FCSP-Blog: Mit diesem Schiedsrichter kann St. Pauli fast nur gewinnen

HaHamburg - Für den FC St. Pauli steht am Freitagabend (20.30 Uhr) der nächste Abstiegsgipfel an. Bei Borussia Mönchengladbach wollen die Kiezkicker einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Nicht mit dabei ist James Sands, der wohl kein Spiel mehr für St. Pauli absolvieren wird. Der Schiedsrichter am Freitagabend macht hingegen Hoffnung.

In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt Ihr alle News rund um das Team, mögliche Transfers und alles Weitere aus dem Millerntor-Stadion.

13. März, 16.10 Uhr: Daniel Schlager pfeift das Auswärtsspiel in Gladbach

Ist das ein gutes Omen? Daniel Schlager (36) wird am Freitagabend (20.30 Uhr) das Abstiegsduell des FC St. Pauli bei Borussia Mönchengladbach pfeifen. Unter haben die Kiezkicker eine gute Bilanz.

Bislang leitete der gelernte Bankkaufmann sieben Partien von St. Pauli, vier davon konnten gewonnen werden, nur eine ging verloren. Zuletzt kam Schlager in der zweiten DFB-Pokalrunde bei den Boys in Brown zum Einsatz, im Elfmeterschießen setzten sie sich gegen Hoffenheim durch.

Die Borussia hat hingegen eine negative Bilanz unter dem 36-Jährigen. Von den 13 Partien unter seiner Leitung wurden nur drei gewonnen, vier wurden verloren. In dieser Spielzeit pfiff er das torlose Remis der Fohlen am sechsten Spieltag gegen den SC Freiburg.

Daniel Schlager (36) wird die Partie des FC St. Pauli am Freitagabend bei Borussia Mönchengladbach leiten.
Daniel Schlager (36) wird die Partie des FC St. Pauli am Freitagabend bei Borussia Mönchengladbach leiten.  © Jan Woitas/dpa

13. März, 14 Uhr: Jackson Irvine wünscht sich speziellen Mix

Zweimal sind der FC St. Pauli und Borussia Mönchengladbach in dieser Saison bereits aufeinander getroffen, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Besonders Haris Tabakovic (31) stach dabei hervor, erzielte drei der fünf Fohlen-Treffer.

"Er ist einer ihrer Schlüsselspieler und ein guter Stürmer", urteilte St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (33) vor dem dritten Duell am Freitagabend. Generell bescheinigte er der Borussia eine hohe individuelle Qualität. "Wir haben aber auch schon gezeigt, dass wir sie schlagen können", spielte er auf den Erfolg im DFB-Pokal an.

Am Freitag wollen die Kiezkicker erneut siegen. "Wenn wir defensiv so spielen, wie gegen Frankfurt, und mit dem Ball so wie gegen Hoffenheim, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen", erklärte er. "Und wir müssen mehr rennen und kämpfen als der Gegner."

In erster Linie gehe es aber um die defensive Stabilität, die St. Pauli in den zurückliegenden Spielen ausgezeichnet hat. "Dann wissen wir, dass wir die Qualität haben, Spiele auch zu gewinnen." Und ein Dreier am Freitagabend im Abstiegskampf wäre besonders wichtig.

St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (33) hofft auf einen erneuten Sieg in Gladbach.
St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (33) hofft auf einen erneuten Sieg in Gladbach.  © Rolf Vennenbernd/dpa

13. März, 11.25 Uhr: James Sands fällt bis Saisonende aus! Spielt er nie wieder für St. Pauli?

Extrem bittere Nachrichten für die Kiezkicker vor der Auswärtspartie gegen Borussia Mönchengladbach. James Sands (25) fällt bis Saisonende aus. Der US-Amerikaner wurde in der Partie gegen Eintracht Frankfurt gefoult und hatte sich dabei die Verletzung zugezogen.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, muss sich der Mittelfeldspieler wegen einer Verletzung am linken Sprunggelenk einer Operation unterziehen. Er fällt deshalb mehrere Monate aus.

Damit ist auch klar: Sands wird wohl kein weiteres Spiel mehr für St. Pauli absolvieren, da sein Leihvertrag zum Saisonende ausläuft. Zudem sind seine Chancen auf eine Teilnahme an der Heim-WM gen Null gesunken.

James Sands (25, l.) wird dem FC St. Pauli verletzungsbedingt bis Saisonende fehlen.
James Sands (25, l.) wird dem FC St. Pauli verletzungsbedingt bis Saisonende fehlen.  © Federico Gambarini/dpa

13. März, 11 Uhr: Martijn Kaars brennt auf einen Einsatz

Stürmer Martijn Kaars (27) hat derzeit einen schweren Stand beim FC St. Pauli. In den vergangenen zwei Partien saß er 90 Minuten auf der Bank. Nun geht es allerdings gegen Borussia Mönchengladbach, dem Verein, gegen dem ihm sein erstes Tor für den Kiezklub gelang.

"Er bleibt dran, wir sind im engen Austausch", erklärte Trainer Alexander Blessin (52) und betonte: "Martijn brennt auf einen Einsatz und versucht umzusetzen, was wir besprechen."

