3. Liga: Wirklich alles spricht für Lok Leipzig!
Leipzig - Können sie sich am Ende nur selbst schlagen? Es ist fast schon unheimlich, wie sich in diesen Tagen gefühlt alles für den 1. FC Lokomotive Leipzig fügt. Gleich aus mehreren Gründen scheint es so, als würde der Weg des aktuellen Tabellenführers der Regionalliga Nordost Richtung 3. Liga immer freier werden.
Am Mittwoch wurde bekannt, dass einige der ärgsten Verfolger der Sachsen in der aktuellen Saison, der Hallesche FC und der FSV Zwickau wohl keine Lizenzunterlagen für die höhere Spielklasse einreichen werden.
Damit bleiben als potenzielle Verfolger also nur noch Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt übrig. Erstgenannter Klub patzte aber zuletzt gleich zweimal, am Freitag beim 1:2 gegen Eilenburg und am Dienstag beim 0:0 gegen Altglienicke.
Der Abstand in der Tabelle beträgt jetzt schon wieder sieben Punkte und könnte am Mittwochabend noch weiter anwachsen, sollte Lok beim ZFC Meuselwitz punkten.
Erfurt spielt zwar ebenfalls noch am Abend, liegt aber schon jetzt 12 Zähler hinter Blau-Gelb. Bricht die Loksche also im Laufe der Saison nicht noch komplett ein, sieht es ziemlich gut aus.
Zumal es am kommenden Sonntag im heimischen Bruno-Plache-Stadion zum Sechs-Punkte-Spiel gegen Jena kommt.
Lok Leipzig muss gegen Meister der Regionalliga Bayern ran
Wo der Klub als potenzieller Meister nicht drumherum kommt, ist erneut die leidige Relegation am Ender der Saison. Im Vorjahr scheiterte Lok schmerzhaft am TSV Havelse. In der dieser Saison geht es gegen den Meister der Regionalliga Bayern.
Aber auch dort gab es dieser Tage gute Neuigkeiten für die Leipziger. Der aktuelle Ligaprimus, die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg, verzichtet ebenfalls auf einen möglichen Aufstieg. Die Teams aus Unterhaching und Würzburg, die dahinterstehen, sind zwar ebenfalls nicht zu unterschätzen, performen aber in diesen Tagen nicht so stark, wie sie es in anderen Spielzeiten schon getan haben.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
