"Versau es nicht": Supermarkt-Kette nimmt Olympia-Fremdgeher aufs Korn

Schweden - Am Sonntagmittag sackte Sturla Holm Lægreid (28) mit Silber in der Verfolgung bereits seine dritte Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 ein, doch vielen Zuschauern wird er dennoch vor allem wegen seiner wilden Seitensprung-Beichte nach Bronze im Einzel in Erinnerung bleiben. Ein schwedischer Supermarkt hat den Norweger jetzt sogar dafür auf die Schippe genommen.

Sturla Holm Lægreid (28) sorgte bei Olympia für reichlich Gesprächsstoff, allerdings nicht nur aufgrund seiner drei Medaillen-Erfolge.  © FRANÇOIS-XAVIER MARIT / AFP

Die im skandinavischen Land marktführende Lebensmittel-Kette "ICA" nutzte den Skandal des 28-Jährigen nämlich zum Valentinstag am Samstag, um Rosen zu verkaufen.

Im Rahmen einer Kampagne druckte das Einzelhandelsunternehmen das Gesicht des Biathleten auf Werbetafeln für seine Blumensträuße und schrieb dazu: "Hast Du die Liebe Deines Lebens gefunden? Versau es nicht - kauf ihr einen Strauß."

Der Slogan kam bei vielen potenziellen Kunden offenbar gut an, innerhalb kürzester Zeit wurden Fotos der Aktion auf dem Instagram-Kanal des Supermarkts zum mit Abstand meist-gelikten Beitrag.

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Lægreid hatte nach seinem ersten Medaillengewinn in Italien zunächst erklärt, dass er vor sechs Monaten die Liebe seines Lebens getroffen habe. Vor drei Monaten sei er seiner Angebeteten dann aber gleich untreu gewesen. Kurz vor den Spielen habe er ihr den Seitensprung gestanden, woraufhin sie ihn verlassen habe.

Die kuriose Beichte schlug anschließend hohe Wellen und ging um die Welt.

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Sturla Holm Lægreid hat sich bei seinen Teamkollegen entschuldigt

Am Sonntag fuhr Sturla Holm Lægreid in der Verfolgung zu Silber.  © ODD ANDERSEN / AFP

Später meldete sich auch die betroffene Frau zu Wort und erklärte, dass sie sich die große Aufmerksamkeit nicht ausgesucht habe und es ihr trotz der Liebeserklärung auf internationaler Bühne schwerfalle, ihm zu verzeihen.

Bei vielen Fans, Kollegen und Beteiligten sorgten die völlig überraschenden Worte des 28-Jährigen vor TV-Kameras für Kritik. Vor allem, da sie den Olympiasieg im Einzel von Johan-Olav Botn (26) komplett in den Schatten stellten.

Inzwischen hat Lægreid im Rahmen eines Team-Abendessens zumindest bei seinen norwegischen Kollegen um Verzeihung gebeten.

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"Ich wollte vor allen sprechen und mich bei allen entschuldigen. Ich sagte, dass es eine harte Woche gewesen sei und dass ich nicht ich selbst gewesen sei", erklärte er gegenüber "VG".

"Ich hatte meine Aktion nicht gut genug durchdacht. Ich habe mich bei allen entschuldigt, die darin verwickelt waren. Insbesondere bei Johan-Olav (Botn), der diesen Moment verdient hatte, ohne dass ich das gesagt hätte, was ich gesagt habe", fügte er an.

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