RB Leipzig trifft kurz vor Trainingsstart Zukunftsentscheidung

Leipzig - In etwas mehr als einer Woche, am 8. Juli um genau zu sein, startet RB Leipzig in die Saisonvorbereitung. Trainer Marco Rose (47) kann sich darauf einstellen, dass viele seiner Jungs noch nicht mit dabei sein werden.

Während die meisten Angestellten von RB Leipzig ihren wohlverdienten Urlaub genießen, hat Sportdirektor Rouven Schröder (48) alle Hände voll zu tun.
Während die meisten Angestellten von RB Leipzig ihren wohlverdienten Urlaub genießen, hat Sportdirektor Rouven Schröder (48) alle Hände voll zu tun.  © PICTURE POINT / R. Petzsche

Grund dafür ist die Europameisterschaft, bei der viele Akteure der Sachsen noch vertreten sind.

Erreichen ein paar Spieler sogar mindestens das Halbfinale, werden sie für die US-Tour Ende Juli wohl nicht berücksichtigt.

Bedenkt man, dass am 17. August schon das erste Pflichtspiel der neuen Saison in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Rot-Weiss Essen auf dem Plan steht, sieht man, wie engmaschig der Zeitplan für die Roten Bullen wieder sein wird.

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Grund genug, etwas gemächlicher in die nächsten Wochen zu starten. Wobei das natürlich nicht auf alle Angestellten zutrifft.

Sportdirektor Rouven Schröder (48) muss stetig den Markt sondieren, um eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen zu können.

Einige Ziele wurden bereits erreicht. Benjamin Sesko (21) bleibt den Rasenballern erhalten, Assan Ouedraogo (18) konnte nach langem Kampf vom FC Schalke 04 verpflichtet werden.

Fraglich ist noch die Zukunft von Xavi Simons (21) und Dani Olmo (26). Da beide noch bei der EM aktiv sind, werden sich die Verhandlungen wohl noch etwas hinziehen.

RB Leipzig verzichtet auf zweite Mannschaft in der Landesliga

Diskutable Entscheidung der Leipziger. Trotz grünem Licht vom Sächsischen Fußballverband (SFV), werden die Sachsen laut Schröder "in den nächsten zwei, drei Saisons" keine zweite Mannschaft anmelden, die in der Landesliga starten dürfte.

Der Unterschied zwischen einem Profiteam und der unterklassigen Liga wäre noch immer zu groß. Bedeutet aber auch, dass, wie in diesem Sommer auch, viele vielversprechende Talente nach der U19 den Verein zwingend verlassen müssen, wenn der Sprung in die erste Mannschaft zu groß ist.

Titelfoto: PICTURE POINT / R. Petzsche

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