Im Normalfall wäre Kaars wohl auch gegen Frankfurt eingewechselt worden, wie der 52-Jährige zugab, aber die verletzungsbedingten Wechsel verhinderten einen Einsatz. "Er lässt sich aber nicht hängen und gibt weiter Vollgas."

Blessin wusste auch genau, woran es bei seinem Stürmer hapert. "Wir müssen ihm helfen, in die Positionen zu kommen, wo er seine Stärken hat", beschrieb er und forderte vor allem mehr Körperlichkeit vom Niederländer.

Martijn Kaars (27) hat aktuell beim FC St. Pauli einen schweren Stand.
Martijn Kaars (27) hat aktuell beim FC St. Pauli einen schweren Stand.  © Rolf Vennenbernd/dpa

13. März, 8 Uhr: Marcel Hartel ist zum zweiten Mal Vater geworden

Was für schöne Nachrichten! Aufstiegsheld Marcel Hartel (30) ist zum zweiten Mal Vater geworden. Dies teilte der 30-Jährige auf seinem Instagram-Profil mit. Demnach kam das Mädchen, dessen Name nicht bekannt ist, bereits am 3. März auf die Welt.

Für die Geburt setzte Hartel auch ein Spiel bei seinem aktuellen Verein St. Louis FC aus. Ansonsten läuft es sportlich noch nicht rund. Aus drei Partien holte das Team nur einen Zähler, das Ziel, die Play-offs geraten somit schon früh in Gefahr.

12. März, 20.20 Uhr: Alexander Blessin hebt Bedeutung von Jackson Irvine hervor

Wie wichtig Jackson Irvine (33) für den FC St. Pauli ist, zeigt eine Statistik: Wenn der Australier die gesamten 90 Minuten auf dem Feld stand, verloren die Kiezkicker keine Partie. Auch Trainer Alexander Blessin (52) war voll des Lobes.

"Er ist wahnsinnig wichtig und mein verlängerter Arm auf dem Feld", erklärte er. "Er ist Sprachrohr und Taktgeber und beruhigt die Jungs auf dem Platz, wenn es hektisch wird."

Dabei hilft Irvine vor allem seine Erfahrung von mehr als 430 Spielen auf Vereinsebene sowie 79 Länderspiele für Australien. "Seine Präsenz ist unheimlich wichtig. Für die Mannschaft und mich als Trainer ist er ein Fixpunkt", machte Blessin deutlich.

Jackson Irvine (33, r) ist für Trainer Alexander Blessin (52) auf und neben dem Platz ein wichtiger Ansprechpartner.
Jackson Irvine (33, r) ist für Trainer Alexander Blessin (52) auf und neben dem Platz ein wichtiger Ansprechpartner.  © Marcus Brandt/dpa

12. März, 17.55 Uhr: Erneute Vaterfreuden beim FC St. Pauli

Eric Smith (29) ist kürzlich Vater geworden, ein weiterer Spieler wird bald erneut Papa. Am Donnerstag verkündete Abwehrspieler Adam Dzwigala (30) die erneute Schwangerschaft seiner Frau Kiki.

Die beiden haben bereits zwei Kinder und sind demnächst "in Unterzahl", wie sie auf Instagram schrieben. Wann es so weit ist, ließen sie offen. Bislang haben sie eine Tochter und einen Sohn.

12. März, 15.35 Uhr: Mathias Rasmussen und Andréas Hountondji vor Rückkehr in den Kader

Das Lazarett lichtet sich ein wenig! Der FC St. Pauli kann am Freitagabend bei Borussia Mönchengladbach wieder auf Mathias Rasmussen (28) und Andréas Hountondji (23) zurückgreifen. "Beide werden im Kader sein", machte Trainer Alexander Blessin (52) deutlich.

Gerade die Rückkehr von Hountondji weckt Hoffnungen. "Mit seiner Dynamik und Schnelligkeit ist das schon ein Faustpfand. Er war im Training richtig gierig", erklärte Blessin, der einen rund 15-minütigen Einsatz des Angreifers in Erwägung zieht.

Ob Abwehrspieler David Nemeth (24) die Reise mit nach Gladbach antritt, ist noch unklar. Er soll aber auf jeden Fall am Sonntag bei der U23 Spielpraxis sammeln.

Fehlen werden definitiv Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) nach ihren Verletzungen aus dem Frankfurt-Spiel. "Bei Manos habe ich gedacht, alles wäre durch. Aber es sieht eigentlich ganz gut aus. Es besteht die vage Hoffnung, dass er nächste Woche wieder zur Verfügung steht", blickte der Trainer voraus. Bei Sands müsse hingegen noch abgewartet werden.

Andréas Hountondji (23) kehrt gegen Gladbach in den Kader des FC St. Pauli
Andréas Hountondji (23) kehrt gegen Gladbach in den Kader des FC St. Pauli  © WITTERS

10. März, 12.45 Uhr: Sands und Saliakas fallen gegen Gladbach aus

Bittere Neuigkeiten vom FC St. Pauli! Wie der Verein am Dienstagmittag bekannt gab, werden Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) vorerst ausfallen. Beide hatten sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt verletzt.

