HSV feiert Big Points und eigene Fans: "War ein gefühltes Heimspiel"

Hamburg/Wolfsburg - Ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt: Nach dem hart umkämpften 2:1-Erfolg im Abstiegsduell beim VfL Wolfsburg war die Stimmung beim HSV erstklassig. Ein besonderes Lob bekamen - mal wieder - die Fans.

Die HSV-Profis um Luka Vuskovic (19, 2.v.r.) und Nicolai Remberg (25, r.) feierten die Big Points gegen Wolfsburg mit rund 10.000 mitgereisten Fans.  © imago/Beautiful Sports

Rund 10.000 Hamburger Anhänger hatten den vergleichsweise recht kurzen Weg in die Autostadt auf sich genommen, um ihr Team im extrem wichtigen Spiel bei den kriselnden Wölfen zu unterstützen - mit Erfolg. Nach 98 intensiven Minuten konnten die Rothosen vor dem prall gefüllten Gäste-Block feiern.

"Unsere Fans sind unglaublich, das war ein gefühltes Heimspiel. Sie haben uns zum Sieg gepusht", verdeutlichte Dauerbrenner Nicolai Remberg (25), der erneut die Kapitänsbinde tragen durfte.

Auch Luka Vuskovic (19), der defensiv herausragend agierte und in der Offensive zwei Elfmeter rausholte (einen davon verwandelte er selbst), sah es ähnlich: "Es fühlte sich an wie zu Hause – wir haben fantastische Fans."

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Die Bedeutung des Duells war sowohl den Spielern als auch den Anhängern von Anfang an klar gewesen. "Es waren ein enorm wichtiges Spiel und drei richtige Big Points für uns", betonte Remberg. Neun Zähler beträgt der Vorsprung nun auf die direkten Abstiegsplätze.

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HSV-Profi Remberg hat Verständnis für Frust der Wolfsburger Profis

Nach dem Schlusspfiff gab es mehrere Rudelbildungen auf dem Platz, die Emotionen im Abstiegskampf kochten zeitweise hoch.  © Andreas Gora/dpa

Dass die Emotionen nach dem Abpfiff hochkochten und in mehreren Rudelbildungen mündeten, ging eher auf das Konto der frustrierten VfL-Profis. Remberg aber hatte Verständnis: "Das gehört auch irgendwo dazu. Es ist, glaube ich, nichts Schlimmes passiert."

Während Wölfe-Trainer Daniel Bauer (43) nun um seinen Job zittern muss, machte Gegenüber Merlin Polzin (35) mit seinem Team einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Entsprechend stolz präsentierte sich der Coach nach Abpfiff.

"Trotz des Gegentreffers sind wir nach und nach immer besser reingekommen. Die Jungs haben sich frei geschwommen und waren mutig", freute sich der 35-Jährige, der von einem "am Ende verdienten" Sieg seiner Mannschaft sprach.

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Mit dem 1. FC Köln kommt am kommenden Samstag (18.30 Uhr) der nächste direkte Konkurrent in den Volkspark. Nach zwei Heimpleiten in Folge dürften die Hanseaten auf den nächsten richtungsweisenden Dreier brennen.

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 25 92:24 66
2 Borussia Dortmund 25 53:26 55
3 TSG 1899 Hoffenheim 25 53:33 49
4 VfB Stuttgart 25 50:34 47
5 RB Leipzig 25 48:34 47
6 Bayer 04 Leverkusen 25 48:32 44
7 Eintracht Frankfurt 24 48:49 34
8 SC Freiburg 25 37:42 34
9 FC Augsburg 25 31:43 31
10 Hamburger SV 25 28:36 29
11 1. FC Union Berlin 24 29:38 28
12 Borussia Mönchengladbach 25 28:43 25
13 1. FC Köln 25 34:43 24
14 1. FSV Mainz 05 25 29:41 24
15 FC St. Pauli 24 23:40 23
16 SV Werder Bremen 24 25:44 22
17 VfL Wolfsburg 25 34:55 20
18 1. FC Heidenheim 25 24:57 14

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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