Handball-EM live: DHB-Schock vor Final-Kracher! Kreisläufer Fischer fällt aus

Dänemark, Schweden und Norwegen - Vorhang auf für das 65. und letzte Spiel der Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer.

Deutschland trifft ab 18 Uhr im Finale auf Dänemark, will gegen die Mannschaft um Weltstar Mathias Gidsel (26) den dritten EM-Triumph nach 2004 und 2016 einfahren.

TAG24 begleitet das Kontinentalturnier im Ticker und hält Euch mit allen Neuigkeiten auf dem Laufenden.

1. Februar, 17.28 Uhr: DHB-Rückschlag vor Finale gegen Dänemark

Ist das bitter!

Ausgerechnet zum EM-Endspiel gegen Dänemark muss das DHB-Team auf Kreisläufer Justus Fischer (22) verzichten. Der 22-Jährige fällt kurzfristig wegen eines Infekts aus.

Bundestrainer Alfred Gislason (66) nahm zudem Rechtsaußen Mathis Häseler (23) aus dem Aufgebot für das Endspiel.

DHB-Kreisläufer Justus Fischer (22) fehlt im Finale gegen Dänemark.
DHB-Kreisläufer Justus Fischer (22) fehlt im Finale gegen Dänemark.  © Sina Schuldt/dpa

1. Februar, 17.15 Uhr: Kracher-Finale steht an - Deutschland gegen Dänemark

Die Bronzemedaille für Kroatien ist vergeben, richten wir nun alle gemeinsam unseren Blick voll und ganz auf das 65. und damit letzte Spiel dieses Turniers.

In weniger als einer Stunde stehen sich Deutschland und Dänemark gegenüber, spielen ab 18 Uhr um die Handball-Krone Europas. Die Spannung steigt!

Siegerpose einnehmen! Kroatiens Handballer bejubeln Bronze.
Siegerpose einnehmen! Kroatiens Handballer bejubeln Bronze.  © Foto von JONATHAN NACKSTRAND / AFP

1. Februar, 16.57 Uhr: Bronze für Kroatien

Kroatien hat das Duell um Platz drei gegen Island mit 34:33 gewonnen und sich damit die Bronzemedaille gesichert.

Die Kroaten führten lange souverän, ließen gegen Ende jedoch die Isländer noch einmal auf ein Comeback hoffen. Am Ende behielten sie aber die Nerven und dürfen sich nach dem Silbergewinn bei der WM im Vorjahr nun über das nächste Edelmetall freuen.

Hat jeden Grund zum Jubeln: Kroatiens Mario Sostaric (33).
Hat jeden Grund zum Jubeln: Kroatiens Mario Sostaric (33).  © Sina Schuldt/dpa

1. Februar, 16.41 Uhr: Auf diese Spieler muss das DHB-Team besonders aufpassen

Eine Schwachstelle ist im Team der Dänen kaum auszumachen. Nahezu jede Position ist bei der Auswahl von Trainer Nikolaj Jacobsen (54) hochkarätig besetzt.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Rückraum mit Welthandballer Mathias Gidsel (26) von den Füchsen Berlin und Simon Pytlick (25) aus Flensburg.

"Sie sind für über 50 Prozent der Tore direkt verantwortlich. Die beiden komplett auszuschalten, braucht man gar nicht erst zu versuchen", gestand DHB-Keeper Andreas Wolff (34) mit Blick auf den Final-Knaller.

Ist der Superstar im dänischen Team: Welthandballer Mathias Gidsel (26).
Ist der Superstar im dänischen Team: Welthandballer Mathias Gidsel (26).  © Sina Schuldt/dpa

1. Februar, 16.15 Uhr: Zweite Hälfte zwischen Kroatien und Island läuft

Weiter geht's!

Die zweite Hälfte im Spiel um Platz drei läuft wieder.

1. Februar, 15.59 Uhr: Kroatien geht mit Drei-Tore-Führung in die Pause

Halbzeit im Bronze-Duell!

