DHfK-Coach über phänomenalen Bombač: "Hat unglaubliches Spiel gemacht"

Leipzig - Der Auftakt in die Rückrunde der Handball-Bundesliga ist dem SC DHfK am Dienstagabend in Hamburg mit einem 35:33-Sieg gegen den HSV geglückt. Mit elf Toren und einem hervorragenden Auge für seine Mitspieler war vor allem Dean Bombač (36) der Architekt des so wichtigen Erfolgs der abstiegsbedrohten Leipziger. Besonders ein Pass des Slowenen sorgte dabei für Staunen bei Handball-Fans beider Lager.

Dean Bombač war am Dienstagabend mit elf Treffern bester Werfer der Leipziger.  © Imago / Eibner

"Dean Bombač hat heute ein unglaubliches Spiel gemacht", lobte Leipzigs Cheftrainer Frank Carstens (54) nach dem Abpfiff in Hamburg.

"Wie er jede Sekunde geregelt hat, mit elf Toren, den Assists, der Struktur - das habe ich so selten gesehen. Das ist zumindest ein Statement für den eigenen Kopf."

Insgesamt habe sein Team über weite Strecken eine sehr, sehr gute Leistung gezeigt, dabei jedoch mehrere Gelegenheiten liegen lassen, das Spiel früher zuzumachen, so Carstens.

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"Dass wir es dann am Ende machen, ist eine Sache des Willens, der Geschlossenheit und des Kampfgeistes."

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Bombač zaubert mit spektakulärem No-Look-Pass

Frank Carstens: "Der Weg ist noch lang"

Leipzigs Cheftrainer Frank Carstens (54) lobte den Willen, die Geschlossenheit und den Kampfgeist seines Teams. (Archivbild)  © ndreas Gora/dpa

Hatten die Grün-Weißen im ersten Durchgang die Zügel in der Hand gehabt, und waren mit einer bequemen 19:15-Führung in die Pause gegangen, stellte ein Lauf der Hamburger nach dem Wiederanpfiff das Spiel auf den Kopf.

Erst wenige Sekunden vor dem Ende machte Staffan Peter mit seinem Treffer den Deckel drauf: "Sehr, sehr positiv war, dass wir immer eine Antwort hatten und stabil geblieben sind", lobte Leipzigs Coach.

"Wir greifen an, tun das auch schon länger. Jetzt haben wir zwei Punkte geholt, sind gut aus der Pause gestartet. Der Weg ist noch lang", so Frank Carstens weiter. "Wenn wir morgen in die Tabelle gucken, sind wir immer noch letzter."

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Als Nächstes treten die Sachsen am 20. Februar (19 Uhr) bei der HSG Wetzlar an. Im Hinspiel mussten sich die Leipziger in einer nervenaufreibenden Partie am Ende knapp mit 24:25 geschlagen geben.

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