FC St. Pauli: Neuzugang David Nemeth überzeugt bei Pflichtspiel-Debüt

Hamburg - Darauf kann er aufbauen! Neuzugang David Nemeth (21) gab am Sonntag beim klaren 3:0-Erfolg über den 1. FC Magdeburg sein Pflichtspiel-Debüt für den FC St. Pauli.

David Nemeth (21) feierte am Sonntag ein gelungenes Pflichtspiel-Debüt für den FC St. Pauli.
David Nemeth (21) feierte am Sonntag ein gelungenes Pflichtspiel-Debüt für den FC St. Pauli.  © IMAGO / Nordphoto

Nachdem der junge Österreicher bereits in der Vorbereitung das braun-weiße Jersey überstreifen durfte, musste er in der Liga wochenlang darauf warten. Früh setzte ihn eine Muskelverletzung außer Gefecht. Doch am vierten Spieltag war es endlich so weit. Nemeth stand für die Kiezkicker von Beginn an auf dem Platz.

"Ein richtig geiles Gefühl", gestand er nach der Partie. Bereits im Laufe der Woche konnte er sich darauf vorbereiten, sicher wusste Nemeth es aber erst am Samstag. "Es war ein unglaubliches Gefühl, jetzt mal wieder von Anfang auf dem Platz zu stehen."

Genau auf diesen Moment hatte er seit Wochen hingearbeitet. "Es war nicht so einfach", erklärte der 20-Jährige. Er konnte zwar viel mit dem Ball trainieren, aber oft nicht auf seiner Position spielen oder richtig in die Zweikämpfe gehen.

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Gegen Magdeburg zeigte der österreichische U21-Nationalspieler eine solide Leistung. "Ich habe ein bisschen gebraucht am Anfang, nach einiger Zeit bin ich aber reingekommen", urteilte er. Ab der 70. Minute hätten dann die Beine schlapp gemacht. "Ich habe Krämpfe bekommen."

St.-Pauli-Trainer Timo Schultz lobt David Nemeth bei seinem Debüt-Einsatz

Der 21-Jährige (M.) ließ sich nach dem Spiel gemeinsam mit seinen Teamkollegen von den Fans feiern.
Der 21-Jährige (M.) ließ sich nach dem Spiel gemeinsam mit seinen Teamkollegen von den Fans feiern.  © Christian Charisius/dpa

Und damit war seine Arbeit dann auch beendet. Trainer Timo Schultz (44) nahm seinen Schützling vom Platz. "Er hat eine richtig gute Leistung gebracht", lobte er seinen Abwehrspieler. "Seine große Stärke ist es nach vorne zu verteidigen, direkt im Zweikampf. Er hat eine gewisse Ruhe am Ball."

Aus eigener Sicht war die frühe 2:0-Führung ein großer Vorteil für ihn. "Es ist für den Gegner extrem schwierig, wenn die gleich hinten liegen. Umso besser für uns", bilanzierte Nemeth. "Es war dann nicht so einfach, die Null bis zum Ende zu halten, aber wir haben das als Team richtig gut macht."

Daran hatte der Österreicher einen entsprechenden Anteil. "Er hat schon einiges erlebt. Wir haben ihm das zugetraut und sind voll von ihm überzeugt", erklärte Schultz eindringlich. Gegen Hansa Rostock am kommenden Spieltag (Sonntag, 13.30 Uhr) dürfte der 1,3-Millionen-Neuzugang vom 1. FSV Mainz 05 also auf einen weiteren Startelf-Einsatz hoffen.

Titelfoto: IMAGO / Nordphoto

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