RB Leipzig gegen HSV mit Rumpf-Elf: "Kein klassischer Zweitligist"

Leipzig - RB Leipzig erwartet am Dienstagabend (18 Uhr/Sky) eine richtig dickes Brett! Die Roten Bullen empfangen in der zweiten Runde des DFB-Pokals den Hamburger SV in der heimischen Red Bull Arena. Problem dabei: Zahlreiche Stammkräfte fallen aus.

Dominik Szoboszlai (21, v.) hat beim Spiel gegen Hertha BSC ebenfalls etwas abbekommen. Der Ungar wird aber gegen den HSV spielen können.
Dominik Szoboszlai (21, v.) hat beim Spiel gegen Hertha BSC ebenfalls etwas abbekommen. Der Ungar wird aber gegen den HSV spielen können.  © Picture Point / Roger Petzsche

Besonders die Offensive wirkt beim sechsten Spiel innerhalb von 18 Tagen etwas ausgedünnt. Timo Werner (26) und Christopher Nkunku (24) werden definitiv fehlen.

Der Einsatz von Emil Forsberg (30), der in den letzten zwei Partien jeweils getroffen hatte, ist fraglich. Der Schwede klagt nach dem Hertha-Spiel (3:2) über Adduktorenprobleme.

Damit scheint klar zu sein, dass Andre Silva (26) und Yussuf Poulsen (28) von Beginn an ran dürfen. Ansonsten muss sich wohl auch die Abwehr darum bemühen, Tore zu schießen.

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"Zum Glück können unsere Defensivspieler das auch", sagte Trainer Marco Rose (46) am Montag schmunzelnd auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Auffällig war bereits in den letzten Begegnungen, dass Mohamed Simakan (22) oft als rechter Flügelflitzer agierte.

Doch besonders Willi Orban (29) und Abdou Diallo (26) sollen wohl gerade bei Standards den Kopf hinhalten.

Neben den genannten Offensiven fehlen auch Tormann Peter Gulacsi (32), Lukas Klostermann (26), Konrad Laimer (25) und Dani Olmo (24) weiter verletzt. Letzterer kann aber darauf hoffen, beim Bundesligaspiel beim FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wieder mit im Kader zu stehen.

HSV geht als "Underdog" ins Duell gegen RB Leipzig

Der Hamburger SV musste sich am Wochenende beim Stadtderby beim FC St. Pauli mit 0:3 geschlagen geben.
Der Hamburger SV musste sich am Wochenende beim Stadtderby beim FC St. Pauli mit 0:3 geschlagen geben.  © Marcus Brandt/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Doch zuvor geht es darum, ins Achtelfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Rose warnte vor dem Kontrahenten: "Der HSV ist kein klassischer Zweitligist. Sie waren kürzlich noch Tabellenführer, haben die wenigsten Gegentore in der Liga kassiert und spielen einen guten Fußball."

Trotzdem kassierten die Norddeutschen zuletzt eine Derby-Niederlage - das 0:3 am vergangenen Wochenende gegen den FC. St. Pauli.

"Es gibt im Fußball immer ein Auf und Ab. Wir gehen unseren Weg weiter, lassen uns jetzt nicht von zwei Spielen und deren Beurteilung von außen beeinträchtigen. Wir bleiben bei uns", sagte Trainer Tim Walter (46) dennoch gewohnt kämpferisch.

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Dass es bei den Rasenballern am Dienstag aber nicht unbedingt leichter wird, weiß er auch.

Walter: "Wir sind der absolute Underdog. RB Leipzig spielt in der Champions League und ist amtierender Pokalsieger. Wir wissen um die Qualität, die diese Mannschaft hat."

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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