Wieder riesiger Talente-Ausverkauf bei RB Leipzig!

Leipzig - Ab der Saison 2025/26 kann RB Leipzig wohl wieder eine zweite Mannschaft aufstellen, die in der Landesliga starten dürfte. Bis dahin sehen sich die vielversprechenden Talente aus der U19 immer wieder einem unausweichlichen Ende beim Bundesligisten entgegen, weil der Sprung ins Profiteam einfach zu groß ist.

Die Talente der durchaus erfolgreichen U19-Mannschaft von RB Leipzig verlassen den Verein.
Die Talente der durchaus erfolgreichen U19-Mannschaft von RB Leipzig verlassen den Verein.  © Picture Point / Gabor Krieg

Noch kein Youngster hat es langfristig aus der Jugend in die erste Mannschaft der Roten Bullen geschafft. Ein Unding, bedenkt man, wie viel Aufwand die Sachsen in ihre Nachwuchsarbeit stecken.

Mit ein paar Jahren mehr Zeit zum Reifen könnten sich die Spielerjuwelen aber noch so weit für den letzten Schliff entwickeln und RB müsste nicht auf umständliche Leih-Deals zurückgreifen, wie es aktuell zum Beispiel bei Hugo Novoa (21) der Fall ist.

In diesem Sommer geht der Ausverkauf aber wie gehabt munter weiter.

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Wohl zwölf Spieler der U19 stehen auf der Abschussliste. Einige haben schon einen neuen Klub gefunden.

Aris Bayindir (17) schließt sich dem FC Schalke 04 an. Jakob Sachse (18) hat sich ablösefrei für den 1. FC Düren entschieden. Der 1. FC Köln hat sich die Dienste von Chilohem Onuoha (19) gesichert, leiht den Mittelfeldspieler aber erst einmal in die 3. Liga nach Verl aus.

Klar wird den Talenten so auch gezeigt, dass der Weg über die Rasenballer durchaus in den Profibereich führen kann. Im Klub selbst zu bleiben wäre aber sicherlich die attraktivere Option.

Wird Assan Ouedraogo bei RB Leipzig gleich funktionieren?

Noch ist nicht entschieden, ob sich die Sachsen für eine zweite Mannschaft entscheiden werden. Klar ist aber auch: Sollten Verpflichtungen wie die von Assan Ouedraogo (18) nicht wie gewünscht anlaufen, hätte man wieder eine interne Option ohne große Umwege.

Es wäre auch ein gutes Signal an mögliche kommende Verpflichtungen, dass der Weg bei den Roten Bullen nicht nach der U19 plötzlich zu Ende ist.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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