Saliakas hatte sich unmittelbar nach Wiederanpfiff bei einem Sprint eine "leichte strukturelle Verletzung am rechten Oberschenkel" zugezogen. Der Grieche wird damit in Gladbach fehlen, für das nächste Heimspiel in zwei Wochen gegen den SC Freiburg bestehe noch die Hoffnung auf eine Rückkehr.

Etwas schlechter sieht es bei Sands aus. Der Mittelfeldspieler musste nach einem Foul ausgewechselt werden. Bei ihm wurde eine "Verletzung am Bandapparat des linken Sprunggelenks" diagnostiziert. Wie lange der 25-Jährige ausfällt, ist noch unklar.

Manolis Saliakas (29, l) musste ausgewechselt werden und wird dem FC St. Pauli nun mindestens eine Woche fehlen.
Manolis Saliakas (29, l) musste ausgewechselt werden und wird dem FC St. Pauli nun mindestens eine Woche fehlen.  © WITTERS

10. März, 11 Uhr: Jonathan Burkardt lobt Hauke Wahl nach Duell

St. Paulis Verteidiger Hauke Wahl (31) hatte Gegenspieler Jonathan Burkardt (25) beim 0:0 voll im Griff. Nach der Partie fand der Eintracht-Star lobende Worte.

"Es ist sehr unangenehm gegen ihn spielen", erklärte Burkardt am DAZN-Mikro und nannte auch gleich mehrere Gründe: "Er ist immer auf dem Sprung, immer im Rücken, körperlich sehr stark. Er hat mich sehr gut im Griff gehabt."

Das Lob gab Wahl postwendend zurück: "Es ist ein unfassbarer Stürmer. Ich glaube, einer der besten deutschen Stürmer, die wir haben. Ich hasse es echt gegen ihn zu spielen, ehrlich, muss ich sagen."

Frankfurt-Stürmer Jonathan Burkardt (25, r) war nach dem direkten Duell mit St. Paulis Hauke Wahl (31) voll des Lobes.
Frankfurt-Stürmer Jonathan Burkardt (25, r) war nach dem direkten Duell mit St. Paulis Hauke Wahl (31) voll des Lobes.  © IMAGO / Oliver Ruhnke

9. März, 19 Uhr: Nikola Vasilj dankt Vorderleuten für ruhigen Nachmittag

Nikola Vasilj (30) erlebte beim torlosen Remis gegen Eintracht Frankfurt einen eher ruhigen Nachmittag. "Ich hatte nicht wirklich viel zu tun, aber das ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft, die einen tollen Defensiv-Job gemacht hat", lobte der St.-Pauli-Keeper seine Vorderleute. Und wenn der 30-Jährige dann mal doch gefordert war, war er zur Stelle.

Am Freitag wartet mit der Partie in Gladbach der nächste Abstiegskracher. "Wir müssen das zuletzt hohe Niveau halten. Besonders das nächste Spiel gegen den direkten Rivalen Mönchengladbach ist sehr wichtig. Sie sind in Reichweite, nur einen Punkt entfernt. Letztlich ist seit Jahresbeginn jedes Spiel für uns ein Finale", machte er deutlich.

Vasilj selbst kann mit einem weiteren Zu-Null-Spiel einen neuen Rekord aufstellen. Aktuell steht er bei 208 Minuten ohne Gegentor, sein Bestwert liegt bei 287 Minuten.

Nikola Vasilj (30) hielt zum zweiten Mal in Folge seinen Kasten sauber.
Nikola Vasilj (30) hielt zum zweiten Mal in Folge seinen Kasten sauber.  © Imago / Eibner

9. März, 14 Uhr: David Nemeth und Andréas Hountondji stehen kurz vor der Rückkehr

Sie stehen kurz vor der Rückkehr! Stürmer Andréas Hountondji (23) und Abwehrspieler David Nemeth (24) mischen beim FC St. Pauli schon wieder ordentlich auf dem Trainingsplatz mit, demnächst winkt ihnen wohl auch schon wieder ein bisschen Spielzeit.

"Andréas hat jetzt noch mal eine Woche, das tut ihm gut. Wenngleich es nur eine kurze Woche ist. Im Training hat er bereits gute Aktionen gehabt", erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Einen Kurzeinsatz des Angreifers am Freitag bei Borussia Mönchengladbach wollte er nicht ausschließen, eine Rückkehr steht aber unmittelbar bevor.

Ähnliches gilt auch für Nemeth, der wohl aber zunächst Spielpraxis bei der arg vom Abstieg bedrohten U23 in der Regionalliga sammeln soll. "Wir müssen mal gucken, wie diese Woche verläuft, dann ergibt es schon Sinn, ihn spielen zu lassen", so Blessin.

David Nemeth (24, l.) und Andréas Hountondji (23) stehen beim FC St. Pauli kurz vor der Rückkehr.
David Nemeth (24, l.) und Andréas Hountondji (23) stehen beim FC St. Pauli kurz vor der Rückkehr.  © Fotomontage: Christian Charisius/dpa (2)

9. März, 8.28 Uhr: Manolis Saliakas und James Sands drohen auszufallen

Das sah nicht gut aus! Der FC St. Pauli bangt nach dem torlosen Remis gegen Eintracht Frankfurt um zwei Profis.

