Pokalkracher gegen Lemgo: Kann Elbflorenz den Favoriten ärgern?

Dresden - Vorfreude, schönste Freude. Das gilt für die Handballer des HC Elbflorenz und ihre Anhänger nicht nur wegen des bevorstehenden Weihnachtsfestes.

Sebastian Greß (27, M.) gegen GWD Minden im Angriff. Vier Tore erzielte der HCE-Kapitän beim Heimsieg in der 2. Pokalrunde.
Sebastian Greß (27, M.) gegen GWD Minden im Angriff. Vier Tore erzielte der HCE-Kapitän beim Heimsieg in der 2. Pokalrunde.  © Matthias Rietschel

Die Männer von Chefcoach Rico Göde (40) empfangen am heutigen Mittwochabend (19.30 Uhr) im Achtelfinale des DHB-Pokals den Erstligisten TBV Lemgo. Ein absolutes Highlight.

Die Fans sind heiß, die BallsportARENA ist mit 2654 Zuschauern ausverkauft. Erstmals seit Vor-Corona-Zeiten.

"Wir haben uns mit diesem Spiel etwas erarbeitet, das wir in der Geschichte unseres Vereins noch nie hatten", sagt Göde. Der HCE steht zum ersten Mal in der 3. Pokalrunde - nach Heimsiegen über Zweitliga-Kontrahent Bayer Dormagen (31:21) und Bundesligist GWD Minden (25:24).

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HC Elbflorenz Alle zwölf Feldspieler des HC Elbflorenz treffen: "Sind nicht ausrechenbar!"

Lemgo ist mit seinem Tempospiel und seiner kompromisslosen, körperlichen Abwehr allerdings deutlich stärker als Minden. Und hat in Samuel Zehnder (22, 104 Treffer) einen Top-Torjäger.

An der Seitenlinie steht als Trainer mit Ex-Auswahl-Ass Florian Kehrmann (45, 223 Länderspiele) ein 2007er Weltmeister.

"Wir dürfen nicht zulassen, dass Lemgo schnell hoch führt. Wir müssen alles investieren, brauchen ein sehr, sehr gutes Spiel, um unseren Gegner möglichst lange ärgern zu können", weiß Göde.

HC Elbflorenz im DHB-Pokal gegen den TBV Lemgo: "Da gibt es keine müden Beine!"

Dass seiner Mannschaft nach dem schweren Ost-Duell am vergangenen Samstag gegen Rostock (31:27) Mittwochabend die Kraft ausgeht, glaubt Kapitän Sebastian Greß (27) nicht: "Eine volle Halle, ein Erstligist als Gegner - da gibt es keine müden Beine. Wir wollen den Zuschauern ein tolles Event bieten."

Gegen Lemgo fehlen wird Julius Dierberg (30), der sich gegen Rostock am Fuß verletzt hat. Bei Lukas Wucherpfennig (27), der nach einem Zusammenprall am Ohr genäht werden musste, ist der Einsatz noch offen.

Titelfoto: Matthias Rietschel

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