Olympia 2026 im Ticker: Dicke Staffel-Überraschung um Deutschlands Biathletinnen

Mailand/Cortina (Italien) - Wer holt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind im vollen Gange!

Auch am zehnten Wettkampftag sammelte Team Deutschland Silber durch Laura Nolte im Monobob, das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase/Nikita Volodin gewann Bronze. Auf einen Olympiasieg wartet Deutschland allerdings schon seit Donnerstag.

In unserem großen Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch über alle Medaillenentscheidungen, Highlights und Randgeschichten auf dem Laufenden.

17. Februar, 10.43 Uhr: Enttäuschung für deutsche Kombinierer auf der Großschanze

Die deutschen Kombinierer konnten auf der Großschanze nicht überzeugen und haben damit schon jetzt quasi keine Chance auf eine Medaille mehr.

Nach schwachen Sprüngen nehmen die DSV-Athleten zu große Rückstände mit auf die Loipe, Johannes Rydzek als 15. startet bereits 1:23 Minuten nach dem führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. (1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger als 18. (1:43 Minuten) sortieren sich noch weiter hinten ein.

Schon von der Normalschanze hatte es keine Medaille für die erfolgsverwöhnten Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger gegeben, eine letzte Chance gibt es am Donnerstag im Team.

Johannes Rydzek flog auf der Großschanze nur 123,5 Meter weit, war damit aber bester Deutscher.  © Daniel Karmann/dpa

17. Februar, 10.22 Uhr: Dicke Staffel-Überraschung bei Deutschlands Biathletinnen

Das deutsche Biathlon-Team für die Damen-Staffel steht fest! Für den DSV werden Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd geben. Auf der Schluss-Position gibt es aber eine dicke Überraschung.

Weil Preuß in den vergangenen Monaten immer wieder Probleme als Schlussläuferin hatte, zuletzt in der Mixed-Staffel bei den Olympischen Spielen eine Strafrunde schoss, startet die Gesamtweltcupsiegerin auf Position zwei. Überraschend ist allerdings, wer für sie als vierte Läuferin einspringt: Vanessa Voigt!

Die etatmäßige Startläuferin überzeugt vor allem mit ihrem enorm stabilen Schießen, hat aber Probleme, in der Loipe mit den Besten mitzuhalten und ist daher keine typische Schlussläuferin. Dennoch erhält sie vom DSV nun auf höchster Bühne die Chance, sich dort zu beweisen. Ihre Position als Startläuferin nimmt dafür Tannheimer ein, die nach ihren Magen-Darm-Problemen wieder genesene Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.

Vanessa Voigt (r.) springt für die etatmäßige Schlussläuferin Franziska Preuß ein.  © Hendrik Schmidt/dpa

17. Februar, 8.14 Uhr: Das sind die Highlights am elften Wettkampftag

Auf eine Goldmedaille wartet Deutschland schon seit fast einer Woche, heute ist es allerdings fast sicher wieder so weit: Zur Halbzeit liegt Johannes Lochner im Zweierbob bereits 0,8 Sekunden vor seinem ärgsten Verfolger, und auch auf Platz zwei und drei befinden sich mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf startet um 21.06 Uhr.

Medaillenchancen hat Team D darüber hinaus auch in der Nordischen Kombination, wo die Athleten nach rund einer Woche Wettkampfpause mit dem Einzel von der Großschanze wieder einsteigen (10 Uhr), die Biathlon-Staffel der Männer geht um 14.30 Uhr an den Start.

Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully ist um 12.10 Uhr.

Johannes Lochner liegt im Zweierbob auf Goldkurs.  © Robert Michael/dpa

16. Februar, 23.45 Uhr: Das war der zehnte Wettkampftag

Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland dramatisch in gleich drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und in der Eiskunstlauf-Entscheidung der Paarläufer lag Gold für die Bundesrepublik bereit, doch in beiden Sportarten reichte es nicht zum Olympiasieg.

Schon zuvor platzten die Medaillen-Träume der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende 17 Zentimeter zu Bronze und das auch nur, weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen werden musste. Mit 0,3 Punkten Rückstand landeten die Deutschen somit auf Rang vier und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel rangiert Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit bislang vier Olympiasiegen, sieben Silbermedaillen und sechs Bronze-Medaillen.

16. Februar, 23.41 Uhr: Das Finale im Eishockey der Frauen steht: USA treffen auf Kanada

Das Traumfinale im Eishockey der Frauen steht: Im Endspiel der Olympischen Winterspiele werden die USA am Donnerstagabend (19 Uhr) auf Kanada treffen.

Die Kanadierinnnen setzten sich im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 abgefertigt.

