3. Liga: Wirklich alles spricht für Lok Leipzig!

Leipzig - Können sie sich am Ende nur selbst schlagen? Es ist fast schon unheimlich, wie sich in diesen Tagen gefühlt alles für den 1. FC Lokomotive Leipzig fügt. Gleich aus mehreren Gründen scheint es so, als würde der Weg des aktuellen Tabellenführers der Regionalliga Nordost Richtung 3. Liga immer freier werden.

Zuletzt gelangen Lok Leipzig wieder zwei Siege. Der Kurs Richtung erneuter Meisterschaft stimmt.  © Picture Point / Roger Petzsche

Am Mittwoch wurde bekannt, dass einige der ärgsten Verfolger der Sachsen in der aktuellen Saison, der Hallesche FC und der FSV Zwickau wohl keine Lizenzunterlagen für die höhere Spielklasse einreichen werden.

Damit bleiben als potenzielle Verfolger also nur noch Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt übrig. Erstgenannter Klub patzte aber zuletzt gleich zweimal, am Freitag beim 1:2 gegen Eilenburg und am Dienstag beim 0:0 gegen Altglienicke.

Der Abstand in der Tabelle beträgt jetzt schon wieder sieben Punkte und könnte am Mittwochabend noch weiter anwachsen, sollte Lok beim ZFC Meuselwitz punkten.

1. FC Lokomotive Leipzig Lok Leipzig gegen Eilenburg vor Minimal-Kulisse? "Da ist noch Luft nach oben!"

Erfurt spielt zwar ebenfalls noch am Abend, liegt aber schon jetzt 12 Zähler hinter Blau-Gelb. Bricht die Loksche also im Laufe der Saison nicht noch komplett ein, sieht es ziemlich gut aus.

Zumal es am kommenden Sonntag im heimischen Bruno-Plache-Stadion zum Sechs-Punkte-Spiel gegen Jena kommt.

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Der Hallesche FC kam in diesem Jahr wieder besser in die Spur, verzichtet aber auf einen möglichen Aufstieg.  © Roger Petzsche / PICTURE POINT

Lok Leipzig muss gegen Meister der Regionalliga Bayern ran

Wo der Klub als potenzieller Meister nicht drumherum kommt, ist erneut die leidige Relegation am Ender der Saison. Im Vorjahr scheiterte Lok schmerzhaft am TSV Havelse. In der dieser Saison geht es gegen den Meister der Regionalliga Bayern.

Aber auch dort gab es dieser Tage gute Neuigkeiten für die Leipziger. Der aktuelle Ligaprimus, die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg, verzichtet ebenfalls auf einen möglichen Aufstieg. Die Teams aus Unterhaching und Würzburg, die dahinterstehen, sind zwar ebenfalls nicht zu unterschätzen, performen aber in diesen Tagen nicht so stark, wie sie es in anderen Spielzeiten schon getan haben.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 23 48:17 55
2 FC Carl Zeiss Jena 22 41:21 45
3 Hallescher FC 23 38:21 44
4 FC Rot-Weiß Erfurt 23 41:29 43
5 FSV Zwickau 22 35:28 39
6 VSG Altglienicke 21 32:22 36
7 Chemnitzer FC 23 37:32 34
8 BFC Preussen 19 27:26 29
9 1. FC Magdeburg II 22 35:32 27
10 FSV 63 Luckenwalde 20 23:28 27
11 Hertha BSC II 21 31:40 27
12 ZFC Meuselwitz 21 27:32 23
13 SV Babelsberg 03 21 31:41 20
14 BFC Dynamo 20 24:34 20
15 Greifswalder FC 21 22:33 19
16 BSG Chemie Leipzig 21 19:32 16
17 FC Eilenburg 22 19:40 15
18 Hertha 03 Zehlendorf 19 16:38 9

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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