Handball-EM: Warnstreiks statt Party! Kein Empfang für die DHB-Auswahl

Dänemark, Schweden und Norwegen - Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer befindet sich in den letzten Zügen und Deutschland ist noch mittendrin!

Nach dem 31:28-Sieg gegen Kroatien steht das DHB-Team zum ersten Mal seit dem Titelgewinn 2016 im Finale und hat damit zugleich auch schon die erste Medaille seit zehn Jahren sicher.

Am Sonntag (18 Uhr) trifft Deutschland dann auf Handballmacht Dänemark, die am Freitagabend im zweiten EM-Halbfinale gegen Island gewannen.

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31. Januar, 15.06 Uhr: DHB-Feier fällt ins Wasser

Mindestens Silber ist den deutschen Handballern sicher, wenn sie nach dem Final-Kracher gegen Dänemark am Sonntag die Heimreise antreten. Ein großer Empfang bleibt dem Team allerdings verwehrt.

"Planungen für einen großen Empfang in der Heimat musste der Deutsche Handballbund am Freitag stoppen", teilte der DHB nur einen Tag vor dem Endspiel bekannt.

Grund hierfür sei neben logistischen und zeitlichen Zwängen insbesondere der Streik im ÖPNV. Diesen hatte zuvor die Gewerkschaft Verdi für den kommenden Montag angekündigt.

Bitter! Streiks verhindern eine EM-Party der DHB-Auswahl.  © Sina Schuldt/dpa

31. Januar, 9.49 Uhr: Fast acht Millionen TV-Zuschauer bei DHB-Sieg gegen Kroatien

Mit ihrem 31:28-Sieg gegen Kroatien haben Deutschlands Handballer der ARD eine Top-Einschaltquote eingebracht.

Exakt 7,96 Millionen Zuschauer verfolgten die Partie der DHB-Auswahl am gestrigen Freitag live im Ersten.

Selbst ohne deutsche Beteiligung stieß auch das zweite Halbfinale zwischen Dänemark und Island auf großes Interesse. Zur Primetime schalteten 4,17 Millionen Menschen ein.

Das Halbfinal-Duell der DHB-Auswahl lockte fast acht Millionen Menschen vor die Fernseher.  © Soeren Stache/dpa

30. Januar, 22.16 Uhr: Dänemark schlägt Island im zweiten Halbfinale

Co-Gastgeber Dänemark schlägt Außenseiter Island in einem überraschend engen Spiel mit 31:28.

Das Team um Welthandballer Mathias Gidsel könnte am Sonntag gegen Deutschland nach den Triumphen bei Olympia und der WM den dritten großen Titel in Serie gewinnen.

30. Januar, 19.46 Uhr: Gislason begeistert von "phänomenaler Leistung"

"Ich bin extrem stolz auf die Jungs, durch diese Todesgruppe durchgekommen und nun im Finale zu sein. Das ist eine phänomenale Leistung von allen", sagte Bundestrainer Alfred Gislason in der ARD.

"Wieder eine grandiose Teamleistung", betonte auch Julian Köster. "Es macht richtig Bock mit der Mannschaft." Lukas Zerbe, bester Werfer der Deutschen (6 Tore), freute sich: "Es war über 60 Minuten eine super Mannschaftsleistung. Wir freuen uns jetzt heute, regenerieren gut und freuen uns dann aufs Finale."

30. Januar, 19.18 Uhr: Schluss, aus, Deutschland steht im Finale!

Uscins macht 40 Sekunden vor dem Ende noch das Tor und damit alles klar. Dann ist Schluss, Deutschland schlägt Kroatien mit 31:28 und steht zum ersten Mal seit zehn Jahren in einem EM-Finale!

Dabei reichte den Deutschen brillante zehn Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte, um Kroatien weit genug auf Abstand zu halten. Doch auch wenn es am Ende noch einmal enger wurde, als es den meisten lieb war, brachte das Team von Alfred Gislason die Führung über die Zeit und hat somit Silber schon sicher. Es ist die erste Medaille bei einer EM seit dem Titelgewinn 2016!

Deutschland steht im EM-Finale!  © Sina Schuldt/dpa

30. Januar, 19.16 Uhr: Kroatien verkürzt auf zwei Tore

Es wird noch einmal knapp! Kroatien kommt tatsächlich noch einmal auf zwei Tore ran, Jelinic netzt zum 28:30 ein.

Gislason nimmt 57 Sekunden vor Schluss die letzte Auszeit.

30. Januar, 19.13 Uhr: Macht Lukas Zerbe den Deckel drauf?

Lukas Zerbe verwandelt einen Siebenmeter zum 30:26.

Es sind nur noch zweieinhalb Minuten auf der Uhr, die Vier-Tore-Führung muss doch reichen!

30. Januar, 19.10 Uhr: Deutschland zittert jetzt ein wenig

Immer wieder pariert Wolff die kroatischen Angriffe, doch gegen einen Siebenmeter von Lucin hat er keine Chance.

Rund vier Minuten vor Schluss verkürzt Kroatien damit auf 26:29 - und Deutschland verliert vorne prompt den Ball! Glück im Unglück, dass Mandic den Gegenstoß neben das Tor setzt.

30. Januar, 19.06 Uhr: Deutschland hält Kroatien auf Abstand

Zwar wirkt es aktuell, als könnte Kroatien noch einmal rankommen, schaut man sich jedoch den Spielstand an, hält Deutschland den Gegner weiter auf Abstand!

Zerbe verwandelt einen Siebenmeter souverän zum 29:24, die Uhr läuft für das DHB-Team: Nur noch sechseinhalb Minuten zu spielen.

30. Januar, 19.01 Uhr: Kroatien verkürzt auf vier Tore

Aktuell schlägt das Pendel leicht in Richtung der Kroaten aus, Sostaric verkürzt auf 23:27 und damit auf nur noch vier Tore Rückstand.

Bei noch zehn zu spielenden Minuten nimmt Gislason seine zweite Auszeit.

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