Energie Cottbus verliert Regenschlacht beim letzten Test, lässt sich aber nicht nass machen!

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Cottbus - Strömender Regen in der Lausitz, 120 Minuten gegen einen Erstligisten und dann gingen auch noch die Pommes auf der Osttribüne aus: Eine sommerliche Erholungskur war dem FC Energie Cottbus und seinen Fans zur Generalprobe vor dem Zweitligastart wahrlich nicht vergönnt. Trotzdem ließen sich die Mannen von Coach Pele Wollitz nicht nass machen, auch wenn bei der XXL-Generalprobe gegen Werder Bremen am Ende nur eine 2:4 (1:2)-Niederlage raussprang.

Sommerlich sieht anders aus: Das Testspiel zwischen Cottbus und Werder mutierte zur Regenschlacht.
Sommerlich sieht anders aus: Das Testspiel zwischen Cottbus und Werder mutierte zur Regenschlacht.  © IMAGO / Matthias Koch

Dabei stellte der FCE den Gast aus der Hansestadt zunächst einmal selbst passend zum Wetter unter die kalte Dusche: Bremens neue Nummer eins Karl Hein leistete sich bereits in der 6. Minute einen Riesenbock im Aufbau, Kapitän Tolcay Cigerci schnappte sich das Leder und veredelte lässig zum frühen 1:0.

Das schmeckte dem Erstligisten natürlich gar nicht, der sich fortan immer besser in die Partie spielte. Doch die Lausitzer präsentierten sich griffig, standen defensiv stabil und setzten auch vorn immer wieder Nadelstiche.

Ändern sollte sich das jedoch nach dem Ausgleich, bei dem der Klassenunterschied dann kurz mal deutlich wurde. Jens Stage bediente Werder-Youngster Salim Musah, der mit Auge und Innenseite traf (31.) - das ging Energie zu schnell.

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Anschließend ließen die Grün-Weißen eine Viertelstunde die Muskeln spielen, schnürten die Hausherren hinten ein und belohnten sich dann mit dem zweiten Tor. Dieses Mal legte Musah perfekt in den Lauf von Samuel Mbangula und knackte so etwas zu leicht den FCE-Defensivverbund (45.).

Energie Cottbus hält dagegen, verliert am Ende aber dennoch

Leonardo Bittencourt im Einsatz gegen die alten Kollegen aus Bremen.
Leonardo Bittencourt im Einsatz gegen die alten Kollegen aus Bremen.  © IMAGO / Steffen Beyer

Nach der ersten Stunde im XXL-Test über 2x60 Minuten wurde dann munter durchgewechselt, unter anderem hatte Leonardo Bittencourt Feierabend. Der verlorene Cottbuser Sohn stand gegen seinen alten Klub, bei dem er die letzten sieben Jahre kickte, in der Startelf, konnte aber nur wenige Akzente setzen.

Die vielen Wechsel waren für die Struktur beider Teams nicht unbedingt förderlich, wohl aber für den Unterhaltungsfaktor sowie den Gastgeber. Es ging im zweiten Abschnitt bei durchaus hohem Tempo munter auf und ab, wodurch sich zahlreiche Chancen auf beiden Seiten ergaben.

Vor allem Justin Butler und Christian Kinsombi, die neu gekommen waren, belebten das Spiel des Zweitligisten, Henry Rorig (83.) und Julian Guttau (99.) hatten den Ausgleich auf dem Fuß.

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Im Netz lag der Ball schließlich aber hinten, weil die Werderaner gerade bei ihren Toren ihre Klasse aufs Feld bekamen. Der erst 18-jährige Paul Erevbenagie zeigte vor Kevin Kratzsch in der 103. Minute keine Nerven und sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung.

Vermeintlich, weil Axel Borgmann aus der Distanz noch einmal eine Antwort zum Anschluss parat hatte (112.), ehe Bremens Chuki dann nach einem Konter doch den Deckel draufmachte (120.).

Schämen muss sich die Wollitz-Truppe für den beherzten Auftritt aber keinesfalls, ganz im Gegenteil: Die Mannschaft wirkt gewappnet für die 2. Liga.

Nur am Catering muss wohl noch gefeilt werden, denn einige Zuschauer beschwerten sich laut "fcenergietv" offenbar darüber, dass es auf der Osttribüne keine Pommes zu kaufen gebe. Schuld daran sollen logistische Probleme gewesen sein.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / Steffen Beyer, IMAGO / Matthias Koch

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