Nach 30 absolvierten Minuten liegt Kroatien mit 17:14 gegen Island in Führung, macht dabei einen deutlich präsenteren Eindruck als noch im Halbfinalspiel gegen Deutschland.

Die Mannschaft um Handball-Star Luka Cindric wirkt griffig, zielstrebig und immer einen Schritt schneller in den entscheidenden Situationen. Die Isländer hingegen müssen sich steigern, wenn sie im Spiel um Platz drei noch einmal zurückkommen wollen.

Das Team von Kroatien-Coach Dagur Sigurdsson (52) führen zur Pause.
Das Team von Kroatien-Coach Dagur Sigurdsson (52) führen zur Pause.  © Sina Schuldt/dpa

1. Februar, 15.39 Uhr: Bilanz spricht klar für Dänemark

Eine Statistik zum Vergessen: Aus deutscher Sicht fällt die Bilanz vor dem heutigen Final-Kracher alles andere als erfreulich aus.

Der letzte Pflichtspielsieg gegen Dänemark liegt bereits zehn Jahre zurück, damals noch bei der EM 2016. Seitdem musste das DHB-Team eine Niederlage nach der anderen einstecken, wobei die 26:39-Abreibung im Finale der Olympischen Sommerspiele 2024 besonders tief sitzt.

Vor exakt zehn Jahren setzte sich Deutschland in der EM-Hauptrunde mit 25:23 gegen Dänemark durch. (Archivfoto)
Vor exakt zehn Jahren setzte sich Deutschland in der EM-Hauptrunde mit 25:23 gegen Dänemark durch. (Archivfoto)  © IMAGO / Fotostand

1. Februar, 15.17 Uhr: Anwurf! Kroatien und Island spielen um Bronze

Das vorletzte Match dieser Handball-EM läuft.

Nach den bitteren Halbfinal-Niederlagen streben Kroatien und Island nun noch ein versöhnliches Ende mit Medaillen an.

1. Februar, 15.10 Uhr: Titel-Prämie für DHB-Auswahl

Die deutschen Handballer stehen heute vor der Chance, sich den dritten EM-Titel zu sichern und zugleich finanziell nachzulegen.

Für das Erreichen des Endspiels hat sich die Mannschaft bereits 430.000 Euro gesichert, im Falle eines Sieges könnte diese auf 575.000 Euro steigen. Ein Bruchteil von dem, was Profifußballer erhalten.

Hätte Deutschland die Heim-EM vor zwei Jahren gewonnen, wäre jedem Kicker eine Rekordprämie von 400.000 Euro zugesichert gewesen.

Der deutschen Handball-Nationalmannschaft winkt eine Prämie von rund einer halben Million Euro. (Symbolfoto)
Der deutschen Handball-Nationalmannschaft winkt eine Prämie von rund einer halben Million Euro. (Symbolfoto)  © Daniel Reinhardt/dpa

1. Februar, 14.51 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz schaut sich Finale vor Ort an

Hoher Besuch: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) wird das EM-Endspiel der deutschen Handballer gegen Gastgeber Dänemark live vor Ort mitverfolgen.

"Wir sehen uns am Sonntag in Dänemark in der Halle", hatte der 70-Jährige seine Anwesenheit in Herning zuvor via X angekündigt.

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (52, CDU) und Königin Mary Elizabeth von Dänemark (53) zählen zu den rund 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Jyske Bank Boxen.

Kommt zum EM-Finale nach Herning: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU).
Kommt zum EM-Finale nach Herning: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU).  © Bernd von Jutrczenka/dpa

1. Februar, 14.15 Uhr: Wer überträgt was?

Das heutige Final-Duell zwischen Deutschland und Dänemark (Anwurf 18 Uhr) wird wie erwartet live im Free-TV übertragen.

Das ZDF berichtet ab 17.50 Uhr direkt aus der Arena in Herning mit Moderator Florian Zschiedrich (39) und Experte Sven-Sören Christophersen (40). Alternativ zeigt der kostenpflichtige Sportsender Dyn die Partie mit dem Expertenteam um Deutschlands Handball-Ikonen Stefan Kretzschmar (52) sowie Pascal "Pommes" Hens (45).

