Leipzig - Lok Leipzig ist heiß auf die 3. Liga! Die Sachsen wollen nach der verpassten Aufstiegschance im letzten Jahr sich nach dieser Saison endlich den Traum erfüllen: raus aus der Regionalliga Nordost. Die leidige Hürde Aufstiegsspiele muss allerdings wieder genommen werden.
Sollte Blau-Gelb Meister werden, was mit einem Sieg gegen den BFC Preussen (14 Uhr) und eines Patzers von Carl Zeiss Jena gegen den BFC Dynamo schon an diesem Samstag geschehen kann, muss die Loksche in zwei Partien mit dem Vertreter der Regionalliga Bayern um den Aufstieg kämpfen.
Seit ein paar Tagen ist klar, dass der Kontrahent die Würzburger Kickers sein werden.
Bereits festgelegt wurde auch, dass das Hinspiel in Leipzig stattfindet. Die Ansetzung am 27. Mai macht allerdings Probleme. Am selben Tag findet auch das Conference-League-Finale in der Messestadt statt.
Hoffnungen machten sich breit, dass aufgrund der Terminlage möglicherweise das Heimrecht getauscht werden könnte. Den Zahn musste man Blau-Gelb nun ziehen. "Ein Tausch des Heimrechts ist ausgeschlossen. Auch eine Verlegung des Landespokalfinales, das Bestandteil des Finaltags der Amateure ist, ist nicht vorgesehen", heißt es auf TAG24-Nachfrage vom DFB.
Somit scheint fast sicher, dass es eher eine Verlegung geben wird. Das Aufstiegshinspiel würde demnach wohl am 28. Mai im Bruno-Plache-Stadion stattfinden. Das Rückspiel dann am Montag, dem 1. Juni in Würzburg.
Mögliche Variante: Beide Spiele doch an einem Tag in Leipzig?
Sicher ist das allerdings noch nicht. Die Leipziger Polizei prüft nach TAG24-Informationen, ob es nicht auch möglich ist, doch beide Spiele an einem Tag in Leipzig abzusichern.
"Zum jetzigen Zeitpunkt es zu früh, über konkrete Maßnahmen zu sprechen. Dies allein unter Berücksichtigung des noch offenen Ausgangs in der Regionalliga-Nordost", so auch die Antwort der Stadt auf Nachfrage.
Heißt: Lok muss sich sowieso erst einmal final gegen Jena durchsetzen. Danach wird festgelegt, wie und wann gegen Würzburg gespielt werden kann.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 31 | 58:24 | 68 | |
| 2 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 31 | 59:34 | 63 | |
| 3 |
|
Hallescher FC | 32 | 58:34 | 60 | |
| 4 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 31 | 62:41 | 58 | |
| 5 |
|
FSV Zwickau | 31 | 47:40 | 58 | |
| 6 |
|
VSG Altglienicke | 31 | 47:37 | 49 | |
| 7 |
|
Chemnitzer FC | 31 | 49:47 | 44 | |
| 8 |
|
BFC Preussen | 31 | 45:52 | 44 | |
| 9 |
|
1. FC Magdeburg II | 31 | 51:46 | 43 | |
| 10 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 31 | 34:43 | 39 | |
| 11 |
|
Hertha BSC II | 31 | 44:55 | 39 | |
| 12 |
|
SV Babelsberg 03 | 32 | 60:58 | 38 | |
| 13 |
|
BFC Dynamo | 31 | 41:46 | 36 | |
| 14 |
|
BSG Chemie Leipzig | 31 | 36:46 | 34 | |
| 15 |
|
ZFC Meuselwitz | 31 | 42:54 | 32 | |
| 16 |
|
Greifswalder FC | 31 | 30:42 | 31 | |
| 17 |
|
FC Eilenburg | 31 | 33:54 | 23 | |
| 18 |
|
Hertha 03 Zehlendorf | 31 | 26:69 | 14 | |
Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.