Handball-EM live: DHB-Team bangt um Kiesler-Einsatz! "Im Viertelstundentakt gekotzt"

Dänemark, Schweden und Norwegen - Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer läuft auf Hochtouren, Deutschland will zum ersten Mal seit dem EM-Triumph vor zehn Jahren wieder eine Medaille holen.

Nach zwei Siegen gegen Portugal und Norwegen kassierte das DHB-Team gegen Top-Favorit Dänemark die erste Niederlage der Hauptrunde. Am Mittwoch setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason jedoch gegen Frankreich mit 38:34 (19:15) durch und sicherte sich damit den Einzug ins Halbfinale.

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28. Januar, 22.01 Uhr: Knaller-Duell! DHB-Team muss gegen Vize-Weltmeister Kroatien ran

Die Entscheidung ist gefallen!

Dänemark hat sich im Abendspiel erwartungsgemäß gegen Norwegen durchgesetzt und Deutschland damit von Platz eins verdrängt.

Die DHB-Auswahl rutscht auf Rang zwei ab und trifft im Halbfinale am Freitag auf Vize-Weltmeister Kroatien, den Gewinner der Parallelgruppe. Die Dänen müssen derweil gegen Island ran.

28. Januar, 21.45 Uhr: DHB-Team droht Ausfall von Tom Kiesler

Vor dem EM-Halbfinale am kommenden Freitag bangt das deutsche Team um Tom Kiesler (24).

Der Abwehrspieler kämpft nämlich mit einem Infekt und droht auszufallen: "Als wir das Hotel verlassen haben, hat er im Viertelstundentakt gekotzt. Er hat Magen-Darm. Ich hoffe natürlich, dass wir es hinkriegen, dass er in zwei Tagen spielen kann und keinen angesteckt hat", sagte Bundestrainer Alfred Gislason (66) nach dem Halbfinal-Einzug.

Doch nicht nur der Kiesler steht unter Beobachtung, denn: "Er ist Zimmerkollege gewesen mit Miro Schluroff (25). Also werden wir erstmal auf Schluroff schauen", erklärte der 66-Jährige weiter.

Könnte dem DHB-Team im EM-Halbfinale fehlen: Tom Kiesler (24, rechts).  © Sina Schuldt/dpa

28. Januar, 19.55 Uhr: Wer wird Deutschlands Halbfinal-Gegner?

Auf wen die DHB-Auswahl im Halbfinale am kommenden Freitag trifft, ist noch offen.

Am wahrscheinlichsten gilt Kroatien als Gegner, das sich in der Parallelgruppe mit 27:25 gegen Ungarn durchsetzte und als Gruppensieger feststeht.

Entscheidend ist allerdings das heutige Abendspiel (Anwurf 20.30 Uhr) zwischen Dänemark und Norwegen: Gewinnen die Dänen, rücken die Deutschen auf Platz zwei und würden auf Kroatien treffen. Bei einer Niederlage stünde Island als Gegner bereit.

28. Januar, 19.36 Uhr: Auszeichnung für DHB-Star Knorr

Nach Abpfiff der Partie wird Knorr zum besten Spieler dieses Nachbarschaftsduells gekürt.

Mit zehn Treffern ließ er nichts anbrennen, trug als bester deutscher Werfer maßgeblich zum Halbfinal-Einzug bei.

Juri Knorr (25, Mitte) wird nach dem Spiel als "Player of the Match" ausgezeichnet.  © Sina Schuldt/dpa

28. Januar, 19.30 Uhr: Deutschland zieht ins EM-Halbfinale ein

Aus, es ist vollbracht!

Deutschlands Handballer bezwingen Frankreich im letzten Hauptrundenspiel mit 38:34 (19:15) und stehen damit im EM-Halbfinale.

28. Januar, 19.27 Uhr: Köster erhöht DHB-Führung

Das muss es doch sein!

Drei Minuten vor Schluss zeigt Keeper Wolff erneut sein ganzes Können und lenkt Descats Ball an den Querbalken. Im direkten Gegenzug bekommt Köster den Ball, wirft, trifft zum 36:32 - und stößt damit das Tor zum Halbfinale ganz weit auf.

28. Januar, 19.23 Uhr: DHB-Team schnuppert am EM-Halbfinale

Nur noch rund fünf Minuten auf der Uhr, Deutschland liegt mit 33:31 vorn.

Stand jetzt wäre das DHB-Team damit sicher im Halbfinale, doch das Spiel ist noch nicht vorbei.

28. Januar, 19.18 Uhr: Uscins trifft zur Zwei-Tore-Führung

Bärenstarke Parade: Frankreich Tournat hat die Chance auf den Ausgleich zum 31:31, doch DHB-Schlussmann Wolff hält den Ball.

Im direkten Gegenzug stellt Uscins auf 32:30.

28. Januar, 19.13 Uhr: Beide Teams drehen auf

Gut eine Viertelstunde vor dem Abpfiff erhöhen beide Seiten die Schlagzahl.

Tore purzeln nur so ins Netz, sodass es für beide Teams kaum Zeit gibt, mal durchzuatmen.

Deutschland führt weiterhin 30:28.

28. Januar, 19.08 Uhr: Frankreich kommt wieder heran

Deutschland muss nun aufpassen, dass Frankreich nicht noch einmal zurückkommt. Im eigenen Spiel schleichen sich nämlich zunehmend Fehler ein.

Uscins versucht es aus dem Stand mit einem Wurf, der weit über das Tor fliegt. Frankreichs Fabregas nutzt die Gelegenheit auf der Gegenseite und bringt seine Mannschaft mit 26:24 heran.

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