Nächstes Torfestival! Lok Leipzig geht dem HFC jetzt so richtig auf den Sack

Leipzig - Lok Leipzig bleibt absolut im Aufwind. Der amtierende Meister der Regionalliga Nordost siegte im Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde glasklar mit 4:0 (4:0), ist jetzt punktgleich mit Spitzenreiter Halle - weil der gegen Chemie gepatzt hatte.

Dreamteam am Samstagnachmittag: Ayodele Adetula (#11) und Stefan Maderer schossen Luckenwalde ab.
Dreamteam am Samstagnachmittag: Ayodele Adetula (#11) und Stefan Maderer schossen Luckenwalde ab.  © BEAUTIFUL SPORTS/Jan Kaefer

Die Brandenburger kamen als kleine Wunderkiste nach Probstheida. Dem Abstieg in der abgelaufenen Saison nur durch die bessere Tordifferenz entkommen, gab es nach der Auftaktpleite in Erfurt drei Siege in Folge. Plötzlich war der FSV Dritter!

Zuletzt ließ das Team von Trainer Michael Braune aber wieder Federn, verlor gegen Halle und Altglienicke und hatte auch am Samstag im Bruno-Plache-Stadion nichts zu melden.

Im Duell Blau-Gelb gegen Blau-Gelb hatte von Beginn an der Favorit die Nase vorn und ging flott in Führung. Stefan Maderer rannte auf der rechten Seite davon, legte in die Mitte vor den Kasten, wo Ayodele Adetula nur noch den Fuß hinhalten musste - 1:0 (7. Minute).

Samt Keeper-Comeback! Lok Leipzig scheitert an Hallen-Halle
1. FC Lokomotive Leipzig Samt Keeper-Comeback! Lok Leipzig scheitert an Hallen-Halle

Nach der lange Zeit einzigen Gäste-Chance durch Tim Maciejewski gab's Elfer für den FCL. Tim Meyer hatte Jonas Arcalean im Strafraum gelegt. Maderer zielte gut genug, versenkte rechts oben zum 2:0 (12.).

Lok Leipzigs Ayodele Adetula trifft dreimal gegen Luckenwalde

Nicht zu stoppen: "Ayo" Adetula traf gegen Luckenwalde dreimal.
Nicht zu stoppen: "Ayo" Adetula traf gegen Luckenwalde dreimal.  © BEAUTIFUL SPORTS/Jan Kaefer

Kurz darauf fiel beinahe das 3:0, doch Maderer blieb - statt zum mitgelaufenen Arcalean zu passen - an Keeper Florian Palmowski hängen, verletzte sich dabei sogar (15.).

Allerdings zurrten die Leipziger noch vor dem Halbzeitpfiff das Päckchen fest zu: Wieder funktionierte das Zusammenspiel zwischen Maderer und "Ayo" Adetula, der in der 41. Minute ins lange Eck vollendete - 3:0.

Und es kam noch besser: Nur eine Zeigerumdrehung später antizipierte der Neuzugang des SV Rödinghausen richtig, legte das 4:0 nach (42.) - Dreierpack für den 27-jährigen Linksaußen!

Einspruch von Lok Leipzig erfolgreich: Mildere Strafe nach Rassismus-Vorfall
1. FC Lokomotive Leipzig Einspruch von Lok Leipzig erfolgreich: Mildere Strafe nach Rassismus-Vorfall

Lok ließ es im zweiten Durchgang ruhiger angehen, Luckenwalde hielt sich mit drei Halbzeit-Einwechslungen am letzten (kurzen) Strohhalm fest. Auf der Gegenseite verfolgte Jochen Seitz mit seinem Dreifach-Wechsel eher das Ziel, Spielzeit zu verteilen: Djamal Ziane, Pasqual Verkamp und Arne Rühlemann durften die finalen 30 Minuten ran.

Tore gab's keine mehr. Aber ein 4:0 nach einem 12:0 im Pokal sollte auch ausreichend sein - wenn es auch nicht zur Übernahme der Tabellenführung reicht.

Titelfoto: BEAUTIFUL SPORTS/Jan Kaefer

Mehr zum Thema 1. FC Lokomotive Leipzig: