"Dann freue ich mich persönlich sehr": Endlich Klarheit bei Lok Leipzigs Seitz

Leipzig - Es wurde eine Entscheidung getroffen! Seit Monaten feilscht Lok Leipzigs Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) mit Erfolgstrainer Jochen Seitz (49) über eine Vertragsverlängerung des im Sommer auslaufenden Arbeitspapiers des Coachs. Nun möchte der Tabellenführer der Regionalliga Nordost das Ergebnis mitteilen.

Jochen Seitz (49) bleibt offenbar über die Saison hinaus bei Lok Leipzig.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Laut Pressemeldung wird das am Freitag offiziell passieren. Dort möchten die Blau-Gelben in erster Linie zwar über das kommende Auswärtsspiel beim Chemnitzer FC am Sonntag (16 Uhr) reden. Thema wird aber definitiv auch sein, ob der 49-Jährige bleibt oder nicht.

TAG24 weiß: Es sieht sehr gut aus, dass Seitz bleibt! Das deckt sich auch mit Informationen der "Bild". Schon im Trainingslager im Januar habe es gute Gespräche gegeben. In den vergangenen Wochen wurden schließlich finale Details geklärt.

"Wenn es so sein sollte, freue ich mich persönlich sehr. Ich glaube für den ganzen Verein, den Fans und allen drum herum ist die Verlängerung der wichtigste Baustein gewesen", so Vizekapitän Farid Abderrahmane (29) gegenüber TAG24.

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Dabei war möglicherweise von Anfang an klar, dass es dem Trainer gar nicht unbedingt um die Ligazugehörigkeit geht.

Im TAG24-Interview sagte Seitz, dass er zwar schon gern mal in einer der "ersten drei Ligen" Trainer sein möchte - was er möglicherweise mit einem Aufstieg dieses Jahr auch erreichen würde.

An erster Stelle stand aber immer seine Familie, die er durch das viele Pendeln nicht ganz so oft sieht, wie er das gern hätte.

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Lok Leipzig müsste wieder in die ungeliebte Relegation am Ende der Saison

In der Vorsaison holte Seitz mit seiner Mannschaft das Double aus Meisterschaft und Sachsenpokal.  © Picture Point / Gabor Krieg

Mit der Entscheidung soll nun der sportliche Erfolg noch weiter in den Fokus rücken. Sollte die Loksche in dieser Saison Meister werden, müssten die Blau-Gelben erneut in die ungeliebte Aufstiegsrelegation gehen - dieses Mal gegen den Tabellenführer der Regionalliga Bayern.

Das wäre momentan die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg, die sich aber bis März entscheiden muss, ob sie überhaupt aufsteigen möchte.

In der kommenden Saison wäre der Meister der Regionalliga Nordost direkt berechtigt, den Weg in die 3. Liga anzutreten.

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Der Plan ist aber klar: Lok Leipzig möchte das in dieser Saison schon schaffen - und zwar mit Seitz an der Seitenlinie!

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 19 41:14 46
2 FC Carl Zeiss Jena 19 38:18 41
3 FC Rot-Weiß Erfurt 20 36:25 37
4 FSV Zwickau 19 30:20 35
4 Hallescher FC 20 30:20 35
6 VSG Altglienicke 19 30:20 34
7 Chemnitzer FC 20 28:29 28
8 1. FC Magdeburg II 20 33:29 26
9 BFC Preussen 17 25:23 26
10 FSV 63 Luckenwalde 18 23:25 26
11 Hertha BSC II 19 27:39 21
12 SV Babelsberg 03 19 28:33 20
13 ZFC Meuselwitz 18 22:30 19
14 Greifswalder FC 19 21:29 19
15 BFC Dynamo 18 20:30 17
16 BSG Chemie Leipzig 18 16:27 13
17 FC Eilenburg 19 17:35 12
18 Hertha 03 Zehlendorf 17 14:33 8

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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