St.-Pauli-Blog: Hauke Wahl feiert gegen die Bayern ein bitteres Jubiläum

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Hamburg - Der FC St. Pauli hat vom FC Bayern München die Grenzen aufgezeigt bekommen, das 0:5 war ein herber Rückschlag in den Bemühungen im Kampf um den Klassenerhalt. Nun muss am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln unbedingt gewonnen werden.

Für Hauke Wahl war die Partie gegen den Rekordmeister eine ganz besondere.

In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt Ihr alle News rund um das Team, mögliche Transfers und alles Weitere aus dem Millerntor-Stadion.

13. April, 13.43 Uhr: Hauke Wahl erlebt gegen Bayern bitteres Jubiläum

Einen besseren Rahmen für dieses Spiel hätte Hauke Wahl (31) sich nicht aussuchen können, auf den späteren Verlauf seines 100. Pflichtspiel-Einsatz für den FC St. Pauli hätte er aber wohl verzichten können. Das 0:5 gegen die Bayern war schon sehr bitter.

Der 31-Jährige war 2023 von Holstein Kiel ans Millerntor gewechselt und gehört seitdem zu den absoluten Leistungsträgern im Team. Neben dem Aufstieg gehört auch der Klassenerhalt in der vergangenen Saison zu den großen Erfolgen in den bisherigen Spielzeiten.

Von den 100 Partien hat Wahl 58 in der ersten Liga absolviert (zwei Tore), 33 eine Etage tiefer und neun im DFB-Pokal (zwei Tore). Dabei erwies er sich als äußert fair und sah erst vier gelbe und eine gelb-rote Karte.

Hauke Wahl (31) bestritt am Samstag sein 100. Pflichtspiel für den FC St. Pauli.
Hauke Wahl (31) bestritt am Samstag sein 100. Pflichtspiel für den FC St. Pauli.  © WITTERS

11. April, 17.53 Uhr: Lena Cassel über St. Paulis Ausfälle - "Zieht sich durch die Saison"

Moderatorin und Podcasterin Lena Cassel (31) ist zur Partie gegen den FC Bayern im Millerntor zu Gast. Im Interview mit dem Verein erklärte sie vor der Partie, wieso es St. Pauli in diesem heutigen Bonusduell vielleicht noch schwerer hat, als sonst schon.

"Man hat so das Gefühl, wenn vorne wieder die Jungs mit dabei sind, fallen sie hinten aus", analysierte die Expertin und spielte besonders auf den fehlenden Erik Smith sowie Kapitän Jackson Irvine an. "Und das zieht sich so ein bisschen durch die Saison", ergänzte sie außerdem.

"Es ist schade, dass diese Mannschaft vielleicht heute nicht in der absoluten Bestbesetzung gegen diese Bayern spielen kann. Und ich glaube, wenn dann so jemand wie Irvine und auch noch Smith mit dabei gewesen wären, dann wäre vielleicht die Chance auf den Punkt noch mal ein bisschen höher gewesen."

Lena Cassel (31) erklärte im Interview vor der Partie gegen Bayern, ob sie St. Pauli gegen den Rekordmeister Chancen zutraue.
Lena Cassel (31) erklärte im Interview vor der Partie gegen Bayern, ob sie St. Pauli gegen den Rekordmeister Chancen zutraue.  © Screenshot Instagram/fcstpauli

11. April, 16.39 Uhr: Blessin bezeichnet FCB-Keeper Neuer als "weltklasse"

Dass Manuel Neuer (40) ein "Weltklasse" Torwart ist, sei für FCSP-Coach Alexander Blessin gar keine Frage. Dennoch sei auch er nicht unfehlbar, so der 52-Jährige vor dem Spiel gegen die Bayern.

"Er ist Weltklasse, vor allem mit seinen 40-Jahren", so seine lobenden Worte an den ehemaligen National-Keeper. "Aber auch er ist nicht unfehlbar, auch er hat ab und zu mal ein paar Dinge dabei." Diesen Zeitpunkt müsse man als Mannschaft dann auch mal nutzen und hoffen, dass auch ein Manuel Neuer mal nicht so einen guten Tag hat.

Manuel Neuer (40, r.) sei für Alexander Blessin (52) "weltklasse, aber nicht unfehlbar".
Manuel Neuer (40, r.) sei für Alexander Blessin (52) "weltklasse, aber nicht unfehlbar".  © Bildmontage: Jose Breton/AP/dpa, Christian Charisius/dpa

11. April, 14.15 Uhr: Tobias Stieler pfeift Partie gegen Bayer

Tobias Stieler (44, Sölden/ Schwarzwald) leitete nur insgesamt sechs Pflichtspiele mit Beteiligung der Kiezkicker – vier Zweitliga-Partien und zwei Bundesliga-Duelle.

