Handball-EM live: Gold für Deutschland? Hier läuft heute das Finale im TV!

Dänemark, Schweden und Norwegen - Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer befindet sich in den letzten Zügen und Deutschland ist noch mittendrin!

Nach dem 31:28-Sieg gegen Kroatien steht das DHB-Team zum ersten Mal seit dem Titelgewinn 2016 im Finale und hat damit zugleich auch schon die erste Medaille seit zehn Jahren sicher.

Am Sonntag (18 Uhr) trifft Deutschland dann auf Handballmacht Dänemark, das am Freitagabend im zweiten EM-Halbfinale gegen Island gewann.

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1. Februar, 15.17 Uhr: Anwurf! Kroatien und Island spielen um Bronze

Das vorletzte Match dieser Handball-EM läuft.

Nach den bitteren Halbfinal-Niederlagen streben Kroatien und Island nun noch ein versöhnliches Ende mit Medaillen an.

1. Februar, 15.10 Uhr: Titel-Prämie für DHB-Auswahl

Die deutschen Handballer stehen heute vor der Chance, sich den dritten EM-Titel zu sichern und zugleich finanziell nachzulegen.

Für das Erreichen des Endspiels hat sich die Mannschaft bereits 430.000 Euro gesichert, im Falle eines Sieges könnte diese auf 575.000 Euro steigen. Ein Bruchteil von dem, was Profifußballer erhalten.

Hätte Deutschland die Heim-EM vor zwei Jahren gewonnen, wäre jedem Kicker eine Rekordprämie von 400.000 Euro zugesichert gewesen.

Der deutschen Handball-Nationalmannschaft winkt eine Prämie von rund einer halben Million Euro. (Symbolfoto)
Der deutschen Handball-Nationalmannschaft winkt eine Prämie von rund einer halben Million Euro. (Symbolfoto)  © Daniel Reinhardt/dpa

1. Februar, 14.51 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz schaut sich Finale vor Ort an

Hoher Besuch: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) wird das EM-Endspiel der deutschen Handballer gegen Gastgeber Dänemark live vor Ort mitverfolgen.

"Wir sehen uns am Sonntag in Dänemark in der Halle", hatte der 70-Jährige seine Anwesenheit in Herning zuvor via X angekündigt.

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (52, CDU) und Königin Mary Elizabeth von Dänemark (53) zählen zu den rund 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Jyske Bank Boxen.

Kommt zum EM-Finale nach Herning: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU).
Kommt zum EM-Finale nach Herning: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU).  © Bernd von Jutrczenka/dpa

1. Februar, 14.15 Uhr: Wer überträgt was?

Das heutige Final-Duell zwischen Deutschland und Dänemark (Anwurf 18 Uhr) wird wie erwartet live im Free-TV übertragen.

Das ZDF berichtet ab 17.50 Uhr direkt aus der Arena in Herning mit Moderator Florian Zschiedrich (39) und Experte Sven-Sören Christophersen (40). Alternativ zeigt der kostenpflichtige Sportsender Dyn die Partie mit dem Expertenteam um Deutschlands Handball-Ikonen Stefan Kretzschmar (52) sowie Pascal "Pommes" Hens (45).

Wer die Zeit bis zum Anwurf des Kracher-Endspiels überbrücken möchte, kann zuvor das Duell um Platz drei zwischen Kroatien und Island im ZDF-Stream sehen.

Das EM-Finalspiel wird live im ZDF gezeigt.
Das EM-Finalspiel wird live im ZDF gezeigt.  © Soeren Stache/dpa

1. Februar, 14 Uhr: Wer holt sich Platz drei?

Alle, die sich den Anwurf des Knaller-Finals herbeisehnen, müssen sich aber noch ein ganzes Stück gedulden. Zuerst steht nämlich das kleine Finale an.

Island und Kroatien treffen ab 15.15 Uhr im dänischen Herning aufeinander, spielen um Bronze.

