HSV-Neuzugang Kofi Amoako will die "Drecksarbeit" machen: So tickt der Ex-Dynamo

Hamburg - Er ist neben Albert Grönbaek (25) der bisher einzige Neuzugang des HSV für die kommende Saison: Junioren-Nationalspieler Kofi Amoako (20) will bei den Rothosen den nächsten Schritt gehen. Im Interview auf HSV.de stellt sich der Deutsch-Ghanaer vor.

Kofi Amoako (21) will beim HSV durchstarten und den nächsten Schritt gehen. Seine Lieblingsbeschäftigung? Die "Drecksarbeit" machen.  © WITTERS

Die Beschreibung "Abräumer" passe gut zu ihm, erklärt der 21-Jährige. "Einfach gesagt erledige ich die 'Drecksarbeit' vor der Abwehr und gewinne die Bälle für die Konter. Das ist genau meine Stärke. Ich fühle mich in Zweikämpfen sehr wohl", verdeutlicht er.

Abseits des Platzes sei er allerdings für jeden Spaß zu haben, versichert Amoako. "Ich gehe immer mit einem Lächeln durch die Gegend und versuche auch andere damit anzustecken. Es bringt einfach nichts, sich lange von etwas runterziehen zu lassen - sei es von einem schlechten Spiel oder von einem schlechten Tag", unterstreicht er.

Dass er als Neuzugang erst einmal mehr im Scheinwerferlicht stehen werde, sei kein Problem für ihn. "Ich bin ein lockerer Typ und freue mich darauf, die anderen kennenzulernen. Ich habe generell kein Problem damit, mich an einem neuen Ort einzuleben. Vor allem in Hamburg wird es mir leicht fallen, weil ich schon oft hier war."

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Gut bekannt ist er unter anderem mit Teamkollege Fabio Baldé (20), der ihn stets "Onkel" nennt. Amoako: "Ich hatte in der Jugend schon früh einen ausgeprägten Körper und war physisch weiter als die meisten anderen Spieler. Aus diesem Grund dachten sich Fabio und Noel Aseko [vom FC Bayern München, Anm. d. Red.], mich 'Onkel' zu nennen."

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Kofi Amoako will nach Debüt vor drei Jahren in der Bundesliga Fuß fassen

Der Abräumer (l.) fühlt sich laut eigener Aussage in Zweikämpfen sehr wohl und sieht genau darin auch seine Stärke. (Archivfoto)  © David Inderlied/dpa

Nach seinem Wechsel von Dynamo Dresden zum HSV freue er sich nun wahnsinnig auf die Bundesliga, in der er schon als 18-Jähriger für den VfL Wolfsburg debütiert hatte. "Damals war das natürlich ein besonderer Moment, aber heute hat das Wort für mich noch einmal eine größere Bedeutung. Es ist ein anderes Gefühl, wenn dich ein Bundesligist aufgrund deiner Fähigkeiten verpflichtet."

Apropos Fähigkeiten: Amoakos Lieblingsspieler sei früher Lars Stindl (37) gewesen, als dieser noch für Hannover 96 gespielt habe - der Deutsch-Ghanaer ist gebürtiger Hannoveraner und spielte in der U20-Nationalelf unter seinem Idol, der Co-Trainer war.

"Ich habe ihm natürlich erzählt, dass ich als Kind ein großer Fan von ihm war. Das war schon ein besonderer Moment", erinnert sich der 21-Jährige gerne zurück.

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Besondere Momente will der Mittelfeldspieler jetzt auch mit dem HSV erleben. Die Torhymne im Volkspark habe es ihm sowieso schon angetan. "Ich erinnere mich noch daran, dass wir früher bei Hallenturnieren häufig gegen den HSV gespielt haben und dieser Sound oft kam. Das fand ich überragend", so der Abräumer.

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