Leipzig - Zuletzt hatte Yan Diomande (19) ein Bekenntnis zu RB Leipzig vermieden, jetzt wissen wir, warum: Er hat sich offenbar für einen Abgang entschieden.
Nach nur einem Jahr will der Ivorer die Sachsen eigentlich wohl verlassen. "RMCSport" berichtet, dass das Interesse von Paris Saint-Germain am Flügelspieler längst bekannt war, nun auch ein positives Signal von Diomande gekommen sei.
Es sei mittlerweile sogar eine Einigung zwischen dem 19-Jährigen und dem Champions-League-Sieger zustande gekommen.
Der Wechsel werde demnach nach der aktuell laufenden WM über die Bühne gehen, Diomande einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen.
Dem Bericht zufolge steht also nur noch eine Einigung zwischen RB und PSG aus. Die Roten Bullen verlangen angeblich weit mehr als 100 Millionen Euro, hatten ein derartiges Angebot des FC Liverpool jüngst abgeschmettert.
Paris werde laut "RMCSport" aber definitiv keine Summe im Bereich von 130 Millionen Euro zahlen, die als Ablöse im Raum steht. Ausgang also offen - oder?
RB Leipzigs Sportboss Marcel Schäfer: Diomande bleibt!
Wohl eher nein. Die Gerüchte sind natürlich auch an den Roten Bullen nicht vorbeigegangen.
Jetzt hat sich RB Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) klar positioniert - und einen Wechsel des Ivorers im kommenden Sommer ausgeschlossen!
"Unsere klare Intention ist: Yan Diomande spielt nächstes Jahr für RB Leipzig. Und davon rücken wir auch nicht ab! Wir wissen, was wir an ihm haben. Klar, wenn Yan so weitermacht, wird der Zeitpunkt kommen, dass wir ihm den nächsten Schritt ermöglichen – aber nicht dieses Jahr", so der 41-Jährige im Interview mit der "Bild".
Demnach soll es auch keine finanzielle Schmerzgrenze geben. Viel mehr wäre eine Verlängerung des 2030 auslaufenden Vertrags eher in Planung. Ist aber offenbar auch kein Muss.
Schäfer: "Wenn wir keine Lösung finden, dann finden wir keine – aber dann hat er immer noch einen Vierjahresvertrag. Um das also nochmal zu betonen: Yan Diomande wird Leipzig-Spieler bleiben."
Originaltext vom 29. Juni, 9.22 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 16.53 Uhr