Kroatiens Luka Cindric (32) & Co. müssen gegen Island ran, hoffen auf einen Sieg im Spiel um Platz drei.
Kroatiens Luka Cindric (32) & Co. müssen gegen Island ran, hoffen auf einen Sieg im Spiel um Platz drei.  © Sina Schuldt/dpa

1. Februar, 13.40 Uhr: EM-Finale zwischen Deutschland und Dänemark

Es ist angerichtet: Am heutigen Sonntagabend (Anwurf 18 Uhr) steigt das mit Spannung erwartete Knaller-Finale zwischen Deutschland und Dänemark.

Die DHB-Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason (66) hofft dabei auf den dritten EM-Titel nach 2004 und 2016. Schwerer könnte die bevorstehende Aufgabe gegen den Gastgeber in der mit 15.000 Zuschauern vollen "Hölle von Herning" jedoch nicht sein, denn die Deutschen warten seit zehn Jahren auf einen Pflichtspielsieg gegen den Olympiasieger und Vierfach-Weltmeister und gehen damit zumindest auf dem Papier als Außenseiter in das Endspiel.

In den Partien zuvor hatte die Gislason-Mannschaft jedoch eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich vor niemandem verstecken muss und bezwang unter anderem Frankreich, Norwegen und gar Vize-Weltmeister Kroatien.

Ist der Superstar im dänischen Team: Welthandballer Mathias Gidsel (26).
Ist der Superstar im dänischen Team: Welthandballer Mathias Gidsel (26).  © Sina Schuldt/dpa
Die deutschen Handballer um Andreas Wolff (34) spielen heute um Gold.
Die deutschen Handballer um Andreas Wolff (34) spielen heute um Gold.  © Sina Schuldt/dpa

31. Januar, 15.06 Uhr: DHB-Feier fällt ins Wasser

Mindestens Silber ist den deutschen Handballern sicher, wenn sie nach dem Final-Kracher gegen Dänemark am Sonntag die Heimreise antreten. Ein großer Empfang bleibt dem Team allerdings verwehrt.

"Planungen für einen großen Empfang in der Heimat musste der Deutsche Handballbund am Freitag stoppen", teilte der DHB nur einen Tag vor dem Endspiel bekannt.

Grund hierfür sei neben logistischen und zeitlichen Zwängen insbesondere der Streik im ÖPNV. Diesen hatte zuvor die Gewerkschaft Verdi für den kommenden Montag angekündigt.

Bitter! Streiks verhindern eine EM-Party der DHB-Auswahl.
Bitter! Streiks verhindern eine EM-Party der DHB-Auswahl.  © Sina Schuldt/dpa

31. Januar, 9.49 Uhr: Fast acht Millionen TV-Zuschauer bei DHB-Sieg gegen Kroatien

Mit ihrem 31:28-Sieg gegen Kroatien haben Deutschlands Handballer der ARD eine Top-Einschaltquote eingebracht.

Exakt 7,96 Millionen Zuschauer verfolgten die Partie der DHB-Auswahl am gestrigen Freitag live im Ersten.

Selbst ohne deutsche Beteiligung stieß auch das zweite Halbfinale zwischen Dänemark und Island auf großes Interesse. Zur Primetime schalteten 4,17 Millionen Menschen ein.

30. Januar, 22.16 Uhr: Dänemark schlägt Island im zweiten Halbfinale

Co-Gastgeber Dänemark schlägt Außenseiter Island in einem überraschend engen Spiel mit 31:28.

Das Team um Welthandballer Mathias Gidsel könnte am Sonntag gegen Deutschland nach den Triumphen bei Olympia und der WM den dritten großen Titel in Serie gewinnen.

30. Januar, 19.46 Uhr: Gislason begeistert von "phänomenaler Leistung"

"Ich bin extrem stolz auf die Jungs, durch diese Todesgruppe durchgekommen und nun im Finale zu sein. Das ist eine phänomenale Leistung von allen", sagte Bundestrainer Alfred Gislason in der ARD.

"Wieder eine grandiose Teamleistung", betonte auch Julian Köster. "Es macht richtig Bock mit der Mannschaft." Lukas Zerbe, bester Werfer der Deutschen (6 Tore), freute sich: "Es war über 60 Minuten eine super Mannschaftsleistung. Wir freuen uns jetzt heute, regenerieren gut und freuen uns dann aufs Finale."

Titelfoto: Fotomontag (2): Sina Schuldt/dpa

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