Hertha-Star Josip Brekalo macht den Edin Dzeko

Berlin - Ex-Bundesliga-Star Josip Brekalo (27) ist am Deadline Day überraschend zu Hertha BSC gewechselt und hat am vergangenen Spieltag erstmals richtig auf sich aufmerksam gemacht.

Abheben zum Jubeln: Josip Brekalo (27, l.) feuert seinen Doppelpack gegen Nürnberg mit seinen Mitspielern.
Abheben zum Jubeln: Josip Brekalo (27, l.) feuert seinen Doppelpack gegen Nürnberg mit seinen Mitspielern.  © Andreas Gora/dpa

Beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg war der Kroate mit seinem Doppelpack unbestritten der beste Spieler der Berliner und dürfte sich bei seinem Coach Stefan Leitl (48) für weitere Startelf-Einsätze empfohlen haben.

Das wäre auch noch aus einem anderen Grund vorteilhaft für die Alte Dame, denn wie Bild jetzt enthüllte, soll sich der Vertrag des 27-Jährigen unter bestimmten Voraussetzungen automatisch anpassen.

Das ursprünglich bis Sommer 2026 gültige Arbeitspapier verlängert sich demnach um ein Jahr, wenn Brekalo 50 Prozent aller möglichen Einsätze in der 2. Bundesliga von Beginn an absolviert. Heißt im Klartext, dass er von 14 möglichen Partien also siebenmal starten müsste.

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Bei noch zehn ausstehenden Spieltagen müsste Brekalo also noch mindestens fünfmal in der Startformation stehen, nachdem er schon zweimal von Beginn an randurfte - das sollte durchaus möglich sein, möchte man den technisch versierten Offensivspieler halten.

Josip Brekalo verzichtet für Hertha BSC auf viel Geld

Josip Brekalo (M.) wollte im Winter unbedingt zu Hertha BSC wechseln.
Josip Brekalo (M.) wollte im Winter unbedingt zu Hertha BSC wechseln.  © Andreas Gora/dpa

Noch mehr hätte sich der Rechtsfuß aber über einen Aufstieg mit seinem neuen Arbeitgeber gefreut, denn in diesem Fall hätte sich sein Vertrag dem Boulevardblatt zufolge sogar um zwei weitere Jahre bis 2028 und zu verbesserten Bezügen verlängert.

Umso mehr, da der Doppelpacker vom Wochenende demnach freiwillig auf Gehalt verzichtet hat, um beim Hauptstadtklub anzuheuern - ähnlich wie Edin Dzeko (39) bei Schalke 04.

Während Brekalo beim abstiegsbedrohten La-Liga-Klub Real Oviedo zwei Millionen Euro brutto verdient habe, sei es bei den Blau-Weißen nur noch ein niedriges sechsstelliges Gehalt.

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Bei den Spaniern fristete der Flügelstürmer zuletzt aber nur noch ein Bank-Dasein und erhoffte sich durch seinen Wechsel in die Spree-Metropole mehr Spielzeit, womöglich auch, um sich pünktlich zur WM 2026 auch noch einmal für die kroatische Nationalmannschaft zu empfehlen, für die er zuletzt im Oktober 2023 auflief.

Bei seinem Wechsel zum Berliner Sport-Club ging Josip Brekalo übrigens offenbar den gleichen Weg wie Dzeko, denn auch er soll sich, wie der Bosnier, bei seinem neuen Verein selbst ins Gespräch gebracht und angeboten haben.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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