Wieder Stolpergefahr für RB Leipzig! Und die Sachsen müssen auch noch umstellen
Leipzig - Erst gegen den Letzten, Heidenheim (3:0), dann gegen den Vorletzten St. Pauli (1:1) und am Samstag nun gegen den Drittletzten, Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky). Was für eine englische Woche für RB Leipzig, in der eigentlich neun Punkte geholt werden sollten. Nun sind maximal sieben drin - und die sollen es auch werden.
Die Schwierigkeit, die es gegen Heidenheim und die Kiezkicker bereits gab, wird vermutlich auch gegen Mainz auftreten. Die abstiegsbedrohte Mannschaft von Trainer Urs Fischer (59) wird besonders auf die Defensive setzen. Darauf müssen die Sachsen vorbereitet sein.
"Es ist die schwierigste Aufgabe im Fußball, sich Chancen gegen tief stehende Gegner zu erspielen. Man muss akzeptieren, dass man in solchen Partien nicht immer zehn gute Torchancen hat. Deshalb ist es wichtig, die nötige Präzision in den entscheidenden Momenten an den Tag zu legen. Das fehlt uns manchmal noch ein Stück weit", analysierte RB-Coach Ole Werner (37) auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Der Gegner solle laut Werner auf keinen Fall nur wegen der Tabellensituation unterschätzt werden.
"Sie spielen sehr geradlinig nach vorne, haben einen klaren Plan bei Standards und sind gut organisiert gegen den Ball. Aber Urs ist ein guter Trainer und passt seine Taktik auch an die Spieler an, die er zur Verfügung hat. Er gibt der Mannschaft Stabilität", so der 37-Jährige.
Das Hinspiel war auch schon nicht einfach für die Sachsen. Da hieß es am Ende knapp 1:0.
Wer ersetzt RB Leipzigs Christoph Baumgartner?
Spannend wird sein, wie Werner aufstellen wird. Christoph Baumgartner (26) wird durch seine fünfte Gelbe Karte fehlen. Wer ersetzt ihn?
"Es gibt mehrere Optionen, Ezechiel Banzuzi kann die Position spielen, Andrija Maksimovic ebenfalls. Den gleichen Spielertyp wie Baumi haben wir nicht noch einmal im Kader", stellte der Coach fest.
In der Abwehr wird vermutlich wieder El Chadaille Bitshiabu (20) starten, weil Castello Lukeba (23) weiter verletzt fehlt.
Titelfoto: Uwe Anspach/dpa
