FC São Paulo unter Vertrag und zählt dort zu den Stammkräften und absoluten Leistungsträgern.
Bei der WM 2026 kam der zentrale Mittelfeldakteur in allen Partien außer beim Ausscheiden Paraguays im Achtelfinale gegen Frankreich zum Einsatz, was laut "RTI Esporte" das Interesse vieler namhafter europäischer Vereine an dem robusten Spieler geweckt haben soll.
Eine Folge davon sei, dass São Paulo nun mehr Geld bei einem Verkauf des 25-Jährigen einplane. So habe man bereits ein Angebot von Zenit St. Petersburg, die den Spieler schon länger beobachten sollen, über zehn Millionen Euro abgelehnt.
Bobadillas Marktwert wird aktuell von "Transfermarkt.de" noch auf sechs Millionen Euro taxiert. Allerdings dürfte die nächste Schätzung - auch aufgrund der WM-Teilnahme - deutlich höher ausfallen.
Unter 20 Millionen Euro ist Bobadilla wohl nicht zu haben
Der FC São Paulo solle jedenfalls erst bei einem Betrag von 20 Millionen Euro über einen Verkauf des Paraguayers (Vertrag bis Ende 2027) nachdenken. Zudem rechne man mit weiteren Interessenten, die den Preis nach oben treiben könnten.
Neben Zenit und der Eintracht soll auch bereits Crystal Palace aus der Premier League Bobadilla auf dem Schirm haben.
Für die Adlerträger wäre der 1,80 Meter große Spieler möglicherweise der Richtige, um die zuletzt eher unsichere Mittelfeldzentrale zu stabilisieren und zudem für Impulse nach vorne zu sorgen. Er gilt als zweikampfstarker Balleroberer, der es aber auch versteht, das eigene Offensivspiel nach einem Ballgewinn einzuleiten.
Diese Qualitäten machen ihn zu einem überaus guten Umschaltspieler, eine Eigenschaft, die Frankfurts neuer Trainer Adi Hütter (56) bekanntlich sehr schätzt.
Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

