"Narrativ des Unsinns": Skateboard-Legende Tony Hawk wehrt sich gegen Epstein-Gerüchte

USA - Der Fall Epstein zieht mit der Veröffentlichung weiterer Akten durch das US-Justizministerium seine Kreise. Jetzt sah sich selbst Skateboard-Legende Tony Hawk (57) zu einer Stellungnahme gezwungen.

Tony Hawk (57) meldete sich in den sozialen Netzwerken zu den veröffentlichten Epstein-Akten zu Wort.  © Paul Mcerlane/EPA/dpa

In seiner Instagram-Story verwies der 57-Jährige jegliche Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) ins Reich der Fabeln und prangerte einen "Sumpf an Fehlinformationen" an.

Der Name des weltberühmten Skateboard-Pioniers tauchte in den kürzlich veröffentlichten Ermittlungsdokumenten insgesamt dreimal auf. Zwei Erwähnungen bezogen sich aber lediglich auf das Videospiel "Tony Hawk: Shred".

Ein mutmaßliches Opfer soll der Quelle eines FBI-Agenten allerdings außerdem erzählt haben, dass sie im Alter von 13 Jahren auf die berüchtigte Epstein-Insel gebracht worden sei. "(Redigiert) sagte, dass sie dort war, als Prinz Edward dort war und als Tony Hawk auf der Insel geheiratet hat", hieß es in den Akten.

Sport SPOBIS 2026 eröffnet: CEO mit klarer Message an neue Generation

Der "Birdman" ist bereits dreimal geschieden und aktuell mit seiner vierten Frau Catherine Goodman verheiratet. "Hier sind die Fakten und die zeitliche Abfolge meiner Hochzeiten. Es tut mir leid, wenn das nicht in das Narrativ des Unsinns passt", schrieb Hawk jetzt in seiner Story.

Anzeige
Tony Hawk (57) hat in seiner Instagram-Story Stellung zu falschen Epstein-Gerüchten bezogen.  © Screenshot/Instagram/tonyhawk

Tony Hawk versichert, Jeffrey Epstein nie getroffen zu haben

Der Fall um Jeffrey Epstein (†66) und seine Kontakte schlägt weiter hohe Wellen.  © Jon Elswick/AP/dpa

Anschließend zählte der Kult-Sportler auf, dass er 1990 im kalifornischen Fallbrook, 1996 in San Diego, 2006 auf Fidschi und schließlich 2015 in Irland geheiratet habe.

Einer der gebuchten Fotografen für die Zeremonie auf Fidschi hieß demnach zufälligerweise Mark Epstein. Der Mann stehe aber in keiner Verbindung zu dem US-amerikanischen Investmentbanker, der 2019 in Untersuchungshaft Suizid beging.

Hawk selbst versicherte, Jeffrey Epstein nie getroffen und dessen Insel nie besucht zu haben. "Das sind alles leicht überprüfbare Informationen. Die Fakten sind nicht austauschbar", fügte der Skateboarder an.

Mehr zum Thema Sport: