Lok Leipzig ist noch nicht fertig! "Kann jetzt sehr schnell gehen, auch so 'ne Nummer, die über Nacht passiert!"

Leipzig - Durch einen 3:1-Erfolg über Luckenwalde ist Lok Leipzig am vergangenen Freitag optimal in die neue Regionalliga-Saison gestartet. Besonders erfreulich dabei: die Sommerverpflichtungen haben sich toll integriert. Auch natürlich ein Verdienst von Kadermacher Toni Wachsmuth (39), der im TAG24-Interview davon spricht, dass da aber noch etwas passiert.

Toni Wachsmuth (39) bei der Tätigkeit, bei der man ihn häufig beobachten kann: Telefonieren, um eventuelle neue Transfers einzutüten.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Denn auch wenn sich der Meister punktuell schon richtig gut verstärkt hat, ist die Mannschaft insgesamt noch etwas dünn besetzt. Eine Ausfallseuche wie in der Vorsaison und Blau-Gelb könnte schnell wieder Probleme bekommen.

"Wir werden schon schauen, dass wir offensiv und defensiv noch etwas machen werden. Es sind jetzt noch knapp fünf Wochen Transferfenster, der Markt bewegt sich jetzt noch einmal, weil die Dritt- und Zweitligisten langsam aber sicher abschließen mit den Planungen", so der 39-Jährige.

Wie bisher auch wolle man sich in Probstheida dabei aber nicht stressen lassen und ganz genau den Markt sondieren.

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Ausgeschlossen ist aber definitiv nicht, dass sich plötzlich eine Tür auftut. "Jetzt ist so ne Phase, da kann es sehr schnell gehen, auch so 'ne Nummer, die über Nacht passiert. Aber wie gesagt: wir machen nur Transfers, von denen wir hundert Prozent überzeugt sind."

Von den bisherigen Neuzugängen war man das, was sich direkt bezahlt machte. Am Freitag netzte Ex-Auer Ricky Bornschein (26) zum zwischenzeitlichen 2:1. Rechtsaußen Patrick Vuc (22) gab zudem eine Torvorlage.

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Ex-Auer Ricky Bornschein (26) brachte mit seinem Tor zum 2:1 Lok Leipzig gegen Luckenwalde auf die Siegerstraße.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Lok Leipzigs Neuzugänge perfekt integriert

Der Zusammenhalt in der Mannschaft scheint wieder zu passen. Etwas, was in den letzten zwei Jahren dafür sorgte, das Lok Leipzig Meister wurde.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Die Einkäufe scheinen also zu fruchten. Gut für Lok, denn in der Ausfallserie zum Ende der letzten Saison hin hatte man das Gefühl, dass die Qualität von der Bank nicht unbedingt reicht, um die entscheidenden Spiele wie in den Aufstiegsspielen gegen Würzburg doch noch zu gewinnen. Das Fehlen von unter anderem Torjäger Stefan Maderer (29) tat dann doch zu sehr weh.

Jetzt soll das schon anders sein. Wachsmuth: "Wichtigste Erkenntnis bis jetzt: wir haben nicht nur elf Spieler, sondern 20, die alle das Potenzial haben, zu spielen. Alle sind extrem nah dran, von Anfang an aufzulaufen. Die, die wir eingewechselt haben, hätten auch von Beginn an da stehen können."

Hat der Sportgeschäftsführer mit seiner Transfer-Auswahl also wieder einmal den richtigen Riecher gehabt?

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"Das wird man erst am Ende der Saison sehen. Was ich aber sagen kann, ist, dass das vom Mannschaftsgefüge her wieder sehr gut zusammenpasst. Der Charakter der Mannschaft, der Umgang miteinander, die Identität, die wir vor zwei Jahren hier reingebracht haben, ist noch da. Und das saugen auch alle Neuzugänge auf."

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