Kurz nach der Halbzeit musste Manolis Saliakas (29) vom Platz, der Grieche hatte sich nach einem Sprint an den Oberschenkel gefasst. "Ich fühle mich nicht okay. Wir müssen mal sehen, was genau passiert ist. Als ich im Sprint war, habe ich plötzlich im Oberschenkel etwas gespürt", erklärte er nach der Partie.

Trainer Alexander Blessin (52) sagte dazu: "Das sah nicht so gut ist, ich denke, dass es was Strukturelles ist." Dies würde bedeuten, dass Saliakas mehrere Wochen ausfällt.

Ein bisschen besser sieht es wohl bei James Sands (25) aus. "Jimmy ist nur umgeknickt, aber da müssen wir schauen, was es genau ist", hielt sich Blessin noch etwas zurück. Der Mittelfeldspieler musste nach Spielende allerdings beim Gang in die Kabine von einem Betreuer gestützt werden.

Manolis Saliakas (29) musste kurz nach der Halbzeit ausgewechselt werden.
Manolis Saliakas (29) musste kurz nach der Halbzeit ausgewechselt werden.  © Imago / Eibner

8. März, 12.30 Uhr: Felix Zwayer pfeift das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt

Wenn das mal kein schlechtes Omen ist. Felix Zwayer (44) wird am Sonntag das Heimspiel des FC St. Pauli gegen EIntracht Frankfurt pfeifen. An die letzten Partien haben die Kiezkicker keine guten Erinnerungen.

Insgesamt leitete der gebürtige Berliner 25 Partien der Braun-Weißen, acht konnten gewonnen werden, neun gingen hingegen verloren. Bei den letzten drei Begegnungen unter seiner Leitung verließ St. Pauli den Platz als Verlierer, zum letzten Mal Ende November bei der 1:3-Niederlage bei den Bayern.

Bei den Frankfurtern sieht es ein wenig anders aus. 44 Einsätze hatte Zwayer dort, die zweitmeisten seiner Laufbahn. Von denen konnte die Eintracht 18 gewinnen und verlor nur 15. In dieser Saison kam er bei der SGE noch nicht zum Einsatz.

Felix Zwayer (44) leitet die Partie am Sonntag zwischen dem FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt.
Felix Zwayer (44) leitet die Partie am Sonntag zwischen dem FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt.  © Jan Woitas/dpa

8. März, 8 Uhr: St. Pauli geht dezimiert ins Spiel gegen Frankfurt

Der FC St. Pauli muss am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt auf zahlreiche Spieler verzichten. Neben David Nemeth (24) stehen Trainer Alexander Blessin (52) drei weitere Akteure nicht zu Verfügung.

"Mathias Rasmussen (28) wird erneut ausfallen, er war diese Woche nur laufen", erklärte er. "Bei Karol Mets (32) wird es diese und auch nächste Woche noch nichts."

Fehlen wird auch Andréas Hountondji (23), auch wenn es bei dem Angreifer schon deutlich besser aussieht. "Die Test sind gut verlaufen, wir konnten ihn sehr gut aufbelasten. Er hat keine Schmerzen, bei ihm haben wir ein gutes Gefühl. Ich bin sicher, dass es nicht mehr lange dauert, bis wir wieder auf ihn zurückgreifen können", so Blessin.

Mit dabei ist gegen Frankfurt wieder Tomoya Ando (27), der in der Vorwoche gegen Hoffenheim noch gefehlt hatte.

Karol Mets (32) wird gegen Eintracht Frankfurt fehlen.
Karol Mets (32) wird gegen Eintracht Frankfurt fehlen.  © Harry Langer/dpa

6. März, 15.24 Uhr: Eric Smith ist zum zweiten Mal Vater geworden

Eric Smith (29) fehlte in den vergangenen Tagen beim FC St. Pauli auf dem Trainingsplatz, nun ist auch der Grund bekannt.

Wie der Schwede am Freitagnachmittag auf seinem Instagram-Profil mitteilte, ist er zum zweiten Mal Vater geworden. Somit dürfte er am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt wieder zur Verfügung stehen.

Eric Smith (29) ist in dieser Woche zum zweiten Mal Vater geworden.
Eric Smith (29) ist in dieser Woche zum zweiten Mal Vater geworden.  © Swen Pförtner/dpa

5. März, 12.32 Uhr: St. Pauli empfängt Bayern München zum Topspiel

FCSP-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 zeitgenau terminiert. St. Pauli darf einmal am Freitag, einmal am Samstag und einmal am Sonntag ran.

Die Spiele in der Übersicht:

  • Sonntag, 5. April (15.30 Uhr): 1. FC Union Berlin vs. FC St. Pauli

  • Samstag, 11. April (18.30 Uhr): FC St. Pauli vs. FC Bayern München

  • Freitag, 17. April (20.30 Uhr): FC St. Pauli vs. 1. FC Köln

Das Hinspiel gegen den FC Bayern verlor der FC St. Pauli auf dramatische Art und Weise. Gelingt im Rückspiel die Überraschung?
Das Hinspiel gegen den FC Bayern verlor der FC St. Pauli auf dramatische Art und Weise. Gelingt im Rückspiel die Überraschung?  © Sven Hoppe/dpa

4. März, 12 Uhr: Karol Mets fällt auf unbestimmte Zeit aus

Bittere Nachricht für den FC St. Pauli! Die Kiezkicker müssen vorerst auf Karol Mets (33) verzichten. Wie der Verein bekannt gab, hat sich der Abwehrspieler beim Auswärtssieg in Hoffenheim eine Verletzung in der linken Wade zugezogen. Damit fällt er auf unbestimmte Zeit aus.

Besonders bitter: Mets hatte sich Anfang der Saison nach hartnäckigen Patellasehnenprobleme erst wieder zurück gekämpft und Mitte Oktober sein Comeback gefeiert.

Alternativen stehen Trainer Alexander Blessin (52) aber genug zur Verfügung. Neben Lars Ritzka (27), der Mets bereits in der zweiten Halbzeit ersetzt hatte, können auch Adam Dzwigala (30) oder Tomoya Ando (27) die Position spielen.

Karol Mets (33) wird dem FC St. Pauli auf unbestimmte Zeit fehlen.
Karol Mets (33) wird dem FC St. Pauli auf unbestimmte Zeit fehlen.  © Harry Langer/dpa

4. März, 7.40 Uhr: Längste Siegesserie des FC St. Pauli liegt schon länger zurück

Mit zwei Siegen am Stück hat sich der FC St. Pauli etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und ist auf Tabellenplatz 15 geklettert. Am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt wollen die Kiezkicker nachlegen. Doch wann waren sie zuletzt so erfolgreich?

Drei Dreier in Serie gelang St. Pauli zuletzt in der Saison 2010/11 feierte. Die Siege gegen Köln, den HSV und Gladbach waren am Ende aber bedeutungslos, das Team stieg seinerzeit ab.

Den längsten Siegeszug feierte der Kiezklub mit vier gewonnen Partien in Folge in der Spielzeit 1989/90. Gegen den BVB, Nürnberg, Gladbach und Homburg konnte gewonnen werden. Es war die Grundlage für einen am Ende zehnten Tabellenplatz.

Eine Saison zuvor schaffte es St. Pauli sogar elf Begegnungen in Folge ohne Niederlage zu bleiben. Dabei gelangen drei Siege und acht Unentschieden.

Der FC St. Pauli fuhr zuletzt zwei Siege am Stück ein. Eine noch erfolgreiche Serie liegt schon lange zurück.
Der FC St. Pauli fuhr zuletzt zwei Siege am Stück ein. Eine noch erfolgreiche Serie liegt schon lange zurück.  © Heiko Becker/dpa

3. März, 11 Uhr: Darum verließ Philipp Treu den FC St. Pauli

Mit dem FC St. Pauli feierte Philipp Treu (25) zwei große Erfolge: den Aufstieg in die erste Liga und in der Folgesaison den Klassenerhalt. Dennoch wechselte er im Sommer zurück zum SC Freiburg. Im Interview mit transfermarkt.de erklärte der 25-Jährige seine Entscheidung.

"Für mich war nach dem sehr guten Zweitliga-Jahr und dem richtig stabilen Erstliga-Jahr klar: Jetzt muss der nächste Schritt kommen", erklärte Treu. "Ich habe mir Gedanken gemacht, auch über die Option, vielleicht bei St. Pauli zu bleiben." Doch der Außenspieler wollte zu einem größeren Bundesliga-Verein wechseln, der sogar europäisch spielt.

Den Schritt zu den Kiezkickern bereute er aber keineswegs. "Ich habe mich bewusst für den FC St. Pauli entscheiden. Der Sprung von der dritten in die erste Liga und ins internationale Geschäft war mir einfach ein bisschen zu groß. Deswegen bin ich zu einem sehr ambitionierten Zweitligisten gewechselt. So wie es gelaufen ist, war es perfekt. Vom Aufstieg mit St. Pauli in die Bundesliga könnte ich eines Tages den Kindern erzählen. Danach haben wir auch noch die Klasse gehalten, das war schon sehr besonders."

Mittlerweile hat sich Treu auch beim Sportclub einen Stammplatz erkämpft und dürfte sich besonders auf seine Rückkehr am 22. März ans Millerntor freuen.

Nach zwei Jahren verließ Philipp Treu (25, r) im Sommer den FC St. Pauli und kehrte zum SC Freiburg zurück.
Nach zwei Jahren verließ Philipp Treu (25, r) im Sommer den FC St. Pauli und kehrte zum SC Freiburg zurück.  © Imago / Eibner

1. März, 14 Uhr: So ordnet Hauke Wahl den Sieg in Hoffenheim ein

Nach dem Sieg gegen Werder Bremen in der Vorwoche wollte der FC St. Pauli bei der TSG Hoffenheim nachlegen. Dies gelang den Kiezkickern mit Bravour.

"Ich bin sehr erleichtert. Es war extrem wichtig, den ersten Auswärtssieg außerhalb Hamburgs zu holen, besonders in unserer Situation", erklärte Abwehrspieler Hauke Wahl (31).

Mit dem Sieg zeigten die Kiezkicker einmal mehr, dass sie auch gegen die Topteams der Liga mithalten und was holen können - schließlich ist die TSG Tabellendritter und hatte zuvor acht Heimspiele in Folge gewonnen.

Zwar hatte St. Pauli in der ersten Halbzeit einige Momente zu überstehen, kam aber selbst immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. "Wir haben es geschafft, ihnen immer wieder wehzutun. Das 1:0 kurz vor dem Pausenpfiff war extrem wichtig", so der 31-Jährige.