Dabei mussten die Hamburger in beiden Erstliga-Begegnungen eine Niederlage hinnehmen. Zuletzt in der laufenden Saison gegen Union Berlin am 23. November im heimischen Millerntor.

Damals kassierten die Kiezkicker die achte Niederlage in Folge und erzielten damit zumindest eines: einen Negativrekord. Die Leistung des Unparteiischen hatte in diesem Spiel zumindest wenig Einfluss auf das torarme Duell. In der Kicker-Note schnitt Stieler schließlich nicht so schlecht ab und erhielt im Nachgang eine 2.0.

Tobias Stieler (44) leitete in dieser Saison bereits eine Bundesliga-Partie der Kiezkicker. Damals verloren die Braun-Weißen mit 0:1 am Millerntor gegen Union Berlin.
Tobias Stieler (44) leitete in dieser Saison bereits eine Bundesliga-Partie der Kiezkicker. Damals verloren die Braun-Weißen mit 0:1 am Millerntor gegen Union Berlin.  © Swen Pförtner/dpa

8. April, 16.22 Uhr: St. Pauli im Sondertrikot gegen die Bayern

Am Samstagabend begrüßen die Braun-Weißen den FC Bayern München am Millerntor. Zum 500. Bundesliga-Topspiel laufen die Kiezkicker in einem Sondertrikot auf.

Das Design des Jerseys sei dabei an ein Trikot aus den 70er-Jahren angelehnt, erklärt der Verein. Besonders an die Spielzeiten 1973/74 und 1974/75, in denen das Jersey über zwei Saisons hinweg getragen worden war.

"Erstmals wurde es – wie auch in dieser Saison – gegen den FC Bayern München gespielt, damals noch gegen Spieler wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier. Nach 50 Jahren ist das Jersey nun zurück und feiert sein Comeback", so der Kiezklub weiter.

Gegen den FC Bayern München läuft der FC St. Pauli im diesjährigen Sondertrikot auf.
Gegen den FC Bayern München läuft der FC St. Pauli im diesjährigen Sondertrikot auf.  © FC St. Pauli

8. April, 8.15 Uhr: Kontaktverbot für Co-Trainer Peter Nemeth gegen die Bayern

Der FC St. Pauli muss am Samstag (18.30 Uhr) gegen den FC Bayern München nicht nur auf Jackson Irvine (33) verzichten, sondern auch auf Peter Nemeth (53). Der Co-Trainer ist nach seiner Roten Karte im Spiel bei Union Berlin vom DFB-Sportgericht für ein Spiel gesperrt worden.

Das bedeutet, dass er gegen den Rekordmeister Innenraumverbot hat. Dieses beginnt eine halbe Stunde vor der Spiel und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff. In dieser Zeit darf sich Nemeth weder am Spielfeldrand noch in der Kabine, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Zudem ist ihm der direkte Kontakt mit der Mannschaft untersagt.

Der Co-Trainer hatte gegen Union in der Nachspielzeit die Rote Karte gesehen, weil er sich nach Ansicht von Schiedsrichter Tobias Welz (48) unsportlich verhalten hatte.

St. Paulis Co-Trainer Peter Nemeth (53, l) gestikulierte in Berlin etwas zu wild und sah Rot. Nun ist er für ein Spiel gesperrt worden.
St. Paulis Co-Trainer Peter Nemeth (53, l) gestikulierte in Berlin etwas zu wild und sah Rot. Nun ist er für ein Spiel gesperrt worden.  © IMAGO / Matthias Koch

6. April, 15:50 Uhr: Mathias Pereira Lage blickt auf sechs Endspiele voraus

Mathias Pereira Lage (29) sorgte mit seinem Tor für einen der wenigen Hingucker beim 1:1-Unentschieden zwischen Union Berlin und dem FC St. Pauli. Mitte der ersten Hälfte hatte er einen abgewehrten Ball aus gut 20 Metern volley genommen und mit 118 km/h ins Netz gedonnert.

"Als ich den Ball vor meinem Tor habe kommen sehen, habe ich mir gesagt, den direkt zu nehmen", beschrieb er die Szene. "Eigentlich fühlst du etwas, wenn die den Ball triffst. In dem Moment habe ich aber nichts gespürt, das Tape saß heute wohl sehr gut. Ich habe den Ball voll getroffen und aufs Tor gebracht, dann ist es für jeden Torwart schwer."