16. Februar, 23.03 Uhr: Im Eishockey der Frauen wird noch der zweite Finalist gesucht

Im Eishockey-Wettbewerb der Frauen wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.

Im ersten Halbfinale setzten sich die USA klar mit 5:0 gegen Schweden durch. Das Endspiel steigt am 19. Februar um 19.10 Uhr, das Spiel um Platz drei am gleichen Tag um 14.40 Uhr.

DIe USA stehen beiden Frauen im Eishockey-Finale.  © Peter Kneffel/dpa

16. Februar: Deutsches Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpassen Gold und holen Bronze

Das nächste Drama an diesem Abend: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergibt in der Kür den Olympiasieg. Die beiden holen mit einer Gesamtpunktzahl von 219,09 Punkten Bronze.

In der Kür ist es Minerva Hase, die zweimal entscheidend patzt und somit den beiden wichtige Punkte flöten gehen. Die beiden lagen nach einem überragenden Kurzprogramm in Führung, doch in der Kür reicht es nicht für den Olympiasieg.

Hingegen schaffen die Weltmeister und haushohen Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine noch grandiosere Aufholjagd als vor acht Jahren Aljona Savchenko und Bruno Massot. Die Deutschen lagen damals auf Rang vier nach dem Kurzprogramm und wurden noch Olympiasieger, die Japaner gingen heute vom fünften Rang aus in die Kür und schafften die Sensation noch mit einer Punktzahl von 231,24 Punkten.

Silber holen die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit einer Punktzahl von 221,75 Punkten. Dennoch ist die Bronze-Medaille für Hase/Volodin ein toller Erfolg, die beiden laufen erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam.

Minerva Hase und Nikita Volodin.  © Mike Egerton/PA Wire/dpa

16. Februar, 22.16 Uhr: Die Spannung im Eiskunstlauf steigt - Weltmeister legen grandiose Kür hin und setzen deutsches Paar enorm unter Druck

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt. Die entscheidende Kür der Paare ist in vollem Gange und die Weltmeister und haushohen Favoriten, Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan, haben eine grandiose Kür aufs Eis gelegt. Sie patzten im Kurzprogramm und lagen nach ihm nur auf Rang fünf.

Doch heute Abend unterlief den beiden nicht ein einziger Fehler, sodass ihre Kür zum Soundtrack von "Gladiator" die unglaubliche Punktzahl von 158,13 Punkten, das macht insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen. Das müssen die nach dem Kurzprogramm in Führung liegenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin nun toppen.

Mit der Punktzahl für die Kür liegen die Japaner nur knapp unter der Punktzahl von Aljona Savchenko und Bruno Massot von Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals nach dem Kurzprogramm Vierte waren und noch Olympiasieger wurden. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen lag damals bei 235,90 Punkten.

Hase/Volodin laufen sich jetzt soeben ein. Auf jeden Fall müsste das deutsche Duo seine persönliche Bestleistung in einer Kür toppen, die liegt bei 149,57 und würde nicht reichen, um Olympiagold zu holen. Im Kurzprogramm liefen die Deutschen mit 80,01 Punkten persönliche Bestleistung in einem Kurzprogramm.

Riku Miura und Ryhichi Kihara legten eine Traumkür aufs Eis.  © Ashley Landis/AP/dpa

16. Februar, 21.55 Uhr: Drama im Eiskanal! Laura Nolte verfährt die Goldmedaille noch und holt Silber

Drama im Eiskanal! Laura Nolte hat im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg verfahren. Drei Läufe lang lag die Frau aus Unna in Führung, doch im letzten Lauf versagten ihr die Nerven.

Sie verfuhr den Vorsprung und kam als letzte Starterin mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Am Ende hieß es statt Gold für Deutschland Silber.

Natürlich ist das trotzdem ein toller Erfolg für die in Dortmund lebende 27-Jährige. Dennoch hatte sie gute Chancen, die erste deutsche Siegerin im Monobob zu werden.

Dritte wurde deren Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch undankbare Vierte geworden. Diesen Platz belegte dieses Mal Lisa Buckwitz. Die dritte Deutsche Kim Kalicki kam auf dem elfen Platz ein.

Nun liegen die Hoffnungen auf Gold für Nolte im Zweierbob, wo sie mit ihrer Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide holten den Olympiasieg 2022 in Peking.

Laura Nolte ist Deutschlands erste Olympiasiegerin im Monobob.  © Robert Michael/dpa

16. Februar, 21.40 Uhr: Die Entscheidung im Monobob läuft

Die Entscheidung im Monobob läuft. Nicht mehr lange, dann schiebt die in Führung liegende Deutsche Laura Nolte ihren Bob in die Bahn, will im vierten und entscheidenden Durchgang Gold.

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