Fábio Vieira verzaubert den HSV - und spricht über seine Zukunft
Hamburg - Er sorgt für die magischen Momente: Mit seinem Außenrist-Heber zur zwischenzeitlichen Führung gegen den 1. FC Köln verzauberte Edeltechniker Fábio Vieira (25) den gesamten HSV.
"Das ist Fußball. Ein wunderschönes Tor, traumhaft. Fábio ist nicht der schnellste, aber er braucht nicht so viele Kontakte", kommentierte Chefcoach Merlin Polzin (35) nach Abpfiff die herausragende Aktion des Portugiesen in der 39. Minute.
Vieira selbst verdeutlichte am "Sky"-Mikrofon, dass der Treffer vermutlich zu den Top 3 der schönsten Tore seiner Karriere zähle. "Ich bin sehr glücklich darüber", betonte der Linksfuß.
Über die Szene selbst sagte der 25-Jährige: "Sobald ich Augenkontakt mit Willi [Vorlagengeber Mikelbrencis, Anm. d. Red.] aufgenommen hatte, wusste ich, wohin er den Ball spielen würde. Ich hatte zudem gesehen, dass der Keeper etwas weit vor dem Tor steht."
Was folgte, war eine technische Meisterleistung, die laut "Sky"-Experte Lothar Matthäus (64) allein schon das Eintrittsgeld der Zuschauer wert gewesen sein. "Das war Weltklasse", musste auch Köln-Trainer Lukas Kwasniok (44) anerkennen.
Fábio Vieira schwärmt vom HSV: "Ein großartiger Verein"
Durch Tore und Auftritte wie diese macht sich der Stratege für den HSV unverzichtbar - doch wie geht es im Sommer mit dem nur ausgeliehenen Profi weiter?
"Ich habe einen Vertrag bei Arsenal, deshalb müssen wir schauen, was die Zukunft bringt. Ich kann nur sagen, dass ich alles geben werde, solange ich hier bin", bekräftigte Vieira selbst.
Der Portugiese, der noch ganz leise Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme hegt, betonte aber auch: "Es war ein wichtiger Schritt für mich, nach Hamburg zu kommen, um wieder mein volles Potenzial abzurufen. Es ist ein großartiger Verein."
Klar ist: Die vereinbarte Kaufoption in Höhe von rund 20 Millionen Euro werden die Rothosen nicht ziehen (können). Gut möglich zudem, dass andere zahlungskräftigere Klubs Vieira bereits ins Visier genommen haben.
Doch wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt bei den HSV-Fans zuletzt ...
Titelfoto: WITTERS