In der zweiten Halbzeit sah das anders aus. "Da war es einfach das pure Überleben", gestand er. "Und das haben wir heute, glaube ich, auch nicht so verkehrt gemacht."

Hauke Wahl (31) war nach dem Sieg in Hoffenheim erleichtert.
Hauke Wahl (31) war nach dem Sieg in Hoffenheim erleichtert.  © IMAGO / DeFodi Images

28. Februar, 11.30 Uhr: Deniz Aytekin pfeift die Partie in Hoffenheim

Wenn das mal kein gutes Omen ist. Deniz Aytekin (47) wird die Partie des FC St. Pauli am Samstag bei der TSG Hoffenheim pfeifen. Unter dem Schiedsrichter haben die Kiezkicker eine durchaus ansehnliche Bilanz.

Aytekin griff bislang bei insgesamt 17 Partien der Boys in Brown zur Pfeife, zehn davon konnten sie gewinnen und nur drei gingen verloren. Die letzten fünf Begegnungen unter der Leitung des 47-Jährigen gewann St. Pauli allesamt und ist unter ihm seit neun Spielen ungeschlagen.

Doch auch die TSG hat unter Aytekin eine positive Bilanz. 14 Siege stehen zwölf Niederlagen und elf Remis gegenüber.

Beide Teams hat der gelernte Diplom-Betriebswirt zuletzt in der Saison 2023/24 gepfiffen. St. Pauli hat daran gute Erinnerungen, es war das letzte Saisonspiel bei Wehen Wiesbaden, in dem sich die Kiezkicker die Zweitliga-Meisterschaft sicherten.

Deniz Aytekin (47) wird die Partie des FC St. Pauli am Samstag bei der TSG Hoffenheim leiten.
Deniz Aytekin (47) wird die Partie des FC St. Pauli am Samstag bei der TSG Hoffenheim leiten.  © David Inderlied/dpa

28. Februar, 8.30 Uhr: Hauke Wahl und Karol Mets mit viel Respekt für die TSG

Auf sie wird es ankommen! Der FC St. Pauli muss am Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim ran, auf die Abwehrspieler Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) kommt jede Menge Arbeit zu. Denn der Tabellendritte hat die zweitbeste Offensive der Liga.

"Sie haben sehr viel Qualität und haben die richtigen Spieler für die richtigen Positionen gefunden", erklärte Mets. "Sie sind ein starkes Team und wollen das Spiel kontrollieren."

Wie gut sie das können, hat die TSG im Hinspiel am Millerntor gezeigt, beim 3:0-Erfolg ließen sie St. Pauli kaum eine Chance. "Da haben sie viel richtig gemacht", erkannte Wahl an. Im DFB-Pokal drehten die Kiezkicker allerdings den Spieß um. "Auch da haben sie wenig falsch gemacht, trotzdem ist das Spiel auf unsere Seite gekippt."

Aus seiner Sicht befinden sich die Hoffenheimer, die ihre letzten acht Heimspiele alle gewinnen konnten, in einem Flow. "Sie haben viel Selbstvertrauen und die richtigen Lehren aus dem letzten Jahr gezogen", erklärte der 31-Jährige. "Sie haben eine komplett andere Mannschaft. Über die individuelle Qualität brauchen wir nicht reden."

Dass St. Pauli die TSG schlagen kann, hat es im Pokal bewiesen, eine Wiederholung am Samstag wird aber extrem schwer.

Auf die beiden St.-Pauli-Verteidiger Hauke Wahl (31, l) und Karol Mets (32) wartet am Samstag die zweitstärkste Offensive der Liga.
Auf die beiden St.-Pauli-Verteidiger Hauke Wahl (31, l) und Karol Mets (32) wartet am Samstag die zweitstärkste Offensive der Liga.  © IMAGO / HMB-Media

27. Februar, 18 Uhr: Alexander Blessin erklärt die Situation bei Taichi Hara

Bislang kam Taichi Hara (26) in nur zwei Spielen auf insgesamt 22 Einsatzminuten. St. Paulis Trainer Alexander Blessin (52) erklärte nun, wie der Plan mit dem japanischen Stürmer ist.

"Ich glaube, wir wollten ihm jetzt immer mehr Spielzeit geben, aber im letzten Spiel hat es einfach nicht gepasst", begründete er seine Entscheidung. Er habe in dem Moment kein gutes Gefühl gehabt.

Im Training empfiehlt sich Hara allerdings. "Da gibt er Gas", so Blessin und blickte voraus. "Da hat er gute Momente und von daher ist es vielleicht auch wieder ein Spiel, wo man ihn reinbringen kann."

Einen Startelfeinsatz schloss der 52-Jährige dabei aber aus. "Das ist noch zu früh. Aber als Lösung für die letzten 20 oder 20 Minuten, das als Option zu sehen, auf jeden Fall."

