Bei RB Leipzig doch nicht verzockt? Wo Ex-Transfermanager Vivell jetzt unterkommen soll

Leipzig - Bekommt er doch noch, was er von Anfang an wollte? Anfang Oktober stellte RB Leipzig seinen technischen Direktor Christopher Vivell (35) vollkommen überraschend frei. Jetzt hat der ehemalige Rote Bulle offenbar einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Christopher Vivell (35) war zuletzt bei RB Leipzig als technischer Direktor aktiv. Jetzt soll er in gleicher Position beim FC Chelsea arbeiten.
Christopher Vivell (35) war zuletzt bei RB Leipzig als technischer Direktor aktiv. Jetzt soll er in gleicher Position beim FC Chelsea arbeiten.  © Picture Point / Roger Petzsche

Laut Informationen von "Sky" und Transferguru Fabrizio Romano (29) soll Vivell demnächst beim FC Chelsea in gleicher Position wie bem Bundesligisten einsteigen.

Die "Blues" wollen die Neubesetzung offenbar zeitnah verkünden. Da der 35-Jährige noch einen Vertrag bei RB Leipzig hat, wird offenbar eine Ablösesumme fällig.

Neben Joe Shields, Lawrence Stewart und Paul Winstanley ist Vivell der vierte neue Mann in der sportlichen Leitung der Londoner. Investor Todd Boehly (49) stellt den Verein gerade neu auf. Auch im Kader soll einiges passieren. Unter anderem Christopher Nkunku (25) soll ebenfalls auf die Insel im kommenden Sommer wechseln.

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Durch die Verpflichtung von Vivell scheint spätestens jetzt die Nähe zu RBL da zu sein. Dabei hatte es im Oktober zunächst danach ausgesehen, als hätte sich der 35-Jährige ordentlich verzockt.

Er wurde bei den Sachsen freigestellt, weil Klub und Transfermanager angeblich "unterschiedliche Auffassungen" hatten. Die Wahrheit war aber, dass Vivell schon Gespräche mit dem Premier-League-Verein geführt hatte. Der ehemalige RB-Chef, Oliver Mintzlaff (47) sagte schließlich dazu: "Das Vertrauen war nicht mehr da und dann haben wir konsequent gehandelt und ihn freigestellt."

Vivells Plan, direkt beim FC Chelsea einzusteigen, scheiterte aber zunächst. Nach knapp zwei Monaten Stillstand scheint sich nun sein Wunsch aber doch noch zu erfüllen.

In Leipzig muss man dem 35-Jährigen aber nicht unbedingt hinterhertrauern. Mit Max Eberl (49) wurde ein passender Sportdirektor gefunden, der im Dezember einsteigen soll und Vivells Aufgabe größtenteils übernehmen wird.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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