Lok und Chemie: Leipzigs Regionalligisten vor nächstem Absagen-Spieltag
Leipzig - Am vergangenen Wochenende konnte in der Regionalliga Nordost nicht ein einziges Spiel ausgetragen werden. Grund dafür waren die anhaltend schlechten Witterungsverhältnisse, die die Plätze in den jeweiligen Stadien unbespielbar machten. Auch die beiden Leipziger Klubs Lok und Chemie konnten nicht spielen.
Bei den Grün-Weißen war recht schnell klar, dass im Alfred-Kunze-Sportpark am Freitagabend nicht gegen den Chemnitzer FC angepfiffen wird.
So war genug Zeit, um ein Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg II zu organisieren, das letztendlich im ersten Sieg für den neuen Trainer Alexander Schmidt (57) resultierte. Chemie gewann mit 4:2.
Und auch am kommenden Wochenende werden die Leutzscher noch etwas mehr Zeit bekommen, die neuen Spieler zu integrieren.
"Das Auswärtsspiel der Chemiker beim SV Babelsberg am Sonntag ist abgesagt", teilte der Club nun nämlich am frühen Montagabend mit. "Der Platz im Karl-Liebknecht-Stadion ist unbespielbar."
Um weiterhin im Spielrhythmus zu bleiben, werde das Team jedoch zwei Testspiele auf dem Kunstrasen im Alfred-Kunze-Sportpark bestreiten: Am Donnerstag geht es somit um 18.30 Uhr gegen den SV Dessaus 05 (Verbandsliga Sachsen-Anhalt) und am Freitag empfängt man um 18 Uhr Germania Halberstadt (Oberliga Süd).
Lok Leipzig wird wohl nicht gegen Hertha Zehlendorf spielen
Deutlich klarer dagegen scheint die Lage in Leipzig selbst zu sein. Dort sollte Lok am kommenden Freitagabend (19 Uhr) eigentlich Tabellenschlusslicht Hertha Zehlendorf empfangen.
Nach einer Platzbegehung im Bruno-Plache-Stadion am Montagvormittag sieht die Lage nach TAG24-Informationen aber wohl eher so aus, als könne nicht gespielt werden. Eine offizielle Absage vom NOFV gibt es aber noch nicht.
Somit verzögert sich der Regionalliga-Start für den Ligaprimus wohl weiter. Erst am 15. Februar ist Blau-Gelb dann wohl beim CFC zu Gast.
Da der Test in Aue am vergangenen Samstag aufgrund der prekären Situation bei den Veilchen abgesagt wurde, möchten die Leipziger jetzt aber gern noch einen Gegner für das kommende Wochenende finden, um im Rhythmus zu bleiben.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

