Civa weg, drei Punkte da! Ziane lässt Lok Leipzig wieder aufatmen

Leipzig - Spiel Eins nach dem Aus von Almedin Civa - und der 1. FC Lokomotive Leipzig kann direkt wieder jubeln! Die Sachsen gewannen die Regionalligapartie am Freitagabend gegen den SV Babelsberg mit 1:0 (1:0) und konnten sich somit etwas Luft im Abstiegskampf machen.

Er kann wieder treffen. Djamal Ziane machte voller Selbstbewusstsein das Tor zum 1:0 für Lok Leipzig.
Er kann wieder treffen. Djamal Ziane machte voller Selbstbewusstsein das Tor zum 1:0 für Lok Leipzig.  © Picture Point / Roger Petzsche

Sich den Dreier zu erkämpfen, war aber ein hartes Stück Arbeit für das Team von Interimscoach Tomislav Piplica. Die Gäste kamen nach dem 3:1 unter der Woche über den FSV Zwickau mit ordentlich Rückenwind ins Bruno-Plache Stadion.

In einem kampfbetonten Spiel fand jedoch zunächst keine der Mannschaften wirklich einen Rhythmus.

Es brauchte einen Treffer. Und der fiel nach 26 Minuten auch! Über links machten es die Blau-Gelben ganz schnell. Osman Atilgan brachte schließlich die Kugel flach in den Strafraum, wo Djamal Ziane eingelaufen kam und gekonnt unten rechts zum 1:0 verwandelte.

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Danach waren die Hausherren die bessere Mannschaft. Doch einige vielversprechende Angriffsversuche blieben ungenutzt. Dafür hielt man Babelsberg aber auch größtenteils weit vom eigenen Kasten weg.

Somit blieb es bei der verdienten Führung für Lok zur Pause. Dafür gab es sogar Applaus von den Rängen.

Lok Leipzig kann nicht mehr erhöhen - doch es reicht gegen den SV Babelsberg

Auch im zweiten Durchgang blieb es eine umkämpfte Partie.
Auch im zweiten Durchgang blieb es eine umkämpfte Partie.  © Thomas Gorlt

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgang wurde es wild. Lok konterte traumhaft im eigenen Stadion. Ryan Adigo musste am Ende der Kette das 2:0 machen - scheiterte aber an Keeper Luis Klatte.

Doch die Gastgeber blieben dran. Der spielfreudige Ziane köpfte nach 58 Minuten die Kugel nur haarscharf links am Kasten vorbei.

Sowas rächt sich auch gern. Doch Ex-Leipziger Matthias Steinborn köpfte nach einem Freistoß die Pille auch nur an den Querbalken - Glück für Lok (62.)!

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Trotzdem wirkte Blau-Gelb immer angespannter. Bezeichnend: Tormann Niclas Müller sprang der Ball beim Aufsammeln im Strafraum aus der Hand. Zum Glück für Leipzig hatten in der Szene die Babelsberger auch schon abgeschaltet.

Die kriselnden Sachsen verteidigten schließlich bis zum Schlusspfiff die knappe Führung - mit allem was sie hatten. Den Gästen fehlte es zusätzlich aber auch an der nötigen Durchschlagskraft.

Es blieb somit beim 1:0. Und die Sachsen freuen sich jetzt auf drei weitere Heimspiele in Folge.

Chancen gab es bis zum Ende auf beiden Seiten. Ein Treffer sollte jedoch nicht mehr fallen.
Chancen gab es bis zum Ende auf beiden Seiten. Ein Treffer sollte jedoch nicht mehr fallen.  © Thomas Gorlt
Bis zum Schlusspfiff musste das Leipziger Trainerteam rund um Tomislav Piplica (r.) zittern.
Bis zum Schlusspfiff musste das Leipziger Trainerteam rund um Tomislav Piplica (r.) zittern.  © Picture Point / Roger Petzsche

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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