Wer die Zeit bis zum Anwurf des Kracher-Endspiels überbrücken möchte, kann zuvor das Duell um Platz drei zwischen Kroatien und Island im ZDF-Stream sehen.

Das EM-Finalspiel wird live im ZDF gezeigt.
Das EM-Finalspiel wird live im ZDF gezeigt.  © Soeren Stache/dpa

1. Februar, 14 Uhr: Wer holt sich Platz drei?

Alle, die sich den Anwurf des Knaller-Finals herbeisehnen, müssen sich aber noch ein ganzes Stück gedulden. Zuerst steht nämlich das kleine Finale an.

Island und Kroatien treffen ab 15.15 Uhr im dänischen Herning aufeinander, spielen um Bronze.

Kroatiens Luka Cindric (32) & Co. müssen gegen Island ran, hoffen auf einen Sieg im Spiel um Platz drei.
Kroatiens Luka Cindric (32) & Co. müssen gegen Island ran, hoffen auf einen Sieg im Spiel um Platz drei.  © Sina Schuldt/dpa

1. Februar, 13.40 Uhr: EM-Finale zwischen Deutschland und Dänemark

Es ist angerichtet: Am heutigen Sonntagabend (Anwurf 18 Uhr) steigt das mit Spannung erwartete Knaller-Finale zwischen Deutschland und Dänemark.

Die DHB-Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason (66) hofft dabei auf den dritten EM-Titel nach 2004 und 2016. Schwerer könnte die bevorstehende Aufgabe gegen den Gastgeber in der mit 15.000 Zuschauern vollen "Hölle von Herning" jedoch nicht sein, denn die Deutschen warten seit zehn Jahren auf einen Pflichtspielsieg gegen den Olympiasieger und Vierfach-Weltmeister und gehen damit zumindest auf dem Papier als Außenseiter in das Endspiel.

In den Partien zuvor hatte die Gislason-Mannschaft jedoch eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich vor niemandem verstecken muss und bezwang unter anderem Frankreich, Norwegen und gar Vize-Weltmeister Kroatien.

Die deutschen Handballer um Andreas Wolff (34) spielen heute um Gold.
Die deutschen Handballer um Andreas Wolff (34) spielen heute um Gold.  © Sina Schuldt/dpa

31. Januar, 15.06 Uhr: DHB-Feier fällt ins Wasser

Mindestens Silber ist den deutschen Handballern sicher, wenn sie nach dem Final-Kracher gegen Dänemark am Sonntag die Heimreise antreten. Ein großer Empfang bleibt dem Team allerdings verwehrt.

"Planungen für einen großen Empfang in der Heimat musste der Deutsche Handballbund am Freitag stoppen", teilte der DHB nur einen Tag vor dem Endspiel bekannt.

Grund hierfür sei neben logistischen und zeitlichen Zwängen insbesondere der Streik im ÖPNV. Diesen hatte zuvor die Gewerkschaft Verdi für den kommenden Montag angekündigt.

Bitter! Streiks verhindern eine EM-Party der DHB-Auswahl.
Bitter! Streiks verhindern eine EM-Party der DHB-Auswahl.  © Sina Schuldt/dpa

31. Januar, 9.49 Uhr: Fast acht Millionen TV-Zuschauer bei DHB-Sieg gegen Kroatien

Mit ihrem 31:28-Sieg gegen Kroatien haben Deutschlands Handballer der ARD eine Top-Einschaltquote eingebracht.

Exakt 7,96 Millionen Zuschauer verfolgten die Partie der DHB-Auswahl am gestrigen Freitag live im Ersten.

Selbst ohne deutsche Beteiligung stieß auch das zweite Halbfinale zwischen Dänemark und Island auf großes Interesse. Zur Primetime schalteten 4,17 Millionen Menschen ein.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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