Winter-Neuzugang Taichi Hara (26) kam beim FC St. Pauli bislang kaum zum Zug.
Winter-Neuzugang Taichi Hara (26) kam beim FC St. Pauli bislang kaum zum Zug.  © Christian Charisius/dpa

27. Februar, 12.55 Uhr: Das sind die Stärken von Martijn Kaars

Martijn Kaars (26) hat es nicht einfach. Mit der Empfehlung von 19 Zweitliga-Toren wurde der Angreifer für die Rekordablöse von vier Millionen Euro vom FC St. Pauli verpflichtet. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen. Bislang kommt er in 24 Pflichtspielen auf fünf Tore und eine Vorlage.

"Ich messe ihn nicht unbedingt an Toren, sondern an der Arbeit, wie er der Mannschaft hilft", erklärte Trainer Alexander Blessin (52), der sich nach eigenen Angaben zuletzt zweimal intensiver mit Kaars unterhalten und Videoanalysen gemacht hat.

Das Grundproblem liegt aber auf der Hand. "Er sagt ja selber: Als Stürmer misst du dich erstmal an Toren beziehungsweise Torchancen. Da ist er in letzter Zeit nicht so oft reingekommen", so Blessin. "Wenn du weniger in solche Momente kommst, fängst du an, ein bisschen zu zögern."

Bislang konnten seine Teamkollegen Kaars noch nicht richtig in Szene setzen, dabei hat er ganz klar seine Qualitäten, wie auch der 52-Jährige betonte: "Er hat seine Stärke natürlich im Sechzehner, wenn er da den Ball hat, dass er da auch die Chancen kriegt. Da müssen wir ihm natürlich helfen, aber er natürlich dann auch."

Blessin war sich sicher, wenn Kaars weiter hart arbeite, werde er demnächst auch wieder "etwas glücklicher" bei den Interviews erscheinen und über seine Tore sprechen.

Martijn Kaars (26, r) hat derzeit einen schweren Stand im Offensivspiel des FC St. Pauli.
Martijn Kaars (26, r) hat derzeit einen schweren Stand im Offensivspiel des FC St. Pauli.  © Marcus Brandt/dpa

27. Februar, 7.15 Uhr: Andréas Hountondji zurück auf dem Platz, Connor Metcalfe zurück im Kader

Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz des FC St. Pauli. Nach David Nemeth (24) in der Vorwoche ist in den vergangenen Tagen auch Andréas Hountondji (23) auf den Rasen zurückgekehrt. "Er war mit draußen und hat Laufeinheiten gemacht", bestätigte Trainer Alexander Blessin (52).

Der Angreifer war lange Zeit von seinen Teamkollegen getrennt und musste individuell trainieren, nun ist er zurück. "Jetzt geht es mehr oder weniger um Tage, an denen wir ihn weiter heranführen. Das waren jetzt die ersten Steps, bald sehen wir hoffentlich die nächsten Schritte", fuhr Blessin weiter aus.

Einen Schritt weiter ist da eben schon Nemeth. "Wir wollen die Intensität sukzessive steigern und schauen, ob wir ihn dann in der zweiten Mannschaft ranführen können, damit er wieder Spielpraxis bekommt", erklärte der FCSP-Coach.

Zudem wird Connor Metcalfe (26) zurück in den Kader kehren. Der Mittelfeldspieler trainierte nun schon die zweite Woche komplett mit. "Er kann der Mannschaft viel geben, deswegen bin ich froh, dass wir ihn mit auf die Bank nehmen können."

Connor Metcalfe (26) ist nach seiner Verletzungspause zurück und wird am Samstag gegen die TSG Hoffenheim im Kader des FC St. Pauli stehen.
Connor Metcalfe (26) ist nach seiner Verletzungspause zurück und wird am Samstag gegen die TSG Hoffenheim im Kader des FC St. Pauli stehen.  © Carmen Jaspersen/dpa

24. Februar, 8.51 Uhr: FC St. Pauli feiert 50. Heimsieg in der Bundesliga

Der Sieg über Werder Bremen war nicht nur immens wichtig, sondern auch historisch. Das 2:1 war gleichzeitig der 50. Heimsieg des FC St. Pauli in der ersten Bundesliga.

Generell hatten die Kiezkickern gegen Werder zuvor erst zwei Pflichtspiele gewinnen können. Das erste Bundesliga-Duell in der Saison 1977/78 (3:1) und das legendäre Pokalspiel im Januar 2006, wo St. Pauli als Drittligist den großen Favoriten aus Bremen aus dem Wettbewerb kegelte (3:1).

Nun konnte die Bilanz zumindest ein bisschen aufgebessert werden. Den drei Erfolgen stehen aber immer noch fünf Remis und 13 Niederlagen gegenüber.

Der FC St. Pauli feierte gegen Werder Bremen den 50. Heimsieg in der Bundesliga.
Der FC St. Pauli feierte gegen Werder Bremen den 50. Heimsieg in der Bundesliga.  © Marcus Brandt/dpa

23. Februar, 15.55 Uhr: Karol Mets genießt den Sieg mit ein, zwei Bierchen

Die Erleichterung bei den Profis vom FC St. Pauli nach dem 2:1-Sieg über Werder Bremen war groß. Entsprechend wurde auch ein wenig gefeiert.

"Ich werde mir ein oder zwei Bier gönnen", gab Abwehrspieler Karol Mets (32) zu. "Es war ein hartes Spiel, aber der Sieg ist verdient."