Dass der Treffer am Ende nicht zum Sieg reichte, ärgerte Pereira Lage, der erstmals als linker Schienenspieler eingesetzt war, ein wenig. "Ein Punkt ist besser als keiner. Wir wollten natürlich drei Zähler holen, nehmen den einen aber mit und wollen in den verbleibenden sechs Endspielen weiter punkten." Vielleicht klappt es ja am kommenden Samstag schon gegen die Bayern.

Mathias Pereira Lage (29) sorgte mit seinem Knaller für die St.-Pauli-Führung.
Mathias Pereira Lage (29) sorgte mit seinem Knaller für die St.-Pauli-Führung.  © Andreas Gora/dpa

5. April, 18.10 Uhr: Peter Nemeth sieht die Rote Karte

Alexander Blessin (52) selbst hatte sich einigermaßen im Griff und blieb ohne Verwarnung, sein Co-Trainer Peter Nemeth (53) sah in der Nachspielzeit jedoch die Rote Karte.

Kapitän Jackson Irvine (33) war gerade mit Gelb-Rot vom Platz geflogen, da richtete Nemeth seinen Blick Richtung Union-Bank und machte eine klare Geste. Die Berliner hatten wohl lautstark eine Verwarnung gefordert, was ihm nicht gepasst hatte.

"Das fand er unfair und dann geht er halt raus", erklärte Blessin. "In dem Moment, in der 92. Minute, reicht wahrscheinlich auch eine gelbe Karte." Mehr wollte er dann auch nicht dazu sagen.

Co-Trainer Peter Nemeth (53) sah in der Nachspielzeit die Rote Karte.
Co-Trainer Peter Nemeth (53) sah in der Nachspielzeit die Rote Karte.  © Christian Charisius/dpa

5. April, 12.08 Uhr: Tobias Welz heißt der Schiedsrichter für das Union-Spiel

Wenn das mal kein gutes Omen ist! Tobias Welz (48) wird das Auswärtsspiel des FC St. Pauli am Ostersonntag bei Union Berlin pfeifen. Unter seiner Leitung haben die Kiezkicker bislang nur einmal verloren.

Insgesamt pfiff der Polizeibeamte 13 Partien von St. Pauli, die neun davon gewinnen konnten. Die einzige Niederlage liegt bereits mehr als 15 Jahre zurück - ein 0:2 beim VfB Stuttgart. In dieser Saison leitete Welz das torlose Derby-Rückspiel am Millerntor.

Bei Union sieht die Bilanz ein wenig anders aus. Von zehn Spielen konnten die Köpenicker nur drei gewinnen, deren vier verloren sie. Am vierten Spieltag war Welz schon einmal an der Alten Försterei. Es setzte eine 2:4-Heimpleite gegen Hoffenheim, bei der Union zwei Elfmeter und eine Rote Karte gegen sich bekam.

Tobias Welz (48) wird am Ostersonntag die Partie des FC St. Pauli bei Union Berlin leiten.
Tobias Welz (48) wird am Ostersonntag die Partie des FC St. Pauli bei Union Berlin leiten.  © Harry Langer/dpa

1. April, 13.07 Uhr: Joel-Chima Fujita sitzt bei geschichtsträchtigem Sieg nur auf der Bank

Neben Nikola Vasilj (30) und Arkadiusz Pyrka (23), die in den WM-Play-off-Finals involviert waren, waren am Montag noch vier weitere Profis des FC St. Pauli im Einsatz.

Nach seinem Startelf-Einsatz über 78 Minuten gegen Schottland (1:0) musste sich Joel-Chima Fujita (24) am Dienstagabend im Wembley Stadion mit einem Bankplatz über die gesamte Spielzeit begnügen. Immerhin konnte er von da aus den geschichtsträchtigen 1:0-Erfolg über England verfolgen. Es der erste Sieg einer asiatischen Mannschaft über die Three Lions.

Connor Metcalfe (26) stand gegen den deutschen WM-Vorrundengegner Curacao erneut in der Startelf von Australien und wurde in der Halbzeit beim Stand von 1:0 ausgewechselt. Am Ende siegten die Socceroos deutlich mit 5:1.

Siegreich war auch Danel Sinani (28) mit Luxemburg. Auf das 2:0 im Hinspiel der Nations-League-Relegation folgte ein 3:0-Erfolg im Rückspiel. Der 28-Jährige traf dabei zum zwischenzeitlichen 2:0 und spielte durch.

Abdoulie Ceesay (22) erlebte hingegen eine Niederlage. Beim 1:3 Gambias gegen den Senegal wurde er in der 64. Minute eingewechselt.

Titelfoto: WITTERS

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