Zunächst agierten die Kiezkicker aus Sicht des Esten zu schlampig und verloren viel zu leicht Bälle, nach dem Seitenwechsel sah das aber anders aus. "Wir hatten viele gute Momente und Chancen. Das erste Tor fällt etwas glücklich, aber das Glück musst du dir auch erarbeiten", so Mets weiter. Am Ende siegte St. Pauli mit 2:1 und zog an Bremen auf den Relegationsrang vorbei.

Karol Mets (32, Zweiter von links) jubelte mit seinem Defensiv-Kollegen über den Sieg.
Karol Mets (32, Zweiter von links) jubelte mit seinem Defensiv-Kollegen über den Sieg.  © Marcus Brandt/dpa

23. Februar, 12.01 Uhr: Darum saß James Sands nur auf der Bank

Für James Sands (25) war die Rolle am Sonntag ungewohnt. Zum ersten Mal in dieser Saison saß der US-Amerikaner beim FC St. Pauli auf der Bank, zuvor hatte er, bis auf einen verletzungsbedingten Ausfall, immer in der Startelf gestanden.

Trainer Alexander Blessin (52) begründete nach der Partie seine Entscheidung. "Es hat auch mit einer gewissen Frische zu tun", erklärte er. Zumal mit Eric Smith (29) auch wieder eine hochklassige Alternative zurück in den Kader gekehrt war.

Dennoch war es Blessin nicht leicht gefallen. "Er gibt uns viel Qualität im Zweikampf. James ist unscheinbar, aber extrem wichtig. Es tut schon weh, wenn du solche Qualität auf der Bank lässt", schob er nach.

In den kommenden Spielen könnte Sands das Schicksal aber noch öfter ereilen, denn mit Smith und Jackson Irvine (32) spielen zwei absolute Führungsspieler auf seiner Position.

James Sands (25, l) saß zum ersten Mal in dieser Saison nur auf der Bank und wurde kurz vor Ende eingewechselt.
James Sands (25, l) saß zum ersten Mal in dieser Saison nur auf der Bank und wurde kurz vor Ende eingewechselt.  © IMAGO / Lobeca

22. Februar, 16.58 Uhr: Jackson Irvine weiß um die Bedeutung der Partie

Mit einem Sieg kann der FC St. Pauli an Abstiegskonkurrent Werder Bremen vorbeiziehen, entsprechend groß ist die Bedeutung der Partie. Das weiß auch FCSP-Kapitän Jackson Irvine (32).

"Der Druck ist groß, das kann man nicht wegschieben", erklärte der Australier vor dem Spiel am DAZN-Mikrofon. "Es ist ein wichtiges Spiel, auch wenn noch viele weitere vor uns liegen."

Irvine wusste, dass die Kiezkicker mit einem Dreier einen großen Schritt machen können. Wie gut, dass mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Stammspieler zurück sind.

Auch Trainer Alexander Blessin (52) mache einen guten Eindruck, so Irvine. "Er ist ruhig und fokussiert."

Jackson Irvine (32) weiß um die Bedeutung der Partie.
Jackson Irvine (32) weiß um die Bedeutung der Partie.  © Christian Charisius/dpa

22. Februar, 12 Uhr: Sören Storks leitet auch das Rückspiel gegen Werder Bremen

Das passiert nicht alle Tage! Sören Storks (37) wird am Sonntag (17.30 Uhr) den Abstiegskrimi zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen leiten. Der gelernte Zimmermeister pfiff bereits das Hinspiel an der Weser, das die Grün-Weißen mit 1:0 für sich entscheiden konnten.

Bessere Erinnerungen an Storks hat St. Pauli mit Blick auf die Partie gegen Heidenheim im November. Diese konnte mit 2:1 gewonnen werden, auch wenn es eine umstrittene Rote Karte gegen Eric Smith (29) gab. Ansonsten gab es unter seiner Leitung zwei weitere Siege sowie ein Remis und drei Niederlagen.

Bremen hat unter Storks ebenfalls eine negative Bilanz - vier Siege, drei Unentschieden und fünf Pleiten.

Wie schon im Hinspiel wird Sören Storks (37) auch das Rückspiel zwischen St. Pauli und Werder Bremen leiten.
Wie schon im Hinspiel wird Sören Storks (37) auch das Rückspiel zwischen St. Pauli und Werder Bremen leiten.  © Marcus Brandt/dpa

19. Februar, 13.30 Uhr: Ehemaliger St.-Pauli-Trainer Sepp Piontek verstorben

Vor dem direkten Duell zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen am Sonntag hat beide Vereine eine traurige Nachricht erreicht. Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

Der gebürtige Pole, der in Ostfriesland aufgewachsen war, spielte zwischen 1960 und 1972 für Werder und absolvierte insgesamt mehr als 300 Pflichtspiele für Grün-Weiß. Nach seiner Karriere wurde er sogar Trainer des Vereins (1971-1975).

Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti heuerte Piontek bei St. Pauli an und betreute die Kiezkicker in 39 Zweitliga-Partien.

Alle weiteren Infos zum Tod Pionteks findet Ihr im Text "Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot".

Der ehemalige St.-Pauli- und Werder-Bremen-Trainer Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.
Der ehemalige St.-Pauli- und Werder-Bremen-Trainer Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.